FVA-Meldung
Mit Drohnen für den Waldnaturschutz unterwegs
Vor dem Start: FVA-Drohne DJI Matrice 400 auf einem Startpad auf einem Waldweg. Im Hintergrund steht eine Basisstation zur Verstärkung des Funkempfangs im Wald. (Foto: K. Zielewska-Büttner)
Wichtiger Meilenstein für das Projekt „Luchs Baden-Württemberg“
Mitarbeitende des Arbeitsbereichs Waldschutzgebiete und Biodiversität der Abteilung Waldnaturschutz waren gemeinsam mit den Pilotinnen und Piloten des Arbeitsbereichs Fernerkundung der Abteilung Biometrie und Informatik im Schwarzwald unterwegs. Mit Drohnen erfassten sie den Zustand von Fichtentotholz auf Störungsflächen.
Die Aufnahmen mit einer Farbkamera und einem Laserscanner dienen dazu, Totholzstrukturen und deren Zersetzungsgeschehen zu erfassen. Durch den Vergleich mit früheren Befliegungen und Luftbildaufnahmen des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung geben die Bilder Aufschluss über die Art und Geschwindigkeit der Totholzzersetzung.
Die gewonnenen Daten liefern wertvolle Hinweise unter anderem für die Waldökologie- und Biodiversitätsforschung, das Naturschutzmanagement sowie die Arbeits- und Verkehrssicherheit im Wald.
Diese Informationen werden angesichts zunehmender Hitze- und Dürreperioden immer relevanter. Solche Bedingungen verursachen nicht nur Trockenstress bei Bäumen, sondern tragen auch zur schnellen Vermehrung von Borkenkäfern bei und fördern damit das großflächige Absterben von Fichten.