FVA-Meldung

Wolfsmonitoring am FVA-Wildtierinstitut / Wolf GW2672m im Nordschwarzwald

Als wissenschaftliche Einrichtung ist die FVA durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg mit dem Monitoring der Wölfe im Land beauftragt. Teil dieser Aufgabe ist es, Wolfsmeldungen hinsichtlich eines möglichen Risikos für Menschen zu beurteilen.

Maßgabe hierfür ist das vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) entwickelte "Konzept zum Umgang mit Wölfen, die sich Menschen gegenüber auffällig verhalten" (BfN-Skript 502), welches auch in den Managementplan Wolf Baden-Württemberg eingeflossen ist. Auf Grundlage dieser Dokumente trifft das Umweltministerium Entscheidungen über Managementmaßnahmen, wie beispielsweise Besenderung, Vergrämung oder Entnahme von Tieren.

Wolfsrüde GW2672m

Die erste Häufung von Beobachtungen aus dem Territorium von GW2672m wurde im Januar 2024 registriert. Seit diesem Zeitpunkt werden regelmäßig Sichtungen dieses Individuums gemeldet und analysiert. Die jahreszeitlichen Schwankungen der Sichtungszahlen lassen sich durch den Testosteronspiegel des Tieres, beziehungsweise die Paarungszeit von Wölfen in den ersten Monaten des Jahres erklären. Sie sind mitunter als kritisch, aber bisher nicht als gefährlich eingestuft worden. Es ist davon auszugehen, dass der Wolf die Nähe des Menschen toleriert, während er den Kontakt zu Artgenossen (Hunden) sucht. Die dokumentierten Nahbegegnungen von GW2672m mit Menschen werden entsprechend dem BfN-Skript 502 als unerwünscht gewertet.

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