Erfassung biodiversitätsrelevanter Waldstrukturen aus Fernerkundungsdaten

Die Aufgaben der Fernerkundung im Arbeitsbereich der Waldschutzgebiete liegen in der Erfassung und Analyse von biodiversitätsrelevanter Waldstrukturen.

Mit aktuellen methodischen Entwicklungen wird die traditionelle visuelle Interpretation mit den automatisierten Methoden ersetzt. Damit wird eine größere Objektivität und Wiederholbarkeit der Auswertungen sowie eine räumliche Ausdehnung auch außerhalb der Waldschutzgebieten gewährleistet.

Die Fernerkundungsmethoden erlauben damit:

  • eine kosteneffiziente, großflächige Analyse von Waldstrukturen und deren Dynamik in Waldschutzgebieten und darüber hinaus,
  • die Bereitstellung von quantitativen Daten für räumlich explizite Art-Lebensraum- und Vegetationssukzessionsmodelle,
  • die wissensbasierte Planung von flächigen Maßnahmen in Schonwäldern zur Biotoppflege oder zur Lebensraumförderung für seltene Arten.

Eingangsdaten

Als Eingangsdaten werden hauptsächlich digitalen Luftbilder sowie die daraus abgeleiteten Höheninformationen in Form von digitalen Oberflächen- und Kronenhöhenmodellen (DOM, KHM) eingesetzt. Je nach Fragestellung und Maßstab werden sie mit Laserscanningdaten (Light Detection and Ranging, LiDAR), drohnenbasierten Aufnahmen und Satellitendaten ergänzt.

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