Der Wald in Baden-Württemberg - Ergebnisse der Bundeswaldinventur 2

 
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Die Bundeswaldinventur (BWI) ist die nationale Waldinventur in Deutschland und wird bundeseinheitlich nach einem abgestimmten Verfahren durchgeführt. Ihr wesentliches Ziel ist es, statistisch abgesicherte Informationen über die großräumigen Waldverhältnisse und forstlichen Produktionsmöglichkeiten zu liefern. Sie bildet so eine wesentliche Grundlage für forst-, umwelt- und wirtschaftspolitische Entscheidungen zur Nutzung und zum Schutz des Waldes.

Neben den traditionellen, auf die Nutzung des nachwachsenden Rohstoffs Holz ausgerichteten Größen gewinnen zunehmend ökologische Kennwerte an Bedeutung, anhand derer die Waldentwicklung auch unter Gesichtspunkten des Naturschutzes und der Erhaltung natürlicher Lebensräume bewertet werden kann. Die BWI stellt außerdem eine wichtige Datenbasis für die Erfüllung nationaler Berichtspflichten im Rahmen internationaler Abkommen dar (z. B. Kyoto-Protokoll, Konvention über biologische Diversität). Aber auch auf Ebene der Bundesländer und größerer Regionen können die Daten einen Beitrag zur Sicherung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung leisten.

Die Ergebnisse der Bundeswaldinventur 2 (BWI 2) für Baden-Württemberg gliedern sich in zwei Bereiche:

Die Bundeswaldinventur 2 wurde in den Jahren 2001 und 2002 in ganz Deutschland durchgeführt, während die Bundeswaldinventur 1 in den Jahren 1986 bis 1988 nur in den alten Bundesländern stattfand. Das Stichjahr der 2. Bundeswaldinventur ist 2002, das der 1. Bundeswaldinventur 1987.

Die Bundeswaldinventur wird nach einem gemeinsamen zwischen Bund und Ländern abgestimmten Erhebungsverfahren durchgeführt.

Autoren:

Gerald Kändler, Matthias Schmidt, Johannes Breidenbach
Abt. Biometrie und Informatik

Artikel-Datum: 21.12.2005