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Wolfs und Luchsmonitoring

Forschung

02.08.2018 Der Arbeitsbereich Wildtierökologie der FVA ist mit dem Monitoring von Luchs und Wolf in Baden-Württemberg beauftragt. Das Team im Projekt Luchs- und Wolfsmonitoring nimmt Hinweise zur Präsenz von großen Beutegreifern entgegen und leistet fachliche Einschätzung bei deren Bewertung. Dazu zählen beispielsweise Fährten, Risse und Sichtungen.

Wolfs und Luchsmonitoring
Luchs (Foto: Marek)
Nachdem große Beutegreifer wie Luchs- und Wolf in großen Teilen der mitteleuropäischen Kulturlandschaft lange Zeit ausgerottet waren, kehren sie in den letzten Jahrzehnten langsam zurück. Luchse wurden u.a. im Schweizer Jura, den Schweizer Alpen im Harz und im Böhmerwald aktiv wiederangesiedelt und breiten sich von diesen Regionen nur sehr langsam aus. Wölfe hingegen sind seit Anfang der 2000er alleine durch Zuwanderung aus Polen in Deutschland wieder heimisch geworden. Auch in der Schweiz leben wieder Wölfe, das dortige Vorkommen wurde durch Zuwanderung aus Frankreich und Italien initiiert. Wölfe sind in der Lage in kurzer Zeit sehr weit zu wandern und neue Lebensräume zu erschließen. Beide Arten stehen unter besonderem Schutz. Ihre Rückkehr wird in Baden-Württemberg von der FVA wissenschaftlich begleitet.
Bei Luchs und Wolf handelt es sich um Wildtiere mit einem großen Raumbedarf, die daher nur in geringer Dichte vorkommen. Nahbegegnungen mit dem Menschen gehen die Tiere in aller Regel aus dem Weg. Hinweise auf die Anwesenheit von Luchsen und Wölfen finden sich in der Regel nur in Form von Fährten, Kot oder Rissen. Daher ist die FVA auf unterstützende Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Bitte melden sie Luchs- und Wolfshinweise unter 0761-4018 274 oder an info@wildtiermonitoring.de.

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Das Team
Ihre Ansprechpersonen vom Team Luchs und Wolfsmonitoring.

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Beitrag von FVA