FVA-Meldung

Totholz beeinflusst Kohlenstoffflüsse im Wald

Waldforschungsstation im Wald. Zwischen den Bäumen sind mehrere wissenschaftliche Messgeräte installiert: weiße zylindrische Sensoren auf Metallstangen, eine transparente Box mit elektronischen Komponenten, sowie eine Metalplatte mit Kabeln und einem Stein zur Fixierung. FVA BW/Rubin

Das Projekt „Steigerung der Kohlenstoffsequestrierung in Waldböden durch gezieltes Totholzmanagement (TotC)“ zeigt: Totholz ist nicht nur Lebensraum für zahlreiche Arten, sondern prägt auch die Kohlenstoffdynamik im Wald.

Totholz ist dabei nicht nur als CO₂-Quelle zu betrachten, sondern auch als Kohlenstofflieferant für den darunterliegenden Boden.

Zentrale Ergebnisse des Projektes TotC

  • Böden unter Totholz wiesen über den gesamten Untersuchungszeitraum deutlich höhere Konzentrationen an gelöstem organischem Kohlenstoff (DOC) auf.
  • Die Stärke des Effekts variierte je nach Baumart und Standort.
  • Auch die CO₂-Flüsse waren erhöht – allerdings weniger standortabhängig, sondern vor allem von der Temperatur gesteuert.

Bedeutung für den Klimaschutz

Der langjährige, detailliert dokumentierte Untersuchungszeitraum sowie die Kombination aus Feldmessungen, Laboranalysen und Modellierung bilden eine fundierte Basis für weiterführende wissenschaftliche Arbeiten und praxisnahe Empfehlungen.

Projektbericht als PDF herunterladen (PDF 4,2 MB)

Weitere Informationen

Warenkorb schließen

Warenkorb

Titel Anzahl Preis
Gesamtpreis: