Abteilung Waldnaturschutz

Arbeitsbereich Waldschutzgebiete
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Waldschutzgebiete

Zu den Waldschutzgebieten zählen nach § 32 Landeswaldgesetz Bannwälder (Naturwaldreservate), die sich ohne menschliche Einflüsse natürlich entwickeln können und Schonwälder, in die der Mensch pflegt, um ein spezielles Schutzziel langfristig zu erhalten. Sie sind Anschauungsobjekte für die natürliche Entwicklung im Zeichen des Klimawandels, geben Hinweise auf eine naturnahe Waldbewirtschaftung und sind wertvolle Genressourcen.

Waldschutzgebiete dienen dem Ökosystem- und Artenschutz. In ihnen sollen Kreislauf- und Entwicklungsprozesse im Wald auf standörtlicher Grundlage erforscht werden. In Bannwäldern soll die Waldstruktur regelmäßig über ein terrestrisches Stichprobennetz und über Luftbilder aufgenommen werden. In Schonwäldern kann der Einfluss der menschlichen Bewirtschaftung auf den Schutzzweck erforscht werden. Bannwälder sind ideale Generhaltungszonen, sofern früher keine fremden Baumarten und Herkünfte ausgepflanzt wurden. Die aus der Forschung in Waldschutzgebieten gewonnenen Ergebnisse geben gerade unter den Bedingungen des Klimawandels wertvolle Hinweise für zukünftige Waldbaustrategien. Wir beraten die Forstbehörden während ein Waldschutzgebiet durch Rechtverordnung festgelegt wird und sind Partner des behördlichen und privaten Naturschutzes. Wir koordinieren die Forschung und führen die Waldschutzgebietskartei. Zu Beginn des Jahres 2009 sind 104 Bannwälder mit 6661 ha Fläche und 365 Schonwälder mit 17660 ha Fläche verordnet.


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 Projekte im Arbeitsbereich

Weiterentwicklung der Waldschutzgebietskonzeption zu einem Instrument des Waldnaturschutzes für Arten besonderer Waldwirtschaftsformen einschließlich Urwaldreliktarten
Kooperation mit der Luxemburger Landesforstverwaltung zum Thema " Untersuchungen in Naturwaldreservaten"

 Monitoring im Arbeitsbereich

Auswertung von Luftbildern aus Waldschutzgebieten
Wissenschaftliche Untersuchungen in Bannwäldern