FVA-Meldung

Wald neu gedacht – Größte forstwissenschaftliche Tagung zu Gast in Freiburg

Blick in den Wald. Sonnenlicht strahlt durch die Bäume. Prieshof-PixEL – stock.adobe.com

Im gesamten deutschsprachigen Raum blicken Waldforschung und -praxis dieser Tage auf Freiburg: Hier findet vom 30. September bis 2. Oktober die Forstwissenschaftliche Tagung statt. Neben Vorträgen und Exkursionen bietet die Tagung den Rahmen für wichtige Koordinationstreffen, Preisverleihungen und die Abstimmung forschungspolitischer Initiativen, die das Umfeld der Wald- und Holzforschung verbessern sollen.

"Wald – Neu – Denken" – Unter diesem Motto legt die Forstwissenschaftliche Tagung (FowiTa) ihre Themenschwerpunkte auf die Waldökosysteme der Zukunft, den Schutz von Biodiversität, auf neue Waldprodukte, Ökosystemleistungen und Innovationen. Auch der Wandel in Wald, Forstbetrieb und Gesellschaft steht im Fokus. Über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen dafür zurzeit in den Räumlichkeiten der Universität zusammen – neben den Forschenden auch viele Wissenschaftsinteressierte aus Forstbetrieben, Verwaltungen oder der Holzwirtschaft. Nach einer Begrüßung von Forstminister Peter Hauk MdL stehen Vorträge, Poster-Ausstellungen und Exkursionen auf dem Programm.

Einzigartiges Format für vielfältige Themen

"Die FowiTa wartet in diesem Jahr erneut mit einem attraktiven Programm auf und wird ihrer Tradition gerecht, Forschung und Praxis zusammenzubringen. Dabei kommen die relevanten Themen unserer Zeit auf den Tisch – von Klimawandel bis zur Wahrnehmung des Waldes in unserer Gesellschaft – und das in neuen Formaten", erklärt Prof. Dr. Heiner Schanz, Dekan der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen an der Universität Freiburg. Das Institut für Forstwissenschaften der Fakultät veranstaltet in diesem Jahr gemeinsam mit der FVA die FowiTa.

Auf die wichtige Rolle der Tagung für den wissenschaftlichen Nachwuchs weist FVA-Direktor Prof. Dr. Ulrich Schraml hin: "Auf der Forsttagung bekommen schon heute jene eine Bühne, ihre Forschung zu präsentieren, die morgen Betriebe, Politik und Gesellschaft in den wichtigen Waldthemen beraten." Umso größer sei der Dank, der der Eva Mayr-Stihl Stiftung gebühre, die die Tagung unterstützt und fördert.

Waldwissen und Auszeichnungen für exzellente Forschung

Netzwerken steht bei der FowiTa dabei ebenso im Fokus wie die Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen der Waldforschung in Deutschland. So begeht die wichtigste Informationsplattform für wissenschaftliche Waldinformationen, waldwissen.net, im Rahmen der Tagung ihr 20-jähriges Bestehen. Eine von der Bundesregierung neu geschaffene Plattform zur Stärkung der Wald- und Holzforschung wird in Freiburg erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt. Und mit gleich zwei Preisen werden besondere Leistungen in der Forstwissenschaft, aber auch der forstlichen Lehre gewürdigt: 

  • Der Deutsche Forstwissenschaftspreis geht an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in frühen Karrierephasen und gilt als die höchstdotierte forstwissenschaftliche Auszeichnung. Er wird von der Eva Mayr-Stihl Stiftung gestiftet.
  • Der Ars legendi-Fakultätenpreis der Wald- und Forstwissenschaften wird vom Stifterverband zusammen mit der Sattelmühle-Stiftung verliehen und zeichnet exzellente Hochschullehre aus.

Hintergrund

Die Forstwissenschaftliche Tagung (FowiTa) ist die größte Tagung im Bereich der Forstwissenschaften im deutschsprachigen Raum und findet alle zwei Jahre statt. Sie wird im Wechsel von den forstwissenschaftlichen Fakultäten in Deutschland sowie dem Deutschen Verband der Forstlichen Forschungsanstalten organisiert.

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