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Optimierung wasserwirtschaftlicher und gewässerökologischer Belange in der Waldwirtschaft

Optimisation of water and ecology demands to forest management

Im Rahmen dieses als INTERREG IIIA-Projekt angelegten Projektes werden von der FVA Freiburg (Deutschland) in Zusammenarbeit mit dem Office National des Forêts Strasbourg (Frankreich) Leistungen des Waldes zur Verbesserung der Gewässerökologie und -güte grenzüberschreitend untersucht. Den fachlichen Hintergrund bildet die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), die im Jahr 2000 in beiden Ländern in nationales Recht überführt wurde und auch im Wald beachtet werden muss.
Mit INTERREG IIIA ist ein Gebiet vorgegeben auf das sich das Projekt geographisch bezieht: auf der französichen Seite auf das gesamte Departement du Haut-Rhin und aus dem Departement Bas-Rhin auf die Arrondissements Strasbourg-Ville, Strasbourg-Campagne, Molsheim und Selestat-Erstein und auf der deutschen Seite auf die Landkreise Ortenau, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach, Waldshut und den Stadtkreis Freiburg. Die peplanten Feldstudien finden mithin in einem für europäische Mittelgebirge und ihre Fließgewässer und Feuchtgebiete repräsentativen Gebiet statt.
Im Rahmen dieses Projektes sollen die Kenntnisse über Fließgewässer und Feuchtgebiete (nur ONF) im Wald und Beziehungen zwischen Waldbewirtschaftung und Ökologie von Fließgewässern und Feuchtgebieten verbessert werden. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung für die Umsetzung von Maßnahmen. Als weiterer Schritt sollen über Pilotbaustellen Entwicklungsmaßnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung des ökologischen Zustands von Fließgewässern und Feuchtgebieten im Wald erprobt werden.
Für die Waldbesitzer ist die monetäre Seite der Umsetzung von Maßnahmen vor dem Hintergrund der Wasserrahmenrichtlinie von vorrangigem Interesse. Daher sollen, wo möglich, ökologische Leistungen und Maßnahmen einer gewässerverträglichen Waldbewirtschaftung identifiziert, erfasst und monetär bewertet werden. Außerdem soll herausgestellt werden, welche dieser Leistungen und Maßnahmen über die gesetzlichen Grundpflichten des Waldbesitzers hinausgehen, da diese ggf. durch die Gesellschaft finanziell honoriert werden müssen.
Die Ergebnisse bzw. die Erkenntnisse über Wirkungen des Waldes auf die Gewässerqualität und Leistungen im Sinne einer gewässerverträglichen Waldbewirtschaftung sollen im Rahmen dieses Projektes an Waldbesitzer, Waldbewirtschafter und Forstunternehmen durch Tagungen und praktische Schulungen weitergegeben werden. Auch die interessierte Öffentlichkeit wird informiert werden.

Beginn: 2005 - Ende: 2008
Leitung: Dr. Schaber-Schoor - Abteilung: Wald und Gesellschaft
Beteiligte Abteilungen: Waldnaturschutz  Boden und Umwelt  Forstökonomie      
Arbeitsbereich: Waldnaturschutz und Landespflege
Forschungsschwerpunkt: ohne Schwerpunkt

Ausführliche Informationen zum Projekt

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