Der Luchs in Baden-Württemberg

In den 1980er Jahren konnten erstmals wieder Luchse (Lynx lynx) in Baden-Württemberg nachgewiesen werden. Die Tierart galt seit Mitte des 19. Jahrhunderts in nahezu ganz Mitteleuropa, wo sie einst heimisch war, als ausgerottet. Seit den 1970er Jahren sind durch Wiederansiedlungsprojekte mehrere kleine, isolierte Vorkommen entstanden.

Auch nach Baden-Württemberg wanderten immer wieder Luchse ein, die vor allem aus der Schweiz stammten. Seit 2015 kann eine regelmäßige Präsenz von männlichen Luchsen nachgewiesen werden. Aufgrund des zurückhaltenden Ausbreitungsverhaltens der Weibchen konnte sich jedoch bisher kein reproduzierendes Luchsvorkommen etablieren. Insbesondere der Schwarzwald ist mit seinen großen und zusammenhängenden Waldgebieten als Lebensraum für Luchse prinzipiell gut geeignet.

Die FVA übernimmt verschiedene Aufgaben im Luchsmanagement

Der Arbeitsbereich Luchs und Wolf erfasst und dokumentiert die Verbreitung und den Bestand von Luchsen in Baden-Württemberg. Unter Monitoring werden die Arbeitsmethoden und Ergebnisse detailliert dargestellt. 

Im Rahmen des Projekts „Luchs Baden-Württemberg“ (2023-2027) werden im Schwarzwald Luchse ausgewildert, um die baden-württembergische und mitteleuropäische Luchspopulation zu stützen. 

Die FVA nimmt verschiedene luchsbezogene Tätigkeiten wahr. Über die Strukturen, Organisationen und Zuständigkeiten im landesweiten Luchsmanagement können Sie sich hier informieren.

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