Besitzübergreifendes Management für Wälder in Natura 2000-Gebieten

Natura 2000-Gebiete sind rein naturschutzfachlich abgegrenzt, sie orientieren sich nicht an Besitz- und Verwaltungsgrenzen. Die erfolgreiche Umsetzung von Natura 2000 im Wald (und im Offenland) ist deshalb eng an ein auf die gesamte Kulisse des jeweiligen Natura 2000-Gebietes abgestimmtes besitzartenübergreifendes Erhaltungsmanagement geknüpft. Ein solches, den gesamten Wald in einem Natura 2000-Gebiet umfassendes Erhaltungsmanagement fehlt bisher. Ziel ist der Aufbau und die praktische Einführung eines einheitlichen Natura-Erhaltungsmanagements im Wald auf Ebene der Natura 2000-Gebiete. Dazu wird ein landesweit einheitliches, zwischen Forst und Naturschutz abgestimmtes Steuerungskonzept von der FVA entwickelt und über Schulungen implementiert.
Projektnummer: 1598
Beginn: 2018
Forschungsschwerpunkt: ohne Schwerpunkt
Ende: 2022
Leitung: Andreas Schabel - Abteilung: Waldnaturschutz
Arbeitsbereiche: Waldschutzgebiete
Beteiligte: Waldnaturschutz (Aufbau und praktische Einführung eines einheitlichen Natura-Erhaltungsmanagements im Wald auf Ebene der Natura 2000-Gebiete, das auch die Anforderungen aus dem strengen Artenschutz umfasst. Entsprechend qualifiziertes Personal ist auf der unteren Verwaltungsebene für das Erhaltungsmanagement funktional zuständig. Die Aufgabe ist in der Verwaltungsorganisation abgebildet. Die jeweiligen Ansprechpartner beraten alle Waldbesitzarten bei der Umsetzung von Natura 2000 im Wald und steuern die Belange auf der unteren Verwaltungsebene und zwischen den Waldbesitzern – und auch über Natura 2000-Gebiete durchschneidende Verwaltungsgrenzen hinweg - aus)
Mitarbeitende: Andreas Schabel (Leitung), Dr. Jörg Kleinschmit (stellvertr. Leitung), Dr. Axel Buschmann

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