Dieser Zeitraum war geprägt von zwei Dürreperioden, erhöhter Baumsterblichkeit und einem angepassten Waldmanagement.
Die Ergebnisse zeigen: Die Höhenheterogenität und die Zahl der Lücken im Wald nahmen zu, während das Holzvolumen – insbesondere in Nadelwäldern – deutlich zurückging. Das stehende Totholz verdreifachte sich, blieb jedoch insgesamt auf niedrigem Niveau und hatte nur eine kurze Existenzdauer. Die Waldbesitzart und die Umsetzung des Alt- und Totholzkonzeptes beeinflussten zwar einige der Entwicklungen, insgesamt näherten sich die Waldstrukturen aber an.
Des einen Freud ist des andern Leid: Fledermäuse reagieren verschieden
Für Fledermäuse bedeutet dies gegensätzliche Entwicklungen: Arten, die offene oder randnahe Strukturen bevorzugen, profitieren von den Veränderungen. Für jene, die auf dichte Wälder mit hohem Holzvolumen angewiesen sind, verschlechtern sich die Lebensbedingungen. Die Studie macht deutlich, wie wichtig es ist, Naturschutzmaßnahmen zu verstärken, die die Merkmale alter Wälder erhalten.
- Zum Originalartikel (Englisch) Benefit for some, harm for others: Forest structural changes following recent drought years have contrasting effects on bat habitats - ScienceDirect
Weitere Informationen
- Zum Fledermausmonitoring
- Zum Podcast Warm und flauschig – Faszination Fledermaus
- Zum Arbeitsbereich Waldschutzgebiete und Biodiversität
FVA BW/Uhl