FVA-Meldung

Neuer Auerhuhn‑Newsletter veröffentlicht (01/2026)

Ein Auerhuhn in einer verlichteten Waldstelle As13Sys – stock.adobe.com

Der aktuelle Auerhuhn‑Newsletter der FVA ist erschienen und informiert über Entwicklungen, Projekte und Aktivitäten rund um den Schutz des Auerhuhns im Schwarzwald.

Ende letzten Jahres erreichten die FVA einige besondere Meldungen von Auerhühnern, die darauf hindeuten, dass einzelne Jungtiere auch außerhalb der Vorrangflächen nach neuem Lebensraum suchen: Dreimal wurde ein Hahn im Rheintal zwischen Achern und Bühlertal gesichtet, eine Henne war bei Sulzburg im Markgräflerland unterwegs. Erfreuliche Reproduktionsnachweise und Nachweise auf Habitatpflegeflächen zeigen zudem, wie positiv sich Habitatpflege auf die Lebensraumnutzung durch Auerhühner auswirken kann (in letztem Newsletter berichteten wir von aktueller Forschung zu dem Thema). Damit diese Nachweise gut dokumentiert und zeitnah bei uns landen und somit in Planungen berücksichtigt werden können, haben wir ein neues Meldewerkzeug für Auerhühner in Betrieb genommen. 

In dieser Ausgabe des Auerhuhn-Newsletters:

Auerhühner im Klimawandel

Welche Rolle spielt der Klimawandel für die Lebensräume des Auerhuhns? Ein Beitrag fasst zentrale Entwicklungen zusammen und beschreibt Veränderungen in Waldstruktur, Witterung und Lebensraumnutzung.

Neues Auerhuhn-Meldetool

Endlich ist es soweit: unser neues browserbasiertes Werkzeug zur Erfassung von Auerhuhn-Hinweisen ist online!

Wie verlief die Feldarbeit der FVA im Jahr 2025?

Mitarbeitende erhoben an über 1700 Stichprobenpunkten Daten zur Vegetation und Habitatnutzung und führten projektübergreifende Erhebungen durch, die in laufende Forschungsvorhaben und die nächste Verbreitungskartierung einfließen.

Treffen und Exkursionen zum Auerhuhn

Die Arbeitsgruppe Raufußhühner tagte im Oktober im Gebiet Rohrhardsberg und befasste sich mit Maßnahmenplan, Habitatpflege und Prädatorenmanagement. Eine Exkursion nach Balderschwang zeigte waldbauliche Ansätze zur Gestaltung strukturreicher Lebensräume. Beim Raufußhuhntreffen im Montafon tauschten sich Fachleute zu Monitoring, Artenschutz und Nutzungskonflikten aus.

Maßnahmenplan Auerhuhn in der Praxis: Best-Practice-Beispiel

Wie wird der Maßnahmenplan in der Praxis umgesetzt? Ein Beispiel aus dem Landkreis Breisgau‑Hochschwarzwald stellt neue Formulare und einen Entscheidungsbaum vor, die Revierleitenden helfen, Auerhuhnnachweise systematisch zu berücksichtigen.

Wie entwickelt sich das Projekt zur Erfolgskontrolle des Prädatorenmanagements?

Seit Sommer 2025 laufen Datenerhebungen in den Modulen Jagddokumentation und Losungsbeprobung. Erste Ergebnisse werden im kommenden Jahr erwartet.

Laden Sie hier den Auerhuhn-Newsletter 01/2026 herunter

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