Der Wald in Baden-Württemberg im Jahr 2002 und seine Entwicklung seit 1987 - Die wichtigsten Ergebnisse der zweiten Bundeswaldinventur |
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Die Bundeswaldinventur wird nach einem gemeinsamen zwischen Bund und Ländern abgestimmten Erhebungsverfahren durchgeführt. Auf dem Gebiet der Alten Bundesländer fand die Bundeswaldinventur erstmals in den Jahren 1986 bis 1988 statt. In den Jahren 2001 und 2002 wurde sie im alten Bundesgebiet als Wiederholungsinventur durchgeführt, in den Neuen Ländern als Erstinventur. Stichjahr der ersten Inventur ist 1987, das der zweiten Inventur 2002. Heute sind nationale Waldinventuren europaweit Standard. Vor dem Hintergrund aktueller forstpolitischer Entwicklungen, insbesondere auf internationaler Ebene, ist ihr Stellenwert deutlich gestiegen, bilden sie doch eine unverzichtbare Informationsbasis für zahlreiche Fragen. Es gibt mittlerweile eine fast nicht mehr übersehbare Zahl von Abkommen, Protokollen und Prozessen, die sich auf den Wald beziehen und letztlich auf verlässliche Informationen über den Waldzustand und seine Entwicklungsdynamik angewiesen sind. Das von einer nationalen Waldinventur gelieferte Datenmaterial erlaubt eine Vielzahl von Analysen, als Großrauminventuren haben sie aber auch ihre Grenzen: die gewonnenen Aussagen gelten nur für größere räumliche Einheiten, so sind beispielsweise für Forstbezirke bisherigen Zuschnitts keine verlässlichen Aussagen möglich, aber selbst auf Landkreisebene werden - zumindest für differenzierte Auswertungen - oft noch nicht befriedigende Genauigkeiten erreicht.
Autoren:Gerald Kändler, Matthias Schmidt, Johannes Breidenbach Artikel-Datum: 01.01.2005 | ||
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