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Grenzüberschreitende Studie im Rahmen des
Interreg-Projektes IIIA in Zusammenarbeit mit dem Office National des
Forêts (ONF), Strasbourg (Frankreich) über die Leistungen des Waldes zur
Verbesserung der Gewässerökologie und ~güte.Mit dem INTERREG
IIIA-Projekt wurde ein Gebiet geographisch vorgegeben: auf der
französischen Seite umfasst es das Departement "Haut-Rhin" und
den südlichen Teil des Departements "Bas-Rhin" mit den
Arrondissements Strasbourg-Ville, Strasbourg-Campagne, Molsheim und
Selestat-Erstein. Auf deutscher Seite erstreckt es sich über die
Landkreise Ortenau, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach,
Waldshut und den Stadtkreis Freiburg. Die geplanten Feldstudien finden
mithin in einem für europäische Mittelgebirge und ihre Fließgewässer
und Feuchtgebiete repräsentativen Gebiet statt.
Ziel ist es, die Kenntnisse über Fließgewässer und Feuchtgebiete (nur
ONF) im Wald und die Beziehungen zwischen Waldbewirtschaftung und
Ökologie von Fließgewässern und Feuchtgebieten zu verbessern. Dies ist
eine wesentliche Voraussetzung für die Umsetzung von Maßnahmen. Als
weiterer Schritt sollen über Pilotbaustellen Entwicklungsmaßnahmen zum
Erhalt und zur Verbesserung des ökologischen Zustands von
Fließgewässern und Feuchtgebieten im Wald erprobt werden.
Für die Waldbesitzer ist die monetäre Seite der Umsetzung von Maßnahmen
vor dem Hintergrund der Wasserrahmenrichtlinie von vorrangigem Interesse.
Daher sollen, wo möglich, ökologische Leistungen und Maßnahmen einer
gewässerverträglichen Waldbewirtschaftung identifiziert, erfasst und
monetär bewertet werden. Die Ergebnisse bzw. die Erkenntnisse über
Wirkungen des Waldes auf die Gewässerqualität und Leistungen im Sinne
einer gewässerverträglichen Waldbewirtschaftung werden im Rahmen dieses
Projektes an Waldbesitzer, Waldbewirtschafter und Forstunternehmen durch
Tagungen und praktische Schulungen weitergegeben. Auch die interessierte
Öffentlichkeit wird informiert. |
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