Wald und Gesellschaft

Wald ist Lebensraum. Das gilt für Mensch und Wildtier gleichermaßen. Er ist ein Raum, der das Leben der Menschen besser macht, weil manche hier durch Waldwirtschaft ihre Familie ernähren, viele andere aber vor allem ihr Bedürfnis nach Stille, Sport oder ruhiger Bewegung befriedigen. Er ist auch Rückzugsraum für Wildtiere, deren Überleben und Wohlbefinden ebenfalls von Ruhe und der nötigen Bewegungsfreiheit bestimmt wird.

Insofern ist es nur konsequent, dass so unterschiedliche Themenfelder wie Sport, Erholung, Öffentlichkeitsarbeit, aber auch Jagd, Artenschutz und Wildtiermanagement unter einem Dach bearbeitet werden – der Abteilung Wald und Gesellschaft. In zwei Fachbereichen, den Sozialwissenschaften und der Wildtierökologie befassen wir uns mit ökologischen, sozialen und politischen Fragen rund um Wald und Wildtier.

Damit schaffen wir die Grundlagen für einen fundierten Ausgleich der unterschiedlichen Interessen: durch wissenschaftliche Analysen der Zusammenhänge, Fachkonzepte, die Beratung von Politik, Verwaltung und Betrieben, aber auch die Moderation von Plattformen für einen fairen Austausch der Argumente.

Sozialwissenschaften

Wald ist mehr als die Summe seiner Bäume: Wald ist Lebens- und Arbeitsraum von Menschen, Kulturlandschaft, umweltpädagogische Bildungsstätte und hierzulande ein beliebter Freizeitort. Waldbesitzende, Försterinnen und Förster erklären den Wald und ihre Arbeit, setzen sich mit Kritik auseinander und versuchen den Dialog mit Verbänden, Beschäftigten, Bürgerinnen und Bürger gewinnend zu gestalten. Dazu liefert der Fachbereich Sozialwissenschaften die nötigen wissenschaftlichen Analysen und bietet Beratung und Unterstützung in der Durchführung an.

Arbeitsbereiche

Nutzen Sie in Ihrer Freizeit den Wald? Über 80 % der Bevölkerung tun dies, täglich rund zwei Millionen Menschen in Baden-Württemberg. Draußen aktiv sein, ob zu Fuß, mit dem Pferd oder per Fahrrad – die Arten der Erholung im Wald sind so vielfältig, wie die Erholungssuchenden selbst, und dabei im stetigen Wandel.

Wir im Arbeitsbereich „Erholung und Tourismus“ untersuchen die Bedeutung von gesellschaftlichen, technischen und politischen Trends, die den Besuch von Wald und Grünflächen beeinflussen. Da die Ansprüche an den Wald von Erholungssuchenden, Waldbesitzenden und Waldbewirtschaftenden durchaus unterschiedlich sein können, beleuchten wir das Spannungsfeld von Erholung, Tourismus, Naturschutz, Eigentumverständnis und Waldwirtschaft. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den stadtnahen Wäldern und Konzepten der urbanen Waldwirtschaft. Der Erholungswert des Waldes und seine gesundheitliche Wirkung sollen dadurch gefördert und Möglichkeiten zur Entlastung oder Kompensation von Waldbesitzenden aufgezeigt werden.

Unsere Forschungsergebnisse dienen zudem einem verbesserten Austausch zwischen den Waldbesitzenden, Akteurinnen und Akteuren aus Sport- und Tourismus und finden Anwendung bei der Politikberatung und der Entwicklung von Instrumenten der Planung und des Konfliktmanagements in Erholungsgebieten.

Projekte im Arbeitsbereich

Soziokulturelles Monitoring international - neue Konzepte und Methoden

1586 Wie sehen Menschen den Wald? Welche Erfahrungen machen sie mit ihm? Welche Erwartungen haben sie an den Waldbesuch, an die Forstwirtschaft und die Forstpolitik? In einem Kooperationsvorhaben mit der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft werden Antworten auf Einstellungen und Einstellungswandel der breiten Bevölkerung Baden-Württembergs und der Schweiz zum Wald gefunden. Mithilfe innovativer Methoden, einem umfassenden Monitoring und der systematischen Verknüpfung von quantitativen und qualitativen Daten werden die Perspektiven des gesellschaftlichen Wandels in beiden Ländern vergleichend erfasst. Dadurch lassen sich neue Praktiken der Waldnutzung, insbesondere auch im Zusammenhang mit sozialen Medien, abbilden und in Management-Instrumente übertragen. 2018 2022 ohne Schwerpunkt Erholung und Tourismus Wald und Gesellschaft (methodische Expertisen Fokus qualitative Forschung, Erkenntnisse und Instrumente aus dem Projekt 1314 (Soziokulturelles Waldmonitoring)) Biometrie und Informatik (methodische und konzeptuelle Expertisen der Durchführung und Auswertung von Waldinventuren sowie der Analyse von Daten aus sozialen Medien) Jasmin Breithut Stephanie Bethmann

Mein Wald, Dein Wald oder jedermanns Wald? Veränderung des Eigentumsverständnisses und ihre Bedeutung für das Verhalten von Sportlern und Erholungssuchenden in der Natur

1615 Eigentum ist die zentrale Institution unseres Wirtschafts- und Gesellschaftssystems. Gerade auch in der Waldwirtschaft werden langfristig wirksame Rechte und Pflichten über Eigentumsrechte geregelt. Gleichzeitig liegt beim Waldeigentum die Besonderheit vor, dass die Eigentumsverhältnisse vor Ort so wenig ersichtlich sind wie in kaum einer anderen Umgebung. Ein von der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) gefördertes Projekt geht den Fragen nach, wie sich das Waldeigentumsverständnis der Waldbesuchenden aktuell darstellt, welche persönlichen Ansprüche daraus abgeleitet werden und welchen Einfluss das Eigentumsverständnis auf die Entstehung oder die Vermeidung von Waldnutzungskonflikten hat. 2018 2021 ohne Schwerpunkt Erholung und Tourismus Wald und Gesellschaft (Projektleitung und -durchführung) Dominik Menton-Enderlin

Analyse und Bewertung aktueller Erholungskonflikte

1543 Wo der Waldweg zum Treffpunkt von verschiedenen Erholungsnutzenden wird, stehen - glaubt man so manchen Medienbericht - Konflikte auf der Tagesordnung. Doch sind Begegnungen im Wald, vor allem zwischen Erholungssuchenden die zu Fuß bzw. mit dem Rad unterwegs sind, immer konfliktgeprägt, oder überwiegen die Gemeinsamkeiten? Sind Regeln, die das Verhalten im Wald regeln, bekannt und werden sie respektiert? Mit einer empirischen Umfrage unter Waldbesuchenden im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb sind wir diesen Fragen nachgegangen. Die Ergebnisse liefern eine aktuelle Bewertung des Konfliktgeschehens in Hotspot-Regionen und können als Basis für konkrete Planungen und den weiteren Dialog auf Landesebene dienen. 2017 2018 Nachhaltigkeit messen und bewerten Erholung und Tourismus Wald und Gesellschaft (Projektleitung, Projektkoordination) Biometrie und Informatik (GIS)

Landschaftsbezogene Erholung und Gesundheit

1347 Epidemiologische Untersuchungen sowie neueste Veröffentlichungen der Krankenkassen und Rentenversicherungsträger verweisen darauf, dass veränderte Anforderungen an Flexibilität sowohl in der Erwerbsarbeit als auch im Lebenskontext vieler Menschen mit Arbeitsverdichtung und Gesundheitsrisiken einhergehen (u.a. Fehlzeitenreport, 2012). Laut Weltgesundheitsorganisation (1948) ist Gesundheit “a state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity.” Somit wird auf einen subjektiven Aspekt von Gesundheit, dem Wohlbefinden, fokussiert und nicht auf die Abwesenheit von Krankheit. Gleichzeitig wird das Zusammenspiel von psychischen, sozialen und kulturellen Faktoren betont. Der Wald kann einen wichtigen Beitrag zum Wohlbefinden und zur Gesundheitsförderung leisten, da er Gelegenheiten für alltägliche Erholung, Bewegung sowie soziale Interaktion bietet (Ensinger et al., 2013). Auf der einen Seite sollen im Projekt dementsprechend gesundheitsförderliche Faktoren wie Waldbilder zum Wald identifiziert werden (Verhältnisse). Auf der anderen Seite werden durch die WHO Definition implizit auch die Menschen in die Verantwortung genommen, da sie gesundheitsrelevante Determinanten bspw. durch ihren Lebensstil verantworten (Verhaltensweisen). Somit sollen Informationen zu gesundheitsrelevanten Verhaltensweisen und Angebote im Wald entwickelt werden. Psychisches Wohlbefinden kann nicht direkt beobachtet oder durch physiologische Messmethoden erfasst werden, sondern durch Selbstbeurteilungen der Betroffenen. Daher sollen anhand von narrativen Interviews gesundheitsrelevante Determinanten im Wald sowie gesundheitsrelevante Verhaltensweisen identifiziert werden. Ziele des Projektes sind die Erfassung, Darstellung und Analyse gesundheitsrelevanter Aspekte im Wald. Daraus sollen Entscheidungshilfen sowie Gestaltungsansätze und dementsprechende Maßnahmen abgeleitet werden sowie Informationen und Angebote zur Verbesserung gesundheitsrelevanter Verhaltensweisen geliefert werden. 2014 2023 Nachhaltigkeit messen und bewerten Erholung und Tourismus Wald und Gesellschaft (Projektbearbeitung)

Vom Wald lernen, über Wald sprechen: Wir im Arbeitsbereich Kommunikations- und Bildungsforschung beschäftigen uns mit allen Formen der Kommunikation über Wald, von betrieblicher Kommunikation bis hin zu waldpädagogischen Angeboten. Doch was macht eine gute Kommunikation aus und wie können erfolgreiche Bildungsmaßnahmen zu Wald und Forstwirtschaft für unterschiedliche Zielgruppen aussehen? Um diesen Fragen nachzugehen, richten wir zum einen den Blick auf Kommunikations- und Bildungsprozesse innerhalb der Forstverwaltung, beispielsweise als Evaluierung betrieblicher Trainings oder Schulungen. Zum anderen untersuchen wir Kommunikationsprozesse zwischen Forstbetrieben bzw. -verwaltungen und deren Umfeld. Dazu gehört die Kommunikation mit Verbänden, Bürgerinitiativen und der breiten Öffentlichkeit ebenso wie die Wirkung waldpädagogischer Angebote bzw. von Initiativen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) für unterschiedliche Zielgruppen. Mit Hilfe dieser Erkenntnisse werden Vorschläge und Angebote zum Abbau von Kommunikationsproblemen und der Weiterentwicklung von Bildungsangeboten entwickelt.

Projekte im Arbeitsbereich

Externe Evaluation des Waldbautrainings ForstBW als Grundlage einer zielgerichteten Weiterentwicklung

1611 Seit 2016 finden in Baden-Württemberg Waldbautrainings statt: Ein festes Trainer*innen-Team schult dabei in regelmäßigem Turnus Mitarbeitende von ForstBW direkt an ihrer Arbeitsstelle und veranschaulicht so praxisnah die 2014 neu eingeführte Waldentwicklungstypen-Richtlinie. Ziel der Evaluationsstudie ist es, Faktoren für eine erfolgreiche Umsetzung zu identifizieren und auf dieser Grundlage Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Schulungen zu erarbeiten. Dabei geht es zum einen um die unmittelbare Wirkung der Waldbautrainings auf die Teilnehmenden und zum anderen um die Rahmenbedingungen, die Wirksamkeit der Trainings beeinflussen. Methodisch werden neben standardisierten Umfragen auch Gruppendiskussionen durchgeführt und mit rekonstruktiven Methoden analysiert. 2018 2020 Nachhaltigkeit messen und bewerten Kommunikations- & Bildungsforschung Wald und Gesellschaft (Projektleitung, Datenaufnahme und Auswertung) Ulrich Schraml

Alltagskommunikation im Forstbetrieb

1560 Forstleute werden zunehmend mit steigenden Ansprüchen einer Öffentlichkeit konfrontiert, die überwiegend eine positive emotionale Bindung zum Wald besitzt, auf das Handeln der Forstwirtschaft jedoch mitunter sehr skeptisch reagiert. Deshalb hat die FVA in Kooperation mit dem DWFR ein praxisbetontes Qualifizierungsangebot entwickelt, das Forstleuten in typischen Kommunikationssituationen mit Waldbesuchenden konkrete Unterstützung bietet. 2019 startet die Seminarreihe "Wie man in den Wald hineinruft ... Kommunikation im forstlichen Arbeitsalltag optimieren" mit bundesweit ca. 60 Seminaren. Zur Anmeldung geht es hier: https://www.dfwr.de/index.php/veranstaltungen/alltagskommunikation 2017 2020 ohne Schwerpunkt Kommunikations- & Bildungsforschung Wald und Gesellschaft (Konzeption, wissenschaftliche Begleitung und Evaluation, Beteiligung an der Durchführung) Eva Blaise

Schulung Waldnaturschutzkonzeption ForstBW

1335 Seit 2015 wird die Gesamtkonzeption Waldnaturschutz für ForstBW als zentrales Naturschutzinstrument im Staatswald praktisch umgesetzt. Im Rahmen des Ziels 10 der Konzeption wurden Multiplikatorenschulungen für Tandems von Forst- und Naturschutzverwaltung entwickelt, umgesetzt und evaluiert. Auch an der begleitenden Öffentlichkeitarbeit und internen Kommunikation zur Einführung des Konzepts war die Abteilung maßgeblich beteiligt. Außerdem untersuchen wir in Forschungsprojekten, wie Naturschutzvorgaben im Staatswald umgesetzt und von den Mitarbeitenden angenommen werden. Dabei beleuchten wir auch das Verständnis und die Praktiken der Zusammenarbeit von Forst- und Naturschutzverwaltung. 2014 Waldnaturschutz und Biodiversität Kommunikations- & Bildungsforschung Waldnaturschutz (Unterstützung/Schulungsmodule zu den einzelnen Sachthemen Intensiver Austausch bzgl. erfolgender Weiterentwicklung und Konkretisierung der Ziele der Waldnaturschutzkonzeption) Wald und Gesellschaft (Umsetzung Inhalte WNS-Konzeption auf der Fläche vor Ort; Tandem- und Multiplikatorenschulung)

Gesellschaftliche, technische und ökologische Umbrüche unserer Zeit machen auch vor dem Wald nicht Halt. Die kulturellen Bedeutungen von Wald – als Naturraum, als Kulturlandschaft, als Wirtschaftsfaktor – sind in Bewegung. Auch der Zugang zu Bildern und Daten über den Wald und die Möglichkeiten diese mit Gleichgesinnten im Netz zu teilen sind im Wandel und mit ihnen die Debatten um den richtigen, nachhaltigen und gerechten Umgang mit Wald.

Der Arbeitsbereich „Waldpolitik“ widmet sich allen Prozessen, die den gesellschaftlichen Umgang mit Wald betreffen und steuern. Dazu gehören: Sichtweisen auf Wald und deren Veränderung im Wandel der Zeit, (Konflikt-)Kommunikation über Wald und Wildtiere, sowie Formen und Erfolge forst- und umweltpolitischer Steuerung. Ein besseres Verständnis dieser Prozesse hilft, sie konstruktiv zu gestalten. Deshalb nutzen wir unterschiedliche Medien und Formate, um unsere Erkenntnisse für möglichst viele Akteure aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft verfügbar zu machen und mit ihnen in Austausch zu treten: von der klassischen Waldfunktionenkartierung bis hin zu verschiedenen Formen der Verbands- oder Bürgerbeteiligung.

Projekte im Arbeitsbereich

LIFE Eurolargecarnivores. Improving human coexistence with large carnivores in Europe through communication and transboundary cooperation

1536 LIFE Kommunikations-Projekt, durch WWF Deutschland koordiniert und beantragt. Das übergeordnete Ziel des Projektes ist es, die Koexistenz zwischen Menschen und Großraubtieren in Europa durch entsprechende Kommunikationsstrategien und durch internatiale Kooperationen zu verbessern. Untergeordnete Ziele: 1) Authorities have improved their awareness about instruments on how to effectively implement large carnivore governance and to cooperate on the relevant species population level. 2) Local Conservation actors and managers have increased their communication capacities to effectively mediate conflicts on large carnivores between stakeholders. 3) Local communities and stakeholders directly affected by large carnivores have gained a better understanding about large carnivores, including their ecological benefits and the social, and economic opportunities presented by them, and have developed skills to mitigate impacts. Hierfür sind zahlreiche Maßnahmen von 15 Projektpartnern vorgesehen. Die FVA soll die Dürchführung von Stakeholderanalysen in den einzelnen Partnerländern begleiten, ein Modul zur Einbindung der Stakeholder in das Monitoring der Arten entwickeln (Citizen Science) sowie die Erfolge des Projektes monitoren. Die Projektlaufzeit beträgt vier Jahre. 2017 2022 Waldnaturschutz und Biodiversität Waldpolitik Wald und Gesellschaft (Projektbearbeitung)

Smart information, governance and business innovations for sustainable supply and payment mechanisms for forest ecosystem services (InnoForESt)

1556 InnoForESt möchte durch die Untersuchung und Förderung von Innovationen zur nachhaltigen Bereitstellung und Finanzierung von Waldökosystemdienstleistungen Transformationen im europäischen Forstsektor anstoßen. Europäische Wälder bieten der Gesellschaft lebensnotwendige Produkte und ökosystembedingte Funktionen. Deren nachhaltige Bereitstellung stellt sich jedoch als Herausforderung dar. InnoForESt ist ein von der EU finanziertes Projekt der Horizon 2020-Innovation Action, zur Untersuchung unterschiedlicher Arten der Bereitstellung von Waldökosystemdienstleistungen und zur Förderung der Entwicklung von innovativen Lösungen in den Bereichen Policy, Management, Unternehmen. Das Projekt vereint ein Konsortium von fünf europäischen Universitäten, sieben Umwelt- und Forstverwaltungen, sieben NGOs und mehrere Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMU), Waldbesitzende und ihre Netzwerke. Das Projekt basiert auf sechs Praxisbeispielen und vergleicht und verbindet diese durch unterschiedliche Forschungsfragen und gemeinsame Aktivitäten. Sie repräsentieren mehrere biogeographische Regionen Europas in denen wir uns auf erfolgreiche Pionierinnovationen in den Bereichen Politik und Waldwirtschaft konzentrieren. Diese Beispiele werden gemeinsam und wissenschaftlich begleitet weiterentwickelt und sollen dann als Ausgangspunkte für Konzepte zur Erweiterung und Übertragung erfolgreicher Ansätze dienen. Die Ergebnisse tragen zu einer besser koordinierten, effizienten und nachhaltigen Governance und Finanzierung der Bereitstellung von Waldökosystemdienstleistungen in Europe bei. 2017 2020 Nachhaltigkeit messen und bewerten Waldpolitik Wald und Gesellschaft (Projektmitarbeit, Leitung Arbeitspacket) Carolin Maier

Konzepte und Instrumente für ´Urban Forestry´ in Baden-Württemberg

1475 Siedlungsnahe Wälder haben für ihre Besucher*innen eine besondere Bedeutung. Sie dienen der Naherholung auf vielfältige Weise, z.B. als Ort für diverse sportliche Aktivitäten, sozialen Austausch, Umweltbildung, Naturerfahrung oder Meditation. Die traditionellen Instrumente der Waldbewirtschaftung stoßen bei der Integration dieser gesellschaftlichen Nutzungen und Interessen an Wäldern häufig an ihre Grenzen. Eine weitere Herausforderung für das Management ist es, zusätzlich die Funktion des Waldes als Lebensstätte für Tier- und Pflanzenarten oder für die Holzproduktion zu erhalten. Im Rahmen der Projekte werden Grundlagenerhebungen zur Wertschätzung urbaner Wälder und deren Nutzung erhoben. Wir erarbeiten detaillierte und ortsbezogene Informationen zu den sozialen Fragen der Waldnutzung, um in einem partizipativen Entwicklungsprozess mit den Verantwortlichen vor Ort und den Nutzer*innen bestehende Planungsinstrumente anpassen zu können. 2016 2023 Nachhaltigkeit messen und bewerten Waldpolitik Wald und Gesellschaft (Projektleitung) Tina Gerstenberg Karola Richardt

Rotwildkonzeption Nordschwarzwald - Bearbeitung einer wissensbasierten Rotwildkonzeption Nordschwarzwald

1414 Das Rotwildgebiet Nordschwarzwald ist das größte Rotwildgebiet in Baden-Württemberg. Ein Anstieg der Rotwilddichte, viele schälgefährdete Waldbestände, zunehmende Freizeitnutzung und die Ausweisung des Nationalparks haben das Rotwildmanagement im Gebiet vor neue Aufgaben gestellt. Ziel des Projekts ist die Erarbeitung einer revierübergreifenden Rotwildkonzeption, über die das Rotwildmanagement im Nordschwarzwald optimiert und umgesetzt werden soll. Die Konzeption gründet auf den im Projekt erarbeiteten wildtierökologischen und sozialwissenschaftlichen Grundlagen und wird zusammen mit den Akteuren vor Ort entwickelt. Detaillierte Informationen unter: www.rotwildkonzeption-nordschwarzwald.de 2015 2020 Waldnaturschutz und Biodiversität Waldpolitik Waldnaturschutz (Projektleitung, wissenschaftliche Datenerhebung, Konzeptionserstellung) Wald und Gesellschaft (Moderation, Kommunikation, Datenerhebung) Stefan Ehrhart Dominik Fechter

Gesellschaftliche Ansprüche an Wald und Forstwirtschaft und Entwicklung eines soziokulturellen Waldmonitorings

1314 Wald hat eine große gesellschaftliche Bedeutung: als Erholungsort, Wirtschaftsfaktor und Naturraum. Dahinter stehen verschiedene Perspektiven auf den Wald, die zu Konflikten zwischen Erholungssuchenden, Forstleuten und anderen Interessenvertretungen führen können. Vor diesem Hintergrund analysiert das Soziokulturelle Waldmonitoring die Ursachen und Dynamiken forstlicher Konflikte, mit besonderem Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen und deren Bedeutung für die Waldbeziehung. Aus den Ergebnissen werden Politik- und Praxisempfehlungen sowie konkrete Schulungsinhalte abgeleitet. Damit leistet das Projekt einen Beitrag um Konflikte zu lösen oder zu verhindern, dass sie überhaupt entstehen. 2014 2020 Nachhaltigkeit messen und bewerten Waldpolitik Wald und Gesellschaft (Projektleitung) Waldnutzung (Wissenschaftlicher Begleitkreis) Biometrie und Informatik (Wissenschaftlicher Begleitkreis) Direktion (Wissenschaftlicher Begleitkreis)

Methoden und Monitoring Waldfunktionen

977 Dass in unseren Wäldern nicht nur Holz als Rohstoff und Energieträger wächst ist allgemein bekannt: Die Bedeutung der Wälder für den Schutz der Umwelt, für die Natur und die Erholung der Menschen sind wichtige Anliegen. Damit diese sogenannten Schutz- und Erholungsfunktionen erhalten und in Verwaltungsverfahren bzw. bei der Waldbewirtschaftung berücksichtigt werden, gibt es seit 1975 die Waldfunktionenkartierung (WFK). Die Aktualisierung und Entwicklung von Methoden zur Erhebung der Waldfunktionen und die Fortschreibung der sogenannten forstlichen Waldfunktionenkarten gehört zu den Daueraufgaben der FVA. Deren Ergebnisse sind Grundlage von Abwägungsprozessen in Verwaltungsverfahren sowie der betrieblichen oder Raumplanung. Sie können aber auch für die Öffentlichkeitsarbeit oder Fördermaßnahmen von Bedeutung sein. 2008 Nachhaltigkeit und Multifunktionalität Waldpolitik Wald und Gesellschaft (Projektleitung) Hilke Schröder

Wildtierökologie

Der Fachbereich Wildtierökologie erarbeitet wissenschaftliche Grundlagen für das Management ausgewählter Tierarten des Jagd- und Wildtiermanagementgesetzes (JWMG). Dies beinhaltet die Entwicklung und Anwendung von Methoden des Wildtiermonitoring, vertiefte Untersuchungen des Raum-Zeit-Verhaltens von Wildtieren sowie die Analyse von auf Wildtiere bezogenen Konflikten. Auf dieser Grundlage werden partizipative Managementkonzepte entwickelt, die sowohl artspezifische Ansprüche der betrachteten Wildtiere als auch unterschiedliche anthropogene Nutzungs- und Schutzansprüche berücksichtigen.

Arbeitsbereiche

Im Bereich „Große Beutegreifer“ wird ein landesweites Monitoring durchgeführt, das über die Validierung von direkten und indirekten Zufallshinweisen einen Überblick über das Vorkommen, die Herkunft, das Verhalten und die Entwicklung der bisherigen Einzelvorkommen von Luchs und Wolf liefert. Die Monitoringergebnisse werden mit Unterstützung der Wildtierbeauftragten und der Jägerschaft erarbeitet, laufend transparent in die Öffentlichkeit transferiert und sind Grundlage für das Management.

Im Bereich „Kleine Raubsäuger“ stehen Arten im Vordergrund, deren Populationen einerseits sensibel auf zerschnittene Lebensräume reagieren (Beispiel Wildkatze) und andererseits im Sinne des Entwicklungsmanagements bejagt werden (Beispiel Baummarder). Daher ist das landesweite Monitoring so weiterzuentwickeln, dass ausreichende Informationen über den Zustand der Populationen und ihrer Lebensräume geliefert werden.

Der Bereich „Waldvögel“ umfasst die im JWMG genannten und schwerpunktmäßig im Wald lebenden Vogelarten. Diese stehen im Spannungsfeld zwischen Waldwirtschaft, Jagd, Freizeitnutzung und Naturschutz. Monitoring- und Forschungsergebnisse sind für das Management dieser Arten daher besonders wichtig.

Mehr Informationen finden Sie auf der Fachbereichsseite.

Projekte im Arbeitsbereich

Methodenentwicklung für das Waldschnepfenmonitoring in Baden-Württemberg

1658 Während andere Schnepfenvögel an Binnen-, Küstengewässern oder in feuchtem Offenland heimisch sind, ist die Waldschnepfe unsere einzige Limikole die an den Wald gebunden ist. In Baden-Württemberg, mit einer Waldbedeckung von rund 38%, gilt der heimlich lebende Waldbewohner als weit verbreiteter Brutvogel und mittelhäufige Art. Dennoch ist wenig über Waldschnepfen bekannt, insbesondere die Entwicklung der Population liegt im Dunkeln. Ein Monitoring in der Schweiz konnte belegen, dass die Art aus den Tieflagen nahezu komplett verschwunden ist. Um die Populationsentwicklung auch in Baden-Württemberg nachvollziehen und gegebenenfalls gegensteuern zu können, muss ein Monitoringkonzept erarbeitet und etabliert werden. Die Grundlagen hierfür werden im Projekt "Methodenentwicklung für das Waldschnepfenmonitoring in Baden-Württemberg" gelegt. Untersucht wird unter anderem die Umsetzung eines ehrenamtlichen Monitorings und der Einsatz von autonomen Audiorekordern zur Erfassung der balzenden Waldschnepfen. 2019 2022 Biodiversität und Genetik Wildtiermonitoring Wald und Gesellschaft (Projektdurchführung)

Wildtiergenetik

1034 Das Projekt Wildtiergenetik ist das Basisprojekt für die Wildtiergenetik an der FVA. Das Projekt hat inzwischen eine unbefristete Laufzeit und ist Querschnittsthema, das verschiedene Projekte und Wildtierarten verbindet (u.a. Wildkatze, Luchs, Wolf, Auerhuhn, Rothirsch, Gams, Fuchs, Baummarder). Es dient dazu Fragestellungen mit Hilfe von Merkmalen der DNA zu beantworten wie zum Beispiel genetische Unterschiede zwischen Populationen oder Arten. Aus diesen Informationen werden dann Rückschlüsse auf Wanderbewegungen, Ausbreitungen, Barrieren zwischen Populationen oder Vermischungen zwischen Arten gezogen. Das Projekt wurde 2008 gestartet und beschäftigte sich zunächst mit der genetische Struktur des Rotwildes in Baden-Württemberg. Die Fragestellung lautete, ob, ausgelöst durch die Beschränkung des Rotwildes auf sogenannte Rotwildgebiete und den Abschuss wandernden Rotwildes außerhalb dieser Gebiete, der genetische Austausch von Rotwild beeinträchtigt ist. Zur Beantwortung dieser Frage wurde die genetische Diversität der einzelnen Rotwildpopulationen Baden-Württembergs anhand von Mikrosatelliten analysiert. Dabei konnte gezeigt werden, dass die aktuellen Rotwildpopulationen nicht vollständig voneinander isoliert sind. Eine zentrale Rolle für den genetischen Austausch und den Erhalt der Diversität der Rotwildpopulationen Baden-Württembergs spielt das Rotwildgebiet Nordschwarzwald, da über dieses die einzelnen Rotwildgebiete direkt oder indirekt miteinander in Verbindung stehen. Ab dem Jahr 2009 wurde das Projekt mit Fragen zur Ausbreitung der Wildkatze in Baden-Württemberg erweitert. Wildkatzennachweise werden über Totfunde oder Lockstocknachweise gewonnen. Durch die genetische Untersuchung wird bestimmt, ob es sich bei der Katze um eine Wild- oder um eine Hauskatze handelt. Durch die Analysen konnte gezeigt, werden, dass die Wildkatze sehr eng mit den Wildkatzen aus Frankreich verwandt ist und daher sehr wahrscheinlich über den Rhein zurück nach Baden-Württemberg eingewandert ist. Mit Mikrosatellitenanalysen untersuchen wir zudem bei jeder Katzenprobe, ob es sich um einen Hybrid zwischen Wild- und Hauskatze handelt. So konnte gezeigt werden, dass Hybridisierungen in der stark besiedelten Rheinebene vorkommen, aber nicht sehr häufig sind. Inzwischen werden genetische Analysen in der Regel über entsprechende Module in den jeweiligen passenden Forschungsprojekten eingebunden und durch das Projekt Wildtiergenetik unterstützt. Beispiele für diese Zusammenarbeit sind das Modul Populationsverbund aus dem Forschungsprojekt Auerhuhn und Windenergie, die Populationshochrechnungen fürs Rotwild in der Rotwildkonzeption Nordschwarzwald oder die genetischen Module zum Baummarder aus dem Projekt Wildtiergenetik in Forschung und Monitoring. 2008 ohne Schwerpunkt Wildtiermonitoring Waldschutz (Laborarbeiten) Wald und Gesellschaft Aikaterini Dounavi

Im Bereich „Große Pflanzenfresser“ erfordern steigende Schalenwildbestände, konträre Nutzungsinteressen, die Rückkehr der großen Beutegreifer und der Klimawandel ein wissensbasiertes Schalenwildmanagement.

Im Bereich „Lebensraumverbund und Wildunfälle“ ist der Generalwildwegeplan (GWP) die gesetzliche Grundlage (JWMG, LNatschG) zur Bearbeitung von Projekten.

Die für den Bereich „Wildtiere und Störungen" notwendigen Fachgrundlagen werden auf der Basis der im JWMG §§ 42 und 51 genannten Vorgaben erarbeitet.

Mehr Informationen finden Sie auf der Fachbereichsseite.

Projekte im Arbeitsbereich

„Lücken für Auerhuhnküken im PKW“ - Umsetzung des Aktionsplans Auerhuhn im Privat- und Körperschaftswald

1592 Im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt des Landes Baden-Württemberg wird in den Naturparken des Schwarzwaldes Lebensraum für das Auerhuhn geschaffen. Um dem akut negativen Bestandestrend der Art entgegen zu wirken, müssen auch in Privat- und Kommunalwäldern Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensraumsituation ergriffen werden: Anreize zur Mitwirkung der kommunalen und privaten Waldbesitzer werden geschaffen und ein passendes Förderinstrument erarbeitet. Nach Richtlinien des Aktionsplans Auerhuhn werden Durchforstung und Jungbestandspflege finanziell ausgeglichen, ebenso können besondere Maßnahmen in speziell hochwertigen Lebensräumen ausgeglichen werden. Das Projekt wird durch entsprechende Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit flankiert. 2018 2019 ohne Schwerpunkt Wildtiermanagement Wald und Gesellschaft (Projektbearbeitung)

Überprüfung von Rehverhalten mit Wärmebildkameras an ausgewählten Straßenabschnitten mit Wildunfallschwerpunkten

1557 Wildunfälle stellen ein großes Sicherheitsrisiko für den Straßenverkehr dar. Daher gibt es eine große Bandbreite an Maßnahmen, die Wildunfälle verhindern sollen. Dazu zählen Wildwarnreflektoren, die seit vielen Jahrzehnten zum Einsatz kommen, deren Wirksamkeit in der Wissenschaft umstritten ist. Das Projekt beinhaltet drei Module: 1. Überprüfung der Wirksamkeit verschiedener Wildwarnreflektoren an 14 Straßenabschnitten in Baden-Württemberg mittels Wärmebildkameras, die das Wildtierverhalten am Straßenrand aufzeichnen. 2. Vollständige Erfassung aller Straßenabschnitten an Bundes-, Land- und Kreisstraßen in Baden-Württemberg, die mit Wildwarnreflektoren ausgestattet sind. 3. Bildung eines Arbeitskreises, der sich aus verschiedenen Vertreterinnen und Vertretern zusammensetzt, um eine langfristige Strategie bzw. Lösungsansätze zu entwicklen, um Wildunfälle nachhaltig zu reduzieren. 2017 2020 ohne Schwerpunkt Wildtiermanagement Wald und Gesellschaft (Durchführung des Projektes) Falko Brieger

Aufbau eines Netzwerkes zur aktiven Zusammenarbeit im Monitoring seltener Wildarten in drei Modellregionen

1515 Für die Lösung von wildtierbezogenen Herausforderungen braucht es eine gute Kooperation zahlreicher Verwaltungsbehörden, Jägern, Forschern, Verbänden und verschiedensten weiteren Akteuren. Beispiele für derart komplexe Situationen sind die Wiedereinwanderung des Wolfes, oder die afrikanische Schweinepest. Auch das landesweite Wildtiermonitoring des JWMGs erfordert ein hohes Maß an Kooperation und Kommunikation. In dem Forschungsprojekt „Wildtiermonitoring-Netzwerke“ dreht sich daher alles um die Erforschung und Gestaltung einer guten Zusammenarbeit zwischen den Wildtierbeauftragten, den zuständigen Verwaltungsbehörden, der lokalen Jägerschaft und den wissenschaftlichen Einrichtungen. 2016 2020 ohne Schwerpunkt Wildtiermanagement Wald und Gesellschaft (Projektdurchführung) Mara Sandrini Jakob Huber

Aktuelle Forschungsergebnisse

Wildunfälle – Risiko für Mensch und Tier

Alle 20 Minuten wird in Baden-Württemberg ein größeres Säugetier wie Reh, Wildschwein oder Hirsch durch den Straßenverkehr getötet, bundesweit sogar alle 2 Minuten. Die Wildunfallzahlen sind in Deutschland seit Jahren kontinuierlich ansteigend.

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Neuerscheinung über große Beutegreifer vorgestellt

Der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, MdL Peter Hauk, hat in Stuttgart im Haus des Waldes das Buch "Wolf, Luchs und Bär in der Kulturlandschaft. Konflikte, Chancen, Lösungen im Umgang mit großen Beutegreifern." vorgestellt.

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Europäische Perspektiven für das Management von Konflikten um große Beutegreifer

Im Rahmen des von der EU geförderten Projektes Life EUROLARGECARNIVORES wurde ein Bericht veröffentlicht, der verschiedene Perspektiven von Menschen analysiert, die in europäischen Gebieten mit Großbeutegreifern leben und arbeiten. Der Bericht vermittelt Erkenntnisse aus mehreren Workshops in 14 Ländern in denen unterschiedliche Beteiligte und Betroffene zusammengefunden haben. Es wurden Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze diskutiert, die durch die Tatsache, dass man eine Umgebung mit Großbeutegreifern teilt, entstehen. Bäuerinnen, Viehalter, Försterinnen, Jäger, Naturschützerinnen, Forscher und Vertretungen aus öffentlichen Verwaltungen und Politik sowie andere Interessenten haben gemeinsam Lösungswege identifiziert, um Naturschutzmaßnahmen zu verbessern, sowie Schadensfälle und ökonomische Verluste zu reduzieren. Aus den Ergebnissen werden im Bericht eine Serie von Empfehlungen formuliert, die das Zusammenleben von Menschen und großen Beutegreifern verbessern könnten. Der Prozess wurde von der FVA unterstützt und wissenschaftlich begleitet.

Walderholung mit und ohne Bike II

Neu in Sonstige Veröffentlichungen: Walderholung mit und ohne Bike II

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Zur Reihe Sonstige Veröffentlichungen

Projekt Urban Forestry –- Studie zur Waldwahrnehmung

Der Wald ist ein ganz besonderer Naturraum. Wie sehen die Menschen den Naturraum, die Waldarbeiten und die Spuren des menschlichen Wirkens? Jeder Waldbesuchende besitzt eine individuelle Motivation für seinen Waldbesuch: Erholung, spirituelle Auffrischung, geistige Regeneration, körperliche Aktivität und vieles andere mehr. Besonders im stadtnahen Siedlungsbereich sind die vielfältigsten Interessen auf derselben Waldfläche vereint.

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Wolfs und Luchsmonitoring

Der Arbeitsbereich Wildtierökologie der FVA ist mit dem Monitoring von Luchs und Wolf in Baden-Württemberg beauftragt. Das Team im Projekt Luchs- und Wolfsmonitoring nimmt Hinweise zur Präsenz von großen Beutegreifern entgegen und leistet fachliche Einschätzung bei deren Bewertung. Dazu zählen beispielsweise Fährten, Risse und Sichtungen.

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