Waldschäden aus der Vogelperspektive

Projekt 1704: Fernerkundungsbasierte Waldschadenskarten

Seit einigen Jahren müssen sich Forstbetriebe verstärkt mit Waldschäden beispielsweise durch Borkenkäferbefall oder Sturmwurf auseinandersetzen. Die steigende Anzahl an Schadflächen und deren Aufarbeitung erfordert ein hohes Maß an Planung. Über den Einsatz von Satelliten- und Luftbildern kann die Fernerkundung zur Erfassung von Schadflächen als Planungsgrundlage beitragen.
 
  

Fragestellung

Das Projekt befasst sich mit der Frage, wie verschiedene Schadtypen mittels Fernerkundungsdaten erfasst werden können. Hierbei wird untersucht, welche Fernerkundungsdaten sich grundsätzlich für den jeweiligen Schadtyp eignen.
 

Zielsetzung

Forstbetriebe und die Landesforstverwaltung (LFV BW) sollen durch die Bereitstellung der Ergebnisse z.B. in Form von digitalem Kartenmaterial beim Schadmanagement unterstützt werden.

Zu den untersuchten Schadtypen gehören der Borkenkäferbefall bei der Fichte, die Kieferkomplexschäden, die Buchentrockenschäden und die Kartierung von Sturmwurfflächen.

Bei den Fernerkundungsdaten liegt der Fokus auf der Verwendung von Satellitenbildern.


Vorgehensweise

  • Landesweite Schadflächenerfassung mit Hilfe von Daten des Satellitenpaares Sentinel-2, wofür ein teilautomatisiertes Verfahren entwickelt werden soll  
  • regional begrenzte Schadflächenerfassung mittels sehr hochauflösender Satellitendaten
  • Ad-hoc Erfassungsverfahren bei unvorhersehbaren Schadereignissen u.a. über LiDAR-Aufnahmen  

Weitere Informationen
 

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