Die Ergebnisse auf einem Blick:
- Aktuell werden 9,36 % der Staatswaldfläche Baden-Württembergs einer natürlichen Entwicklung überlassen. Das entspricht einem Zuwachs von 1,25 % gegenüber dem Vorjahr undund damit ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Ziel, 10 % des Staatswaldes aus der Nutzung zu nehmen. Zu diesem Anstieg tragen vor allem zusätzlich ausgewiesene Stilllegungsflächen bei, die allein rund einen Prozentpunkt ausmachen.
- Bundesweit gilt das NWE5-Ziel, 5 % des Gesamtwaldes einer natürlichen Entwicklung zu überlassen. In Baden-Württemberg liegt dieser Anteil aktuell bei 2,44 %.
- Neu in diesem Bericht: Erstmals werden auch Prozessschutzelemente im Gesamtwald erfasst, die über Förderprogramme oder das Ökokonto entstanden sind. Für die Bewertung des NWE5-Ziels zählen diese zusätzlichen Flächen allerdings nicht, da sie die dafür festgelegten Kriterien nicht erfüllen.
Der Bericht liefert damit eine wichtige Grundlage, um die Fortschritte beim Prozessschutz im Wald in Baden-Württemberg zu dokumentieren, zu bewerten und die weitere Umsetzung zu begleiten.
Erstellt wurde er von Dr. Lucia Seebach und Sonja Schweiger (FVA-Abteilung Waldnaturschutz) sowie von Karola Richardt (ForstBW).
Der vollständige Bericht steht ab sofort zur Verfügung:
Bericht herunterladen (PDF 1 MB)
Weitere Informationen:
- Zu den vergangenen Berichten
- Zum Arbeitsbereich “Waldschutzgebiete und Biodiversität”
FVA BW/Kage