Newsticker Archiv

10.02.2026 Tannenborkenkäfer: Probebäume gesucht!
Sie planen einen Tannenhieb? Wir würden gerne einen Blick unter die Rinde werfen! Egal ob rot oder grün Krone, Weiß- oder Küstentanne; wir interessieren uns für alle gefällten Tannen!

 

In dem Projekt MoMaWTa wird derzeit untersucht, welche Befallsmerkmale auf welches Schadstadium hinweisen. Damit soll geklärt werden: Was sind eindeutige Befallsmerkmale? Wann muss ich meine Tannen fällen? Und wann bin ich zu spät?

Interessiert? Dann melden Sie sich gerne bei Sven Hofmann (0761/ 4018 228 oder Sven.HofmannnoSp@m@forst.bwl.de)

Mehr zum Projekt MoMaWTa finden Sie hier auf unserer Forschungsseite


12.01.2026 Mehr Probleme aufgrund von Hallimasch-Befall in 2025
Im Rahmen der waldgesundheitlichen Beratung zeigte sich im Jahr 2025 eine auffällige Zunahme von Hallimasch-Befall. Hauptursache hierfür war der starke Wechsel extremer Witterungen in den Jahren 2024 und 2025, der die Gehölze schwächte.

 


16.12.2025 Schwammspinner: 2026 kein Kahlfraß zu erwarten
Die Überwachung des Schwammspinners (Lymantria dispar) mithilfe von Pheromonfallen und Eigelegezählungen ist abgeschlossen und ausgewertet: Im Südwesten ist für das kommende Jahr kein großflächiges Kahlfraßereignis zu erwarten! 

 


17.09.2025 Aktueller Borkenkäfer-Newsletter SüdWest
Die Schwärm- und Befallssaison ist nun fast vorbei, jetzt geht´s an die Überwinterungsbaumsuche! Neben einem Jahresrück- und Ausblick gibt es Aktuelles zur Zulassungssituation von Karate® Forst flüssig und zu Borkenkäfern an Küstentannen. Hier geht´s zum Newsletter!

 


14.08.2025 August: Buchdrucker schwärmen – Käferbäume zeichnen
Die Hitze führt zu einem erneuten Anstieg der Schwärmdynamik – und damit auch zu neuem Frischbefall. Käferbäume aus dem Juni werden derzeit sichtbar und sollten noch saniert werden, solange die Rinde am Baum haftet. Jetzt ist also ein idealer Zeitpunkt für Befallskontrollen!
Zur aktuellen Situation

 


05.08.2025 Der Japankäfer ist in Freiburg
Der meldepflichtige Japankäfer (Popillia japonica) gilt nicht als Forstschädling, sondern primär als ein Schädling des Garten-, Obst- und Weinbaus, sowie des urbanen Grüns. Er kann aber auch beim Reifungsfraß an Laubbäumen am Waldrand auftreten.

 

Das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald und das Landratsamt Emmendingen haben gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung 8, Höhere Forstbehörde am 31. Juli 2025 auf Grundlage des § 5 Pflanzengesundheitsgesetz (PflGesG) eine Allgemeinverfügung erlassen (siehe http://www.lkbh.de/japankaefer, https://www.landkreis-emmendingen.de/aktuelles/allgemeinverfuegungen) . Es wurden um die Käfer-Fundorte in der Nähe des Güterbahnhofs Freiburg sogenannte Befalls- und Pufferzonen eingerichtet, in denen Maßnahmen zur Kontrolle und Bekämpfung des Japankäfers durchgeführt werden. Die Pufferzone beinhaltet auch bewaldete Flurstücke aus denen während der Flugzeit des Käfers, vom 1. Juni bis 30. September, belaubtes Material nur dann verbracht werden darf, wenn es zuvor auf eine Größe von max. 5 cm gehäckselt wurde. Stammholz ist von den Maßnahmen nicht betroffen. Im Landkreis Lörrach wurden bereits 2024 abgegrenzte Gebiete eingerichtet, die diesen Sommer aufgrund neuer Käferfunde aktualisiert wurden (https://www.loerrach-landkreis.de/japankaefer).

Die Larven des Japankäfers (Engerlinge) entwickeln sich in der Erde und ernähren sich von Graswurzeln. Dabei werden sonnenbeschienene, kurz bis mäßig kurz gemähte und bewässerte Rasen, wie z. B. von Sportanlagen, Parks oder Gärten, bevorzugt.

Im Wald kommen derartige Flächen eher selten vor. Um die Wahrscheinlichkeit eines Ansiedelns des Japankäfers, insbesondere innerhalb oder nahe der Pufferzonen noch weiter zu verringern, empfehlen wir das Gras auf Waldwiesen, Wildäckern etc. über die Sommermonate möglichst nicht zu mähen und hoch zu halten. Sollten entsprechende Flächen flächig von Wildschweinen oder Dachsen umgewühlt werden oder plötzlich absterben bzw. braun werden, kann eine Grabung nach Engerlingen, analog zum Vorgehen beim Maikäfer, Aufschluss über ein Vorkommen des Japankäfers geben.

Die adulten Japankäfer ernähren sich von einer Vielzahl an Laubblättern, Früchten und Blüten. Dabei kann es auch zum Kahlfraß von Waldbäumen kommen. Typisch für den Japankäfer ist es hierbei, einen Baum nach dem anderen kahl zu fressen. Betroffen sind in dem Fall besonders Bäume am Waldrand. Ein einmaliger Kahlfraß führt bei den meisten Laubbaumarten zwar zu Zuwachsverlusten und einer gewissen Schwächung, lässt den Baum aber für gewöhnlich nicht absterben.

Sollte Kahlfraß durch den Japankäfer an Waldbäumen festgestellt werden (in dem Fall sind entsprechend viele Käfer vor Ort) legt dies nahe, dass sich eine befallene Rasen-oder Wiesenfläche in der Nähe befindet.

Weitere Informationen zum Japankäfer und wie man ihn erkennen kann findet man unter https://ltz.landwirtschaft-bw.de/Japankaefer

Der Japankäfer ist als prioritärer Quarantäne-Schädling der EU gelistet. Sein Auftreten ist meldepflichtig und Bekämpfungsmaßnahmen sind vorgeschrieben!

Bei begründetem Verdacht auf Befall durch den Japankäfer im Wald ist die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA), das Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg (LTZ) oder das Regierungspräsidium Freiburg, Abt. 8 Forstdirektion (Referat 84) zu informieren.

Kontakte:

Landwirtschaftliches Technologiezentrum Augustenberg (LTZ)
Referat 33: Biologische Diagnosen, Pflanzengesundheit
Neßlerstr. 25
76227 Karlsruhe
pflanzengesundheit-kaefernoSp@m@ltz.bwl.de

Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA)
Abteilung Waldschutz
Wonnhaldestraße 4
79100 Freiburg
Waldschutz.FVA-BWnoSp@m@forst.bwl.de

Regierungspräsidium Freiburg,
Abt. 8 Forstdirektion, Referat 84 - Waldnaturschutz, Biodiversität und Waldbau
Bertoldstraße 43
79098 Freiburg
Referat84noSp@m@rpf.bwl.de


05.08.2025 EPS-Falterflug hat begonnen!
Regulierungsmaßnahmen sind jetzt nicht mehr effektiv. Durch Häutungsreste und Gespinste geht weiterhin eine Gefahr für die Gesundheit aus. Ein direkter Kontakt mit den Häutungsresten und den Gespinstnestern ist unbedingt zu vermeiden!
Weitere Informationen zur aktuellen Situation

 


02.07.2025 Aktueller Borkenkäfer-Newsletter SüdWest
Es ist Saisonhalbzeit, die erste Buchdrucker-Generation fliegt aus – Befallskontrollen sind aktuell sehr wichtig und wirksam, um Folgebefall einzudämmen. Die Trockenheit wird die Befallsanfälligkeit erhöhen. Neben der aktuellen Situation berichtet ein Exkurs über Befall an Douglasien.
Hier geht´s zum Newsletter.


30.06.2025 Blattnester in der Eschenkrone
Blasenläuse wie Eschenblattnest- und Eschenzweiglaus verursachen durch Saugschäden an jungen Trieben Blattkräuselung, Stauchung und Krümmung, wodurch auffällige Blattnester entstehen. Ab Juli wechseln die Läuse von der Esche auf die Tanne, an der sie als Wurzelsauger Schäden - von Nadelvergilbung bis hin zum Absterben - anrichten können.


30.06.2025 EPS-Raupen beginnen sich zu verpuppen
Jetzt ist der ideale Zeitpunkt für mechanische Regulierungsmaßnahmen! Im Verpuppungsstadium befinden sich die Raupen immobil im Gespinstnest, so ist ein möglichst nachhaltiger Effekt auf die örtliche Population möglich. 
zur aktuellen Situation


17.06.2025 Eiben reagieren mit verstärktem Nadelverlust
Im Juni zeigen Eiben auch ohne Pilzinfektion oder Insektenbefall ein auffälliges Vergilben und Nadelfall älterer Nadeljahrgänge während des Neuaustriebs. Dieser natürliche Vorgang (Seneszenz) kann sich aufgrund von Umweltstress verstärken – in diesem Jahr besonders durch eine unregelmäßige Wasserversorgung seit Vegetationsbeginn.


10.06.2025 EPS-Raupen – Brennhaarbelastung sehr hoch!
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners befinden sich vereinzelt im sechsten Larvenstadium. Ab dem dritten Stadium bilden die Raupen Brennhaare aus, deren Anzahl im Verlauf der Entwicklung mit jedem Stadium erheblich zunimmt. Der Kontakt mit den Brennhaaren verursacht sowohl Hautentzündungen als auch Schleimhautentzündungen.


27.05.2025 KARATE® FORST flüssig: Zulassung verlängert
Die Zulassung von KARATE® FORST flüssig wurde vom BVL um sechs Monate verlängert. Das Zulassungsende des letzten für den Wald verbliebenen Pflanzenschutzmittels zur Bekämpfung von rinden- und holzbrütenden Borkenkäfern sowie des Großen Braunen Rüsselkäfers ist nun der 31.12.2025.


08.05.2025 Buchdrucker-Hauptschwarm - auf zur Bohrmehlsuche!
Die hohen Temperaturen führten in der letzten Woche nahezu landesweit zu hoher Schwärmaktivität der Buchdrucker. Frischbefallskontrollen sollten ab jetzt durchgeführt werden!
Aktuelle Situation


30.04.2025 Neue Broschüre zum Eichenprozessionsspinner erschienen
Die neueste Ausgabe von "FVA PRAXISNAH" befasst sich mit dem wärmeliebenden Nachtfalter – seiner Verbreitung, Lebensweise, dem Gefahrenpotenzial für Wald und Mensch sowie dem aktuellen Stand geeigneter Handlungsempfehlungen.

Zur Broschüre


24.04.2025 Neue Waldschutz-Info und Newsletter zum Buchdrucker
Informieren Sie sich über neue modellbasierte Möglichkeiten der Risikoabschätzung und die aktuelle Borkenkäfersituation mitsamt Managementempfehlung zum Saisonstart!
Hier geht´s zur Waldschutz-Info und dem Newsletter.


07.04.2025 Eichenprozessionsspinner: Frühwarnsystem jetzt online
Ab sofort steht das bundesweite Frühwarnsystem PHENTHAUproc zur tagesaktuellen Abschätzung und Prognose der Gefahren durch den Eichenprozessionsspinner kostenfrei als Web-App zur Verfügung.

zur Pressemitteilung


02.04.2025 Buchen-Vitalität im Winterzustand
Die Altbuchen auf unseren Beobachtungsflächen zeigen laut der diesjährigen Winterbonitur zur Erfassung der Kronenstruktur nach einer maximalen Kronenverlichtung im Aufnahmejahr 2021 eine leicht verbesserte Vitalität  (Stufen angelehnt nach Roloff 2001).


02.04.2025 Ergebnis Winterbodensuche 2024/25 nach Kiefernbuschhornblattwespe
An fünf Standorten im Raum Graben-Neudorf (BW) sowie an zwei Standorten bei Dudenhofen (RP) wurden keine schlupfbereiten Kokons von Dipion pini gefunden. Die Anzahl der vitalen Kokons im Ruhestadium (s. Bild) war ebenfalls gering. Andere Kieferngroßschädlinge wurden kaum vorgefunden. Somit ist dort in 2025 kein Kahlfraß zu erwarten.


19.03.2025 Monitoring Eichenprozessionsspinner jetzt online
Das Monitoring des Eichenprozessionsspinners ist ab jetzt online auf der Seite der FVA abrufbar. Hier wird über den jährlichen Entwicklungsverlauf hinweg unter „Aktuelle Situation“ über Gefährdung und Handlungsoptionen informiert.

Zur aktuellen EPS-Situation


31.01.2025 Hainbuche als alternative Baumart – WS-Info 01/2025
Aufgrund ihrer Toleranz gegenüber Wärme, Trockenheit und Frost wird die Hainbuche als alternative Baumart diskutiert. Dennoch mehren sich jüngst Schadensmeldungen für die Hainbuche im Zusammenhang mit Pilzerkrankungen.

Hier WS-Info weiterlesen (PDF 1,8 MB)
 

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