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Untersuchungen zur Zukunft der Waldnutzung in Schutzgebieten der Rheinaue

Die Oberrheinaue hat in Baden-Württemberg den höchsten Anteil an Naturschutzgebieten, Waldbiotopen und Waldschutzgebieten. FFH-Gebiete und Schutzbereiche nach der EU-Vogelschutzrichtlinie sind ausgewiesen. Großflächige Naturschutzzielsetzungen müssen mit Zielen der Auerenaturierung und mit Zielen des überregionalen Hochwasserschutzes in Einklang gebracht werden. Daraus ergibt sich für die Notwendigkeit, verbesserte Grundlagen zur historischen Landschaftsentwicklung einschließlich der Natürlichkeit einzelner Baumarten bereitzustellen. Diese Grundlagen sollen in die Arbeiten der neuen Standortskartierung der Rheinauewälder, in die Würdigung von Schutzgebieten und Natura 2000- Gebieten und in die Bemühungen der waldbesitzenden Gemeinden am Rhein um Walderhaltung eingebracht werden. Das Projekt wurde 1999 vom MLR genehmigt.
Die Laufzeit des Projektes wird nach Absprache mit dem MLR und der Forstdirektion Freiburg verlängert,weil Ergebnisse des Projektes im Rahmen der Landesgartenschau 2004 in Kehl präsentiert werden sollen.Außerdem soll die Zusammenarbeit mit den betroffenen Forstämtern (Philippsburg,Karlsruhe-Hardt,Karlsruhe,Bellheim(Rheinland-Pfalz),Rastatt,Kehl,Lahr,Kenzingen,Breisach,Müllheim) fortgesetzt werden.Dabei sind detaillierte Ausarbeitungen für einzelne Auewaldabschnitte zu erstellen.Die weitere Verlängerung des Projektes bis 2006 wurde im November 2004 genehmigt, damit die richtungsweisenden Ergebnisse der Untersuchungen abschließend veröffentlicht werden können.Außerdem soll dadurch die Beteiligung der Forstverwaltung an verschiedenen Ausstellungen (z.B. Naturerbe Oberrheinaue des Naturkundemuseums Karlsruhe und der Stadt Karlsruhe ) ermöglicht werden.

Beginn: 1999 - Ende: 2007
Leitung: Dr. Volk - Abteilung: Wald und Gesellschaft
Beteiligte Abteilungen: Waldnaturschutz          
Arbeitsbereich: Waldnaturschutz und Landespflege
Forschungsschwerpunkt: ohne Schwerpunkt



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