Erste gesamtdeutsche Darstellung der waldökologischen Naturräume

Forschung

15 Jahre nach der "Wende" hat der Länderarbeitskreis "Standortskartierung" die Grenzen der waldökologischen Naturräume alter und neuer Bundesländer aufeinander abgestimmt. Die FVA, Abteilung Waldökologie, ist Mitglied in diesem Arbeitskreis. Die Ergebnisse sind in den Mitteilungen des Vereins für Forstliche Standortskunde und Forstpflanzenzüchtung e.V. (VFS) Heft 43 veröffentlicht.

610 Wuchsbezirke in 82 Wuchsgebieten umfassen die Vielfalt der Wuchsbedingungen deutscher Wälder. Das Spektrum reicht von den Restwäldern am Niederrhein bis zu den Kiefernwäldern in den Brandenburger Moränengebieten, von den Laubwäldern der Meeresküsten bis zu den Latschenbüschen an der Baumgrenze der Alpen.

Ein Autorenkollektiv beschreibt jeden Wuchsbezirk hinsichtlich Geologie, Klima und Vegetation. Neben diesen Kriterien unterscheiden sich die Wuchsbezirke durch ihre spezifische Wald- und Forstgeschichte. Neuste Erkenntnisse zeigen, dass auch Immissionen zu unterschiedlichen Wuchsbedingungen beitragen.
Mitherausgeber Dr. Eberhard Aldinger, Leiter der Abteilung Waldökologie: "Mit der Abstimmung und Neuordnung der Grenzen können wir die Wälder Deutschlands jetzt besser vergleichen. Die ursprüngliche Zahl von 104 Wuchsgebieten konnten wir auf 82 verringern."

Im Arbeitskreis "Standortskartierung" treffen sich Experten aller deutschen Forstverwaltungen. Sie tauschen sich über Verfahren und Methoden aus, wie der Wald für eine naturnahe Bewirtschaftung besser erforscht werden kann.

Weitere Informationen unter www.vfs-freiburg.de

Warenkorb

Titel Anzahl Preis
Gesamtpreis: