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Ökologisches Potenzial von Waldrändern für den strengen Artenschutz und Modellierung eines Systems vernetzter Waldränder als Bestandteil eines landesweiten Biotopverbundsystems

Ecological potential of forest edges for strict protection of species and modelling of a system of linked forest edges as part of a national biotope compound system

Waldränder haben eine beträchtliche ökologische Bedeutung als Übergangsbereich zwischen Wald und landwirtschaftlich genutztem Offenland, als Übergang zu Fließgewässern und sogar entlang von Verkehrs- oder Leitungstrassen. Insbesondere die klimatischen Bedingungen begünstigen das Vorkommen licht-, wärme- und trockenheitsliebender Arten. Spezielle Habitate entstehen durch blütenreiche Strukturen oder besonntes Totholz. Das Projekt betrachtet Waldränder (Außen- und Innenränder) hinsichtlich ihres ökologischen Potenzials und ihres Vernetzungspotenzials. Anhand des ökologischen Potenzials soll dargestellt werden, welche dem strengen Artenschutz unterliegenden lichtliebenden Waldarten durch den Erhalt und die Sicherung von Waldrändern besonders gefördert werden können. Das Vernetzungspotenzial bildet eine Eingangsgröße für die Modellierung eines Systems vernetzter Waldränder.
Im Jahr 2011 wird ein Drittmittelantrag gestellt (z.B. DBU). Die Teilziele (3) bis (5) sollen nur bei einem Erfolg des Antrags bearbeitet werden.
Aufgrund der Abordnung von Gerhard Schaber-Schoor ist das Projekt im Jahr 2011 nicht wie geplant weiter bearbeitet worden. Der Drittmittelantrag, der in Kooperation mit dem Institut für Landespflege der Universität Freiburg geschrieben werden sollte ist bis Oktober 2011 noch nicht geschrieben worden. Dieser wird Ende des Jahres 2011 bis ins Laufende Jahr 2012 beantragt werden. Ebenso ist in diesem Zusammenhang eine Doktorarbeit geplant.

Beginn: 2010 - Ende: 2012
Leitung: Dr. Waldenspuhl - Abteilung: Wald und Gesellschaft
Beteiligte Abteilungen:   
Arbeitsbereich: Waldnaturschutz und Landespflege
Forschungsschwerpunkt: Nachhaltigkeit und Multifunktionalität



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