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Wir suchen nach Waldschnepfen – helfen Sie mit!

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Waldschnepfe am Boden sitzend (Foto: Dr. E. Koch)

Waldschnepfenkartierung 2021 steht bevor

Die Waldschnepfen kehren zurück: Seit Februar sind sie auf dem Rückweg aus Westfrankreich oder von der iberischen Halbinsel und brüten in unseren heimischen Wäldern. Bloß: Zu sehen bekommt man den Vogel nur selten. Darum ist über das Vorkommen und die Populationsentwicklung nur wenig bekannt. Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) untersucht seit 2018, wie die Tierart erfasst und ein Monitoring aufgebaut werden kann. Dabei ist die FVA auf Mithilfe aus der Bevölkerung angewiesen.

Die Walschnepfe ist eine heimliche Waldbewohnerin und mit ihrem Federkleid ausgezeichnet getarnt. Nur während der Balzzeit im Frühjahr lässt sich der Vogel gut beobachten. Dann führt die FVA Kartierungen durch, um den Waldschnepfenbestand in unseren Wäldern zu erfassen.

Bürgerinnen und Bürger werden zu Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

Eine der Methoden, die das FVA-Wildtierinstitut erprobt, sind sogenannte Citizen Science-Kartierungen. Das sind Erfassungen durch Bürgerwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Daran können sich alle beteiligen, Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Kartierungen im Mai und Juni, Anmeldung bis zum 9. April

Melden sich Bürgerinnen und Bürger für die Kartierung an, können sie zwei Termine zwischen dem 1. Mai und dem 30. Juni wählen. An diesen beiden Tagen lauschen sie während der Abenddämmerung für 75 Minuten auf die Balzrufe der männlichen Waldschnepfen. Das ist auf Waldlichtungen oder Waldwegen möglich.

Die FVA bittet um Anmeldungen für die Kartierung bis zum 9. April: Per Email oder Anruf. Kontaktdaten und Informationen rund um die Waldschnepfe finden Sie unter www.fva-bw.de/waldschnepfe. Dazu gehören Audioaufnahmen, um den Balzgesang zu erkennen sowie Beschreibungen des Federkleids.

Teilnehmendenzahl steigt

Während sich im ersten Jahr 55 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Erfassung beteiligt haben, waren es im vergangenen Jahr schon 186 Personen. "Wir freuen uns sehr über diese Entwicklung und hoffen natürlich auch in diesem Jahr auf viele helfende Augen und Ohren", sagt Philip Holderried vom FVA-Wildtierinstitut.

Alle bisherigen Ergebnisse der Waldschnepfenkartierung stehen auf der FVA-Website zum Download bereit.

Auch außerhalb der Balzzeit freut sich die FVA über gemeldete Waldschnepfen-Beobachtungen oder Federfunde. Eine Email mit Datum, Uhrzeit und Ort der Sichtung können Bürgerinnen und Bürger an waldschnepfe.fva-bwnoSp@m@forst.bwl.de schicken.

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