Überprüfung von Rehverhalten mit Wärmebildkameras an ausgewählten Straßenabschnitten mit Wildunfallschwerpunkten

Wildunfälle stellen ein großes Sicherheitsrisiko für den Straßenverkehr dar. Daher gibt es eine große Bandbreite an Maßnahmen, die Wildunfälle verhindern sollen. Dazu zählen Wildwarnreflektoren, die seit vielen Jahrzehnten zum Einsatz kommen, deren Wirksamkeit in der Wissenschaft umstritten ist. Das Projekt beinhaltet drei Module: 1. Überprüfung der Wirksamkeit verschiedener Wildwarnreflektoren an 14 Straßenabschnitten in Baden-Württemberg mittels Wärmebildkameras, die das Wildtierverhalten am Straßenrand aufzeichnen. 2. Vollständige Erfassung aller Straßenabschnitten an Bundes-, Land- und Kreisstraßen in Baden-Württemberg, die mit Wildwarnreflektoren ausgestattet sind. 3. Bildung eines Arbeitskreises, der sich aus verschiedenen Vertreterinnen und Vertretern zusammensetzt, um eine langfristige Strategie bzw. Lösungsansätze zu entwicklen, um Wildunfälle nachhaltig zu reduzieren.
Projektnummer: 1557
Beginn: 2017
Forschungsschwerpunkt: ohne Schwerpunkt
Ende: 2020
Leitung: Dr. Rudi Suchant - Abteilung: Wald und Gesellschaft
Arbeitsbereiche: Wildtiermanagement
Beteiligte: Wald und Gesellschaft (Durchführung des Projektes)
Mitarbeitende: Dr. Rudi Suchant (Leitung), Martin Strein (stellvertr. Leitung), Dr. Falko Brieger

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