Hardtwälder als Modellregion für das Projekt Waldlabor Oberrhein
Im Fokus des vom Bundesforschungsministerium (BMFTR) geförderten Projekts „Waldlabor Oberrhein“ stehen die Hardtwälder auf der Niederterrasse des Oberrheins. Sie wachsen auf kiesigen und sandigen Böden an Extremstandorten und eignen sich daher besonders gut, um Anpassungsstrategien an den Klimawandel zu untersuchen. Gleichzeitig erfüllen diese Wälder wichtige Funktionen für die Region: Sie reinigen Luft und Wasser, bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum, speichern Kohlenstoff und dienen den Menschen als wertvolle Erholungsräume. Die Dürrejahre von 2018 bis 2020 haben jedoch deutlich gezeigt, dass der Klimawandel bereits heute Spuren hinterlässt und die Stabilität dieser Wälder zunehmend unter Druck gerät.
Broschüre bündelt die Zwischenergebnisse der ersten Projektphase: Forschung und Lösungsansätze
In der ersten dreijährigen Projektphase lag der Schwerpunkt auf wissenschaftlicher Forschung und der Entwicklung möglicher Lösungsansätze. Die nun vorliegende Broschüre fasst die bisherigen Zwischenergebnisse aus sechs Teilprojekten zusammen und beantwortet zentrale Fragen rund um die folgenden Forschungsthemen:
- Partizipation in Zeiten der Unsicherheit
- Modellierung von Wasserhaushalt und Bestandeswachstum
- Innovative waldbauliche Verfahren
- Waldbau unter dem Risiko von Maikäferschäden
- Adaptive Waldnaturschutzkonzepte
- Dialogorientiertes Risikomanagement