FVA-Meldung

Diese Luchse fühlen sich im Schwarzwald heimisch

Ein Luchs steht in hohem Gras TISDA MEDIA

Luchskatze Verena wurde im November 2024 im Nordschwarzwald ausgewildert.

Drei weitere Luchse im Schwarzwald gelten als "sesshaft" – damit sind im Land nun insgesamt fünf territoriale Luchse unterwegs.

Große Beutegreifer wie der Luchs gelten dann als sesshaft oder territorial, wenn sie mindestens sechs Monate lang in einem Gebiet nachgewiesen werden können. Im vergangenen Monat waren das:

  • Luchskuder Reinhold im Nordschwarzwald (seit 19. Juni 2025)
  • Luchskatze Verena im Nordschwarzwald (seit 27. Mai 2025)
  • Luchskuder B3011 im Süd- und Mittleren Schwarzwald (seit 21. Mai 2025)

Mit den Kudern Toni (territorial seit 2020 im Nordschwarzwald) und Wilhelm (territorial seit 2015 im Südschwarzwald) sind im Land nun insgesamt fünf territoriale Luchse unterwegs. Sobald die Tiere sesshaft sind, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie über längere Zeit bleiben oder sich sogar dauerhaft niederlassen.

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Zwei weitere Tiere streifen umher

Zwei Kuder im Schwarzwald gelten noch als umherstreifend – dabei handelt es sich um Portus, den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des FVA-Wildtierinstituts mit Unterstützung der örtlichen Jägerschaft bei Pforzheim besendert haben und der aktuell in den Nordschwarzwald zurückgewandert ist. Außerdem Kuder B3013 im Süd- und Mittleren Schwarzwald.

"Luchs Baden-Württemberg" will Luchspopulation aufbauen

Damit es in Baden-Württemberg nicht bei diesen sieben Tieren bleibt, läuft aktuell das Projekt "Luchs Baden-Württemberg". Bis 2027 will es etwa zehn Luchse im Land auswildern und so eine gesunde, überlebensfähige Luchspopulation aufbauen. Dabei werden angrenzende Vorkommen verbunden.

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