Kronenzustandserhebung

Methodik - Terrestrische Waldschadensinventur
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Methodik - Terrestrische Waldschadensinventur

Die Aufnahmepunkte der Waldschadensinventur liegen auf dem systematischen Rasterstichprobennetz Baden-Württembergs. Sobald ein Schnittpunkt des 8x8 km bzw. 16x16 km-Rasters auf Wald trifft, wird ein Stichprobenpunkt der Waldschadensinventur aufgenommen und zur besseren Auffindbarkeit dauerhaft gekennzeichnet. Auf jedem Aufnahmepunkt werden nach einem systematischen Verfahren zufällig 24 herrschende Bäume ausgewählt und markiert, so dass eine Aufnahme derselben Baumindividuen in den Folgejahren gewährleistet bleibt.

Die Aufnahmepunkte der Waldschadensinventur unterliegen keiner Nutzungseinschränkung, die Bäume unterliegen einer ordnungsgemäßen Forstwirtschaft. Aus dem Bestand entfernte Bäume werden nach einer systematisch festgelegten Zufallsauswahl wieder durch andere Bäume ersetzt. Der Ausfallgrund (wie z.B. forstliche Nutzung, Sturmwurf, biotische Schäden) wird soweit möglich ermittelt.

Von den Rasterstichproben liegen insgesamt 50 Aufnahmepunkte Baden-Württembergs auf dem europäischen 16x16 km-Netz. Diese sind Bestandteil des Europäischen Forstlichen Umweltmonitoring-Programms „Level I“ und werden zur Beurteilung des europäischen sowie deutschen Waldzustandes herangezogen. Das Level I Netz umfasst die jährliche Terrestrische Waldschadensinventur (TWI) sowie die zwischen 2006 und 2008 zum zweiten Mal durchgeführte Bodenzustandserhebung (BZE) im Wald.

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