Waldzustandsbericht Baden-Württemberg

Veröffentlichung

Ergebnisse der 23. Terrestrischen Waldschadensinventur (TWI)

Der Anteil der deutlich geschädigten Waldfläche (Schadstufen 2 – 4) ist 2005 auf ein neues Rekordhoch angestiegen. Insgesamt sind 43,3% der Waldfläche Baden-Württembergs deutlich geschädigt. Damit wurde der bisher höchste Stand der Schadensfläche in der bisherigen Waldschadenserhebung in Baden-Württemberg seit 1983 erreicht.

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Der aktuell hohe Anteil der deutlich geschädigten Waldfläche in Baden-Württemberg bestätigt somit den bis dahin einmaligen Höchststand der Schadfläche im Jahr 2004 (EU-Raster). Der entsprechend größere Fehlerrahmen der EU-Aufnahme mit lediglich 50 Aufnahmepunkten lässt keinen statistisch signifikanten Unterschied zwischen den Waldschadensaufnahmen 2004 und 2005 erkennen.
In den beiden letzten Jahren hat sich der Waldzustand gegenüber dem relativ konstanten Niveau des Zeitraums 1997 bis 2003 gravierend verschlechtert. Offensichtlich sind die Nachwirkungen des Extremsommers 2003 mit sehr hoher Hitze- und Trockenheitsbelastung für die Waldbäume auch noch im zweiten Folgesommer im Kronenzustand erkennbar.
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