Weitere Informationen
- Tagungsbericht erscheint demnächst unter: https://iqs-forschung.de/aktivitaeten/
- Zur Stabsstelle Gesellschaftlicher Wandel
FVA BW/Hebermehl
Das Rahmenthema lud dazu ein, gemeinsam über Arbeitskultur in der Wissenschaft und Praktiken der Wissensproduktion nachzudenken und sich zu fragen, wann und unter welchen Bedingungen diese (un)kind (engl. (nicht) nett/unterstützend) sind. In verschiedenen Austauschformaten wurde diskutiert, wie eine Gegenbewegung, der Kindness aussehen und im wissenschaftlichen Alltag gelebt werden kann.
Academic Kindness wurde auch als erkenntnistheoretische Ressource verstanden: Nur in einem unterstützenden und kollegialen Umfeld kann stark reflexive und positionierte qualitative Forschung entstehen. Ein zentrales Anliegen war es, die oft unsichtbare Arbeit hinter Forschung sichtbar und diskutierbar zu machen.
Im Dialog mit den Teilnehmenden griff Laura Huber-Eustachi unterschiedliche Facetten von Academic Kindness auf und hielt die Diskussionen und Beiträge der Teilnehmenden durch Graphic Recording visuell fest.
Auch dieses Jahr standen vier Workshops zu Methoden der qualitativen Sozialforschung im Mittelpunkt des MethodenRaums. Angeboten wurden Workshops
Zusätzlich bot der Projektbooster die Möglichkeit, eigene Forschungsprojekte einzubringen. Ergänzend konnten die Teilnehmenden die psychomotorische Methode des Schattentheaters kennenlernen oder an einem Workshop zu (akademischen) Schreibtechniken teilnehmen.
Am Freitagabend knüpfte die Theatergruppe blickwechsel an das Rahmenthema Academic Kindness an und brachte Geschichten der Teilnehmenden auf die Bühne. Neben strukturellen Herausforderungen akademischer Wissensproduktion standen vor allem wissenschaftliche Lebensläufe im Mittelpunkt.
Der MethodenRaum ist eine Lehrveranstaltung des Instituts für Soziologie der Universität Freiburg unter der Leitung von PD Dr. Stephanie Bethmann. Organisiert wurde die Veranstaltung in konzeptioneller Zusammenarbeit mit iqs sowie Christin Meusel, Rosalie Oetinger, Louisa Daun und Silja Siller von der Stabsstelle Gesellschaftlicher Wandel. |