Vorgaben zur Einsendung von Probenmaterial für eine Schadensdiagnose
Allgemeine Hinweise
Für eine zweckdienliche Beratung bei auftretenden Waldschäden sind bei der Probennahme, beim Ausfüllen des Begleitblatts und der Versendung von Probenmaterial für eine labordiagnostische Untersuchung an der FVA folgende Punkte zu berücksichtigen:
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Proben mit Verdacht auf Insektenbefall
- Versand in stabilen, verschließbaren Gefäßen mit Füllmaterial wie z. B. Watte, um ein Zerquetschen des Materials zu vermeiden. Alternativ in Lösung mit 70% Alkohol versenden
- Brutbilder und Astmaterial mit rindenbrütenden Insekten in sauberen Beutel/Tüte verpacken und in stabilem Karton versenden
- Bitte senden Sie uns keine Proben oder Verdachtsfälle des Eichenprozessionsspinners zu, sondern wenden sich direkt an den Arbeitsbereich Integrierter Pflanzenschutz und Jungwuchsschädlinge Tel.: +49 761 4018-219; Dominik.Wonsack@forst.bwl.de
Proben mit Verdacht auf Pilzbefall
- Einzelne Pilzfruchtkörper in Papier o.ä. einschlagen und in gefüttertem Umschlag versenden
- Größerer Probeneinheiten zur Vermeidung von Schimmelbildung nicht luftdicht verpacken
- Auswahl von Proben mit Übergangszonen zwischen gesundem und krankem Gewebe
Proben mit unklarer Symptomatik
- Versand von weitestgehend trockenem Pflanzenmaterial in sauberen Beutel/Tüte
- Sehr feuchtes oder faules Pflanzenmaterial in Papier einschlagen
- Auswahl an Pflanzenteilen mit unterschiedlich stark ausgeprägten Schadsymptomen
- Auswahl von Proben mit Übergangszonen zwischen gesundem und krankem/befallenem Gewebe