Veröffentlichungen im Projekt
FVA-Info-Faltblatt "Praxistipp Wasser – nicht genug und manchmal zu viel"
Das FVA-Info-Faltblatt bietet einen gezielten Überblick über zahlreiche Maßnahmen zum verstärkten Wasserrückhalt im Wald. Im Faltblatt sind Informationen zur Planung und den gesetzlichen Rahmenbedingungen enthalten.
Steckbrief "Ersetzen von Rohrdurchlässen durch Rigolen"
Rigolen sind durchlässige Schotterriegel im Wegekörper, die Wasser aus bergseitigen Wegeseitengräben aufnehmen und kontrolliert auf der Talseite versickern lassen. Anders als klassische Rohrdurchlässe verlangsamen sie den Abfluss und fördern eine gleichmäßige Versickerung auf der Talseite.
Steckbrief "Ersetzen von Rohrdurchlässen durch Furten"
Furten leiten Wasser aus querenden Fließgewässern oder Wegeseitengräben breitflächig über den Weg und vermindern damit Abflussbeschleunigung und Erosion. Sie können auch als Hochwasserentlastung bei Wasserrückhalten an Wegen und Stauanlagen fungieren.
Steckbrief "Kleinrückhalte an Wegen"
Wasser aus Wegeseitengräben und kleinen Fließgewässern kann auf der Bergseite von hierfür baulich ertüchtigten Wegen in kleinen Rückhaltebecken zeitweise gestaut werden. Die verzögerte Wasserableitung verlangsamt Abflusswellen und kappt Hochwasserspitzen.
Steckbrief "Anlegen von Versickerungsgräben"
Versickerungsgräben werden talseitig im spitzen Winkel an Forstwege angelegt und leiten das Wasser von Wegen oder Wegeseitengräben in den Bestand oder in Versickerungsmulden. Sie dienen der Wiederversickerung von Wegewasser und erhöhen die Bodenfeuchte sowie die Grundwasserneubildung im Grabenumfeld.
Steckbrief "Anlegen von Verdunstungsmulden"
Verdunstungsmulden sind angelegte Senken auf weniger durchlässigem Untergrund zum zeitweisen Rückhalt von Niederschlags- und Wegewasser, die in der Regel ausschließlich über Verdunstung entleert werden.
Steckbrief "Anlegen von Versickerungsmulden"
Versickerungsmulden nehmen Wegewasser auf und lassen es über den Muldenboden versickern. Bei hoher Durchlässigkeit des Untergrunds beträgt der Speichereffekt ein Vielfaches des eigentlichen Muldenvolumens. Besonders wirkungsvoll sind Kaskaden von aufeinander folgenden Mulden.