Untersuchungen in Luxemburger Naturwaldreservaten

Forschung

Die Luxemburger Forstverwaltung und die FVA haben sich in einem Projekt mit dem Ziel zusammengeschlossen, die in Baden-Württemberg angewandten Methoden bei der Aufnahme in Bannwäldern in Luxemburg einzuführen und gemeinsam weiterzuentwickeln.
Die Luxemburger Landesforstverwaltung will mittelfristig im Rahmen der Abgrenzung von FFH-Gebieten ca. 2,5 % der Waldfläche (entspricht etwa 2.000 ha) von Luxemburg aus der Bewirtschaftung nehmen und als Naturwaldreservat ausweisen.

Diese Gebiete werden analog dem Verfahren der Forstlichen Grundaufnahme in Baden-Württemberg in einem ersten Schritt aufgenommen. Die Daten werden mit einem neu zu entwickelnden Programm ausgewertet. Die Entwicklung von Methoden und Programmen zur Auswertung von Zeitreihen und der Vergleich von Gebieten bilden den Schwerpunkt dieser Zusammenarbeit.
Neben den traditionellen Informationen über den Wald als Ressource und seine ökonomische Funktion ist der Bedarf an objektiven Aussagen zur biologischen Vielfalt in Wäldern enorm gestiegen. Als Erweiterung des Forschungsvorhaben werden spezielle Stichprobenverfahren dahingehend untersucht, ob sie eine effizientere Erfassung der biologischen Vielfalt an Hand ausgewählter Parameter in den Wäldern erlauben und wie sie gegebenenfalls mit vertretbarem Aufwand in etablierte Inventuren integriert werden können, um deren Wert als umfassende Monitoringinstrumente zu erhöhen.

Weitere Informationen:

 

Publikationen aus dem Projekt
Luxemburger Landesforstverwaltung ()
Naturwaldreservate in Luxemburg ()
Broschüre "Naturwaldreservate in Luxemburg"
Broschüre "Fledermäuse in Luxemburg"
Bericht Projektauftakt: "Luxemburger Forstverwaltung plant Naturwaldreservate auszuweisen und zu erforschen"

 

 

 

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