FVA-Meldung

"Waldeslust statt Waldesfrust!" Materialien für einen konstruktiven Dialog

Titelblatt einer Broschüre: Ein Baum, unter dem steht "Waldeslust statt Waldesfrust!"

Einen konstruktiven Dialog in Waldkonflikten schaffen – das war das Ziel eines Projektes der Stabsstelle Gesellschaftlicher Wandel der FVA. Viele Materialien sind daraus hervorgegangen. Wie sie erfolgreich eingesetzt werden können, fasst eine neue Handreichung zusammen.

Streit um den Wald: konstruktiver Austausch oftmals kaum möglich

Das Projekt "Waldeslust statt Waldesfrust!" hat seine Wurzeln in der zunehmenden Zahl an Konflikten rund um den Wald. Dabei fiel immer wieder auf, dass ein konstruktiver Austausch zwischen den Konfliktbeteiligten oft kaum möglich war. Denn: In Zeiten des Klimawandels sorgen sich Menschen um das Wohlergehen der Wälder im Land. Das führt zwar zu erhöhtem Engagement für den Wald. Aber auch zu gegenseitigem Misstrauen, mangelnder Wertschätzung und fehlendem Verständnis zwischen verschiedenen Parteien.

Projekt entwickelte verschiedene Medien

Hier setzte das Projekt "Waldeslust statt Waldesfrust!" an: Gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus Forst und Bürgerinitiativen entwickelte es Medien, die zu einem Perspektivwechsel anregen und dazu motivieren sollen, den eigenen Standpunkt zu reflektieren und so das Verständnis füreinander zu fördern. Dadurch soll ein konstruktiver, wertschätzender Dialog auf Augenhöhe zwischen verschiedenen Konfliktparteien ermöglicht werden. Die Medienformate, die aus dem Projekt hervorgegangen sind, zeigen die unterschiedlichen Perspektiven von Bürgerinnen und Bürgern sowie Forstleuten:

  • Karikaturen
  • Animierter Kurzfilm
  • Porträts mit Zitaten von Menschen, die sich für den Wald engagieren

Alle Medien können entweder einzeln genutzt, oder in einer Ausstellung kombiniert werden.

Neue Handreichung gibt Anregungen zur Nutzung der Medienformate

Wie genau die verschiedenen Medienformate in der Praxis zum Einsatz kommen können, erklärt die Stabsstelle Gesellschaftlicher Wandel in einer Handreichung. Sie zeigt, wie die Medien in bestehende Fortbildungs- und Dialogangebote für Forstleute integriert oder im Bereich von Waldkonflikten und im Rahmen von Beteiligungsprozessen mit Bürgerinnen und Bürgern von verschiedenen Zielgruppen genutzt werden können (wie Forst, Kommunen, Bürgerinitiativen).

Download der Handreichung "Waldeslust statt Waldesfrust!"

Leitfaden für Beteiligungsprozesse

In einem leicht handhabbaren Leitfaden haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler festgehalten, welche Punkte darüber hinaus für einen Beteiligungsprozess wichtig sind. Dieser Leitfaden ist in der Handreichung enthalten, oder kann hier separat heruntergeladen werden:

Download des Leitfadens für Beteiligungsprozesse
 

Eine Maßnahme der Waldstrategie Baden-Württemberg 2050.

 

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