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Begleitanalyse zum Forstlichen Gutachten Baden-Württemberg

Im Laufe der letzten Jahrzehnte wurden verschiedene Verfahren zur Erfassung von Wildverbiss an
Waldverjüngung weiterentwickelt. Im Fokus des Projektes Analyse Wildverbiss stehen dabei die
Betriebsinventur, die Bundeswaldinventur und das Forstliche Gutachten. Im Rahmen des Forstlichen
Gutachtens und der Inventuren werden kontinuierlich umfangreiche Daten zur Beurteilung von
Wildverbiss erhoben, wobei eine detaillierte Auswertung dieser Daten hinsichtlich des Wildverbisses nicht
erfolgt ist. Durch die Veränderung des Forstlichen Gutachtens im Jahre 2009 und der räumlichen
Verortung der Gutachten ist im Zusammenhang mit dem Vorhandensein von digitalen
Jagdreviergrenzen sowohl ein GIS- gestützter Vergleich der verschiedenen Datengrundlagen als auch
eine Regressionsanalyse mit landschaftsökologischem Bezug möglich. Bei diesem Ansatz wird als
unterste räumliche Einheit das Jagdrevier genutzt. Das Forstliche Gutachten besitzt in diesem
Zusammenhang eine besondere Bedeutung, da es mit dem Wildtierbericht nach §44 (2) JWMG
verknüpft ist und die Durchführung alle 3 Jahre durch die unteren Forstbehörden begleitet wird §34 (1).
Dabei besitzen die folgenden Themenkomplexe eine besondere Relevanz:
- Vergleich von Angaben zur Verbissintensität des Forstlichen Gutachtens und von Inventuren
(Betriebsinventuren und Bundeswaldinventur)
- Regressionsanalyse mit dem Ziel die Variation der Verbissintensität durch unabhängige
landschaftsökologische Variablen zu approximieren um a) erste Abschätzungen zu Auswirkungen des
Klimawandels auf die Entwicklung der Verbissintensität zu ermöglichen und b) Wirkmechanismen zu
identifizieren und zu quantifizieren
- Auswertung der jahreszeitlichen Verteilung der Rehstrecke im Staatswald
- Weiterentwicklung des Forstlichen Gutachtens – Etablierung der Regionalauswertungen und des
Wissenstransfers
- Erarbeitung eines Kontrollzaunkonzeptes

Beginn: 2017 - Ende: 2019
Leitung: Hagen, Robert (WG) - Abteilung: Wald und Gesellschaft
Beteiligte Abteilungen:
Arbeitsbereich: Wildtierökologie
Forschungsschwerpunkt: Nachhaltigkeit messen und bewerten



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