FVA-Meldung

Fährten lesen, Risse erkennen, Konflikte moderieren: FVA schult zu Luchs, Wolf und Goldschakal

Drei Bilder. Links senkrecht: 4 Menschen sitzen am Boden in einerm Raum und schauen Fährtenkarten an und haben dabei einen Zollstock. Rechts oben: Im Freien stehen 5 Personen und schauen sich einen Zaun an. Rechts unten: Im Wald schauen sich 5 Menschen etwas am Boden zwischen den Bäumen.

Impressionen aus der Schulung

Wie kann man Hinweise auf Luchse, Wölfe und Goldschakale erkennen, sichern und schwierige Gesprächssituationen meistern? 

Antworten darauf lieferte die Basisschulung „Luchs und Wolf“, die im Oktober zum dritten Mal an der FVA stattfand. 19 Wildtierbeauftragte und Netzwerkpersonen nahmen teil, um ihr Wissen über die großen Beutegreifer im Land zu vertiefen und sich auf ihre Aufgaben im Monitoring vorzubereiten.

Mit dieser Schulung wächst das Netzwerk auf fast 70 qualifizierte Fachpersonen, die die FVA bei der Erfassung von Luchs, Wolf und Goldschakal in Baden-Württemberg unterstützen.

Theorie trifft Praxis bei der Basisschulung "Luchs und Wolf"

Die zweitägige Schulung vermittelte biologische Grundlagen zu den drei Arten sowie aktuelle Entwicklungen im Monitoring und im Luchsprojekt Baden-Württemberg. Die praktischen Schwerpunkte lagen auf der Riss- und Fährtenschulung sowie dem technischen Herdenschutz. In Gruppenarbeiten reflektierten die Teilnehmenden ihre Rolle als Ansprechpersonen vor Ort und trainierten ihre Aufgaben anhand realistischer Fallbeispiele.

Ein starkes Netzwerk für Baden-Württemberg

Die geschulten Wildtierbeauftragten und Netzwerkpersonen sind wichtige Ansprechpersonen in ihren Landkreisen und Regionen. Sie gewährleisten ein flächendeckendes Monitoring großer Beutegreifer in Baden-Württemberg und tragen zur fachlichen Qualität der Datenerhebung bei. Viele Netzwerkpersonen übernehmen diese Tätigkeit ehrenamtlich.

Wissen, das wirkt: Jetzt zur Schulung anmelden

Die Basisschulung "Luchs und Wolf" ist Teil des Fortbildungsangebots von ForstBW und wird seit 2023 vom Arbeitsbereich Luchs und Wolf des FVA-Wildtierinstituts durchgeführt. Ergänzend dazu werden am 22. April und 23. April 2026 Aufbauschulungen zum „Herdenschutz bei Anwesenheit von Großraubtieren“ und zur „Risserkennung im Luchs- und Wolfsmonitoring“ angeboten. Die Anmeldung erfolgt über das Bildungsportal von ForstBW.

Weitere Informationen

 

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