Der Wald in Baden-Württemberg im Jahr 2002 und seine Entwicklung seit 1987 - Die wichtigsten Ergebnisse der zweiten Bundeswaldinventur

Zusammensetzung und Struktur der Bestände

Die Mischbestände haben deutlich an Fläche gewonnen. Im Jahr 2004 besteht gut 2/3 der Waldes aus Mischbeständen mit mindestens drei Baumarten. Dementsprechend ist der Anteil der Reinbestände um 21% zurückgegangen. Insbesondere Fichten- und Kiefernreinbestände haben an Fläche verloren. 

Die Stufigkeit des Waldes hat von 1987 bis 2002 ebenfalls zugenommen, wenngleich die Erhebungsverfahren von BWI I und II bei diesem Merkmal nicht exakt vergleichbar sind.

Auch die Waldverjüngung zeigt ein positives Bild: auf 28% der Waldfläche kommen junge Bäume vor und bilden einen nennenswerten Verjüngungsvorrat. Rund 80% dieser jungen Waldgeneration wächst noch unter dem Schirm der älteren Bäume. Der Anteil der Naturverjüngung liegt bei 87%. Die junge Waldgeneration besteht zu 65% aus Laubbäumen.

 

Autoren:

Gerald Kändler, Matthias Schmidt, Johannes Breidenbach
Abt. Biometrie und Informatik

Artikel-Datum: 01.01.2005

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