Zustand und Entwicklung der Wasserqualität in bewaldeten Einzugsgebieten - Forstbetriebliche Steuerungspotenziale

 
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In diesem Teilprojekt werden der derzeitige Zustand und die Entwicklung der Wasserqualität in verschiedenen bewaldeten Einzugsgebieten untersucht. In der Untersuchungsregion im Schwarzwald und in den Vogesen (siehe Abbildung) bestehen zahlreiche Fallstudien, die eine verallgemeinerte Bearbeitung des Zusammenhangs zwischen chemischem Bodenzustand in bewaldeten Wassereinzugsgebieten und der Wasserqualität erlauben. Überwiegend anhand bereits vorhandener Daten aus diesen Fallstudien sollen folgende Ziele erreicht werden:

  • Identifikation der gewässerchemischen Situation in Abhängigkeit von Substrat, Waldbestand und Depositionsbelastung
  • Ableitung einer "Soll-Situation" aus historischen Analysen, bodenchemischen Bodenprofilen und dem Gesteinscharakter
  • Regionalisierung der bodenchemischen Situation auf Einzugsgebietsebene
  • Definieren des langfristigen Entwicklungsbedarfs innerhalb der Einzugsgebiete durch flächige Abgrenzung der Differenz zwischen "Soll-" und "Ist-Zuständen"
  • Identifizieren forstbetrieblicher Steuerungspotenziale für die Boden- und Gewässerentwicklung (Baumartenwahl, Hiebsform, Bodenschutzkalkungen) unter Berücksichtigung der spezifischen Gebietseigenschaften (u.a. Morphologie, Böden, Geologie)
  • Prognose möglicher Trendänderungen in den chemischen Eigenschaften der Böden, des Bodenwassers und des Oberflächenwasser infolge forstbetrieblicher Steuerungsmaßnahmen

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Kontakt:

Carina Sucker
Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt
Abteilung Boden und Umwelt
79100 Freiburg
Tel. 0761-4018-217

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