Waldzustandsbericht 2010

Veröffentlichung

Im Bericht wird der aktuelle Zustand des Waldes dargestellt und erläutert.

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Zur Reihe Waldzustandsbericht

Das Forstliche Umweltmonitoring wurde Anfang der 1980er Jahre aufgebaut, um den Einfluss von Luftschadstoffen auf die Wälder genauer zu untersuchen. Seit mittlerweile drei Jahrzehnten wird auf ein breites Bündel an Luftreinhalte-, Kompensations- und Fördermaßnahmen gesetzt, um das Ökosystem Wald nachhaltig zu erhalten und zu pflegen sowie insbesondere die Säurebelastung zu reduzieren. Angesichts der sich verändernden Umwelt- und Klimabedingungen gilt es, diese Maßnahmen fortwährend anzupassen.

Der Waldzustandsbericht 2010 belegt, dass unsere Maßnahmen zur Verbesserung des Ökosystems greifen. Beim Kronenzustand als wichtigem Indikator für den Gesundheitszustand der Bäume ist erstmals seit 13 Jahren wieder ein positiver Trend festzustellen. Der mittlere Nadel-/Blattverlust, der aus den Werten aller Baumarten berechnet wird, sank im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozentpunkte auf 22,5 Prozent. Bei den Baumarten Fichte, Tanne und Buche hat sich der Kronenzustand ebenfalls verbessert. Besonders bei der Buche sind die Belastungen durch die extrem starke Fruchtbildung des vergangenen Jahres wieder vollständig abgeklungen. Bei Kiefer und Eiche dagegen ist die Entwicklung des Kronenzustandes in 2010 nach wie vor unbefriedigend. Dies ist vor allem deshalb besorgniserregend, weil diese Baumarten wegen ihrer Trockenheitstoleranz für eine bessere Anpassung der Wälder an den Klimawandel bedeutend sind.

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