Testbetriebsnetz Forstwirtschaft des BMELV > 200 ha

 
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Das Testbetriebsnetz Forstwirtschaft erfüllt den gesetzlichen Auftrag dem Bundestag über die wirtschaftliche Lage und Entwicklung der Forstbetriebe zu berichten. Hierzu werden im Rahmen einer freiwilligen Teilnahme von Betrieben jährlich die Wirtschaftsdaten aus dem Körperschafts- und Privatwald (> 200 ha) aufgezeichnet. Der Staatswald wird in einer Vollerhebung erfasst.

Erste Erhebungen wurden 1951 vom Deutschen Forstwirtschaftsrat durchgeführt. Ab dem Jahr 1976 wurde die Leitung vom heutigen Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) übernommen. Die Datenerhebung ist Angelegenheit der Länder. In Baden-Württemberg wird diese Aufgabe durch die FVA wahrgenommen.

Die Ergebnisse sind die Grundlage für den Agrarbericht der Bundesregierung, und Teil des Informationsnetzes landwirtschaftlicher Buchführungen der Europäischen Union (INLB). Das von Thünen Institut (vTI) nutzt die Daten für die forstwirtschaftliche Gesamtrechnung.

Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl in Baden-Württemberg - aktuell rund 115 Betriebe - ist es der FVA möglich, auf Basis der guten Datengrundlage eigene Auswertungen und Zeitreihen auf Landesebene zu erstellen. Davon profitieren sowohl Politik und Wissenschaft als auch die Testbetriebe. Betriebsindividuelle Vergleichskollektive ermöglichen es den Betrieben, anhand von Tabellen und Diagrammen einen Vergleich mit ähnlich strukturierten Forstbetrieben anzustellen, um so die eigenen Wirtschaftsergebnisse einwerten zu können. Die Daten der FVA stellen auch eine Grundlage für wissenschaftliche Untersuchungen aller Art dar.

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Ansprechpartner:

Andreas Gehrke
Abteilung Forstökonomie
E-Mail: TBN-BML.FVA-BW (at) forst.bwl.de
Tel. 0761/4018 - 279

Artikeldatum: 20.11.2009