Wildtiere – Wir sind nah dran
Dokumentation der Veranstaltung zu Wildkatzenhybriden und Auerhühnern
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- FVA-Meldung: Nah dran an der Wildkatze
In der Wildtierforschung geschehen jedes Jahr spannende und aufregende Dinge. Am FVA-Wildtierinstitut schauen wir genau hin und erforschen die Lebensräume, Verhaltensweisen und Eigenschaften unserer wilden Nachbarn.
Die Wildkatze kehrt eigentlich gerade erst zurück nach Baden-Württemberg, das Auerhuhn hingegen wird durch das Land seit vielen Jahren geschützt und gehegt. Was wissen wir über diese Tiere und was können wir mit unserer Forschung zum Schutz dieser Arten beitragen? Referentinnen und Referenten des Wildtierinstitut der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt geben Einblicke in Monitoring und Forschung zu diesen Arten und liefern dabei auch eine Grundlage für den Dialog zum Umgang mit diesen heimischen Wildtieren.
Wir möchten Ihnen die Wildtiere Baden-Württembergs vorstellen und Ihnen spannende Einblicke in die aktuelle Wildtierforschung geben!
Videos der Vorträge
Einführung
Einführung von Dr. Janosch Arnold, Leiter des Wildtierinstituts an der FVA Baden-Württemberg, zur Veranstaltung "Wildtiere – wir sind nah dran" vom 21. Oktober 2025.
Wildkatze trifft Hauskatze: Das heimliche Verschwinden einer Art?
Seit fast 20 Jahren kehrt die Wildkatze zurück in die Wälder Baden-Württembergs – doch ihre Existenz ist bedroht. Immer häufiger kommt es zu Kreuzungen mit Hauskatzen, was die genetische Eigenständigkeit der Art gefährdet. Welche Chancen und Risiken bringt die Hybridisierung für den Artenschutz und wie kann sie wissenschaftlich untersucht werden? Referentin: Marie Eggers.
Zwischenmoderation Wildtiere – wir sind nah dran
Zwischenmoderation von Dr. Janosch Arnold und Überleitung zum nächsten Vortrag.
Hoffnung fürs Auerhuhn – Schutzmaßnahmen zeigen erste Wirkung
Das Auerhuhn war in den lichten, gut strukturierten Nadelmischwäldern des Schwarzwalds über Jahrhunderte weit verbreitet. Mit den sich verändernden Wäldern ist der Bestand sehr stark zurückgegangen. Trotz zahlreicher Bemühungen ist er weiterhin stark gefährdet. Im Rahmen des Aktionsplans Auerhuhn und des zugehörigen Maßnahmenplans 2023–2028 werden jetzt gezielt neue Schutzmaßnahmen umgesetzt, die auf aktuellen Monitoringdaten und Forschungsergebnissen beruhen, um die spezifischen Ansprüche der Art zu berücksichtigen. Referent: Dr. Joy Coppes
Diskussionsrunde
Abschließende Diskussionsrunde der Veranstaltung. Referentin Marie Eggers und Referent Dr. Joy Coppes beantworten Fragen aus dem Chat.