Bann- und Schonwälder bieten unterschiedliche Rahmenbedingungen für die Waldökosystemforschung:

Bannwälder entwickeln sich ohne menschliche Zielsetzung oder forstlicher Eingriffe als Ergebnis der Interaktion biotischer und abiotischer Faktoren. Für die Forschung sind sie wichtige Referenzflächen, um die Auswirkung natürlicher Waldentwicklung auf die Waldbiodiversität zu quantifizieren, mit unterschiedlich bewirtschafteten Flächen zu vergleichen, und daraus Grundlagen für eine naturschutzgerechte Waldbewirtschaftung abzuleiten.

Schonwälder bieten die Möglichkeit, experimentell Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen zum Biotop- und Artenschutz umzusetzen und ihre Effizienz zu erforschen.

Die Forschungsergebnisse sollen Grundlagen für eine Integration von Naturschutzzielen in den naturnahen Waldbau der Wirtschaftswälder liefern.

 

Projekte im Bannwaldprogramm

  • Auswirkung von Bewirtschaftungsintensität auf Waldstrukturen und Waldbiodiversität Projekt: „Biodiversität entlang eines Nutzungsgradienten“

ConFoBi: Landscape modulated use of forest structures by bats (https://confobi.uni-freiburg.de/de/projekte/landschafts-moderierte-nutzung-von-waldstrukturen-durch-fledermaeuse)

  • Lebensraumansprüche gefährdeter Arten /Artenförderung

Dreizehenspecht (Kasia)

Structual complexity … (HSA) - Bergwaldvögel

  • Dynamik von Struktur- und Lebensraumentwicklung / Klimawandel

Projekt: „Bedeutung temporärer Stilllegungsflächen für die Waldbiodiversität“

Projekt: Auswirkung klimawandelbedingter Störungsflächen auf die Biodiversität

Projekt: Auswirkung des Klimawandels auf die Walddynamik

 

  • Raumplanung

Projekt: Systematische Herleitung von Prioritätsflächen für die Ausweisung neuer Prozessschutzflächen

 

Projekte im Schonwaldprogramm

  • Lebensraumansprüche gefährdeter Arten /Artenförderung
  • Aspisviper
  • Widderchen
  • Eichenzipfelfalter

 

Methodenentwicklung

Projekt: Fernerkundungsbasierte Ableitung biodiversitätsrelevanter Waldstrukturparameter

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