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Dreijährige Eichen (Creyaufmüller, Professur für Baumphysiologie)


Engerling des Waldmaikäfers (Creyaufmüller, Professur für Baumphysiologie)

Forschungsschwerpunkt Eiche

Teilprojekt 1: Genetische Untersuchungen zur Anfälligkeit der Eichenwurzeln für Maikäferlarvenfraß (Melolontha hippocastani)

Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, Abteilung Waldschutz
Dr. Aikaterini Dounavi, Dr. Julia Teply-Szymanski

Im Teilprojekt 1 werden die Grundlagen der spezifischen Parasit-Wirt-Interaktion im Hinblick auf Toleranz- bzw. Resistenzeigenschaften von Eichenherkünften (Quercus spp.) gegenüber dem Waldmaikäfer (Melolontha hippocastani) untersucht. Dabei werden die Herkünfte populations-genetisch charakterisiert und die durch Larvenfraß an Eichenwurzeln induzierten Reaktionen auf molekularer Ebene beleuchtet.

Bekannt ist, dass bei zahlreichen Insektenarten der Geruchssinn ein wichtiger Sensor ist, der das Verhalten entscheidend beeinflusst. Offen ist jedoch die Frage, ob die Freisetzung unterschiedlicher Volatile im Wurzelbereich der Wirtspflanze das Verhalten und die Populationsdichte der im Boden lebenden Engerlinge beeinflusst. In diesem Zusammenhang wird insbesondere untersucht, inwiefern sich verschiedene Eichenherkünfte in ihrer Attraktivität bzw. Repellenz für Waldmaikäfer unterscheiden.

Da der Waldmaikäfer in der Oberrheinebene zunehmend die Bemühungen der Waldverjüngung in Frage stellt, steigt die forstsanitäre Bedeutung dieser Parasit-Wirt-Beziehung in den für die Klimawandeleffekte vulnerablen Waldregionen. Darum sollen aus den gewonnenen Erkenntnissen Schlüsse für eine zukünftige, umweltverträgliche Waldhygiene durch die Auswahl toleranter Provenienzen oder durch Selektionszüchtung gezogen werden.