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Wir forschen über die genetische Ausstattung der Baumarten einschließlich ihrer Herkünfte, bestimmen ihre standörtlichen Ansprüche hinsichtlich Klima, Wasser- und Nährstoffbedarf und versuchen die Konkurrenzkraft der Baumarten auf standörtlicher Grundlage zu erfassen.
Wir stellen mit den forstlichen Standortskarten eine wichtige Grundlage für den naturnahen Waldbau bereit und geben mit der Waldbiotopkartierung wesentliche Planungshilfen. Forstpflanzenzüchtung
Auch Waldbäume einer Art unterscheiden sich in ihrer genetischen Ausstattung, insbesondere wenn es sich um unterschiedliche Herkünfte handelt. Wir untersuchen diese genetische Ausstattung mit dem Ziel, die für unsere Klima- und Bodenverhältnisse optimale Kombination in natürlich vorhandenen Herkünften zu finden und diese als Saat- und Pflanzgut dem Waldbesitzer zur Verfügung zu stellen. Waldgenetik
Auch Waldbäume einer Art unterscheiden sich in ihrer genetischen Ausstattung. Wir untersuchen die genetische Variabilität, lokalisieren genetische Marker, die für Resistenzen wichtig sind und entwickeln Methoden, um Herkünfte sicher voneinander trennen zu können. Genetische Untersuchungen beziehen sich unter anderem auf die häufigen Waldbaumarten Buche, Tanne, Fichte, Douglasie, Esche und Kirsche. Waldschutzgebiete
Zu den Waldschutzgebieten zählen nach § 32 Landeswaldgesetz Bannwälder (Naturwaldreservate), die sich ohne menschliche Einflüsse natürlich entwickeln können und Schonwälder, in die der Mensch pflegt, um ein spezielles Schutzziel langfristig zu erhalten. Sie sind Anschauungsobjekte für die natürliche Entwicklung im Zeichen des Klimawandels, geben Hinweise auf eine naturnahe Waldbewirtschaftung und sind wertvolle Genressourcen. Standortskunde und Standortskartierung
Die forstliche Standortskunde erarbeitet die waldbaulich-ökologischen Grundlagen für die naturnahe Waldbewirtschaftung in allen Waldbesitzarten. Die Kenntnis der standörtlichen Ansprüche unserer Waldbaumarten ist Voraussetzung für den Aufbau und die Pflege stabiler Waldökosysteme. Ihre Ergebnisse dienen der Herleitung der Waldentwicklungstypen und sind ein wesentliches Element der forstlichen Planung. Natura 2000
Die Europäische Vogelschutzrichtlinie und die FFH-Richtlinie stellen eine Reihe von Waldarten und Waldlebensräumen unter einem besonderen Schutz. Wissenschaftler erarbeiten Grundlagen, Maßnahmen, Konzepte und Strategien, um die Lebensbedingungen der geschützten Tier- und Pflanzenarten bei der Waldbewirtschaftung zu erfüllen. Weitere Aufgaben des Arbeitsbereiches sind Beratung, Fortbildung und Publikationen zu Natura 2000 im Wald. Waldbiotopkartierung
Nach Naturschutz- und Landeswaldgesetz geschützte hochwertige und seltene Waldbiotope werden durch die Waldbiotopkartierung (WBK) erfasst und dokumentiert. Zahlreiche, den Wald betreffende Planungen nutzen die Kartierergebnisse, um diese Flächen zu berücksichtigen. Durch turnusmäßige Fortschreibung und fallweise Aktualisierung des Biotopbestandes werden die Aktualität und die Anpassung an neue Planungserfordernisse gewährleistet.
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Aktuelle Forschungsergebnisse
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Neu in den Schriftenreihen
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Abteilungsleiter Abt. Lt. Aldinger, Dr., Eberhard |
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(Alle Email-Adressen der FVA enden auf @forst.bwl.de) |
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