Wahrnehmung von Wald & Wildtieren

Verglichen mit den Lärmbelastungen des Alltags wird Wald von vielen Menschen als ein Ort der Stille geschätzt. Gleichzeitig ist ein Waldbesuch ein Erlebnis mit allen Sinnen: das Eintreten in einen dunklen, kühlen Raum, sich öffnende Aussichten zwischen den Bäumen, das Knistern von Herbstlaub unter den Füßen, der Duft frisch gesägten Holzes, der Gesang von Vögeln.

Es fasziniert auch das Unberechenbare und Abenteuerliche, das man nicht direkt wahrnehmen, aber dennoch spüren kann. Ebenso ist der Wald ein Ort des Lernens und Erkennens über ökologische Zusammenhänge, Tier- und Pflanzenarten und die eigene Rolle des Menschen in diesem Kontext. Eine besondere, teils auch polarisierende, Bedeutung kommt hierbei bisweilen auch Wildtieren wie Wolf, Luchs, Rothirsch oder Auerhuhn zu.

Wahrnehmen heißt auch im übertragenen Sinne: sich ein Bild machen. Je nachdem wie gesellschaftliche Gruppen Wald und Wildtiere sehen, leiten sie daraus unterschiedliche Idealvorstellungen für einen nachhaltigen Umgang mit Wäldern ab. Das wirkt sich auch auf politisches und forstliches Handeln aus: auf die Gestaltung von Erholungswäldern, auf das Wildtier-Management, auf Schutz- und Nutzmaßnahmen. Wir erforschen deshalb, wie Wald und Wildtiere in der Gesellschaft wahrgenommen werden: in der breiten Bevölkerung, für die der Wald ein wichtiger Freizeitort ist und auch in den Interessen- und Berufsgruppen, die sich mit dem Management von Wäldern und Wildtieren beschäftigen. 

Weitere Projekte zum Thema finden Sie in unserer umfangreichen Projektdatenbank.

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