FVA-Info-Faltblätter
Die bisher erschienenen FVA-Info-Faltblätter zum Download
Rückegassen optimieren: Wasserableitung von Rückegassen
Querabschläge leiten Wasser aus Rückegassen in den Bestand zurück, verhindern Rinnenerosion, fördern die Versickerung und verbessern die Wasserverfügbarkeit.
Rückegassen optimieren: Aktive Regeneration von Rückegassen
Bepflanzen, Mulchen, Lockern und bei Bedarf Kalken reduzieren Bodenverdichtungen in Rückegassen, fördern die Versickerung und verringern schnellen Oberflächenabfluss.
Wegequerungen verbessern: Optimierte Gestaltung von Rohrdurchlässen
Rohrdurchlässe müssen passend zur Abflussmenge platziert und dimensioniert werden. Eine angepasste Gestaltung bremst den Abfluss, verhindert Auskolkungen und reduziert Hochwasser- und Erosionsgefahr.
Abfluss auf Wegen ableiten: Bremsende Strukturen in Wegeseitengräben
Lokale Aufweitungen und Vertiefungen in Wegeseitengräben schaffen Retentionsräume, fördern die Versickerung und bremsen den Abfluss. Krautige Vegetation verstärkt diesen Effekt zusätzlich.
Oberflächenabfluss zwischenspeichern: Anlegen von Versickerungsmulden
Versickerungsmulden nehmen Wegewasser auf und lassen es über den Muldenboden versickern. Bei hoher Durchlässigkeit des Untergrunds beträgt der Speichereffekt ein Vielfaches des eigentlichen Muldenvolumens. Besonders wirkungsvoll sind Kaskaden von aufeinander folgenden Mulden.
Retentionsräume schaffen: Anlegen von Verdunstungsmulden
Verdunstungsmulden sind angelegte Senken auf weniger durchlässigem Untergrund zum zeitweisen Rückhalt von Niederschlags- und Wegewasser, die in der Regel ausschließlich über Verdunstung entleert werden.
FVA-Ringbuch befüllt mit FVA-Info-Faltblättern
Das FVA-Ringbuch beinhaltet alle FVA-Info-Faltblätter. ACHTUNG: Hier bestellen Sie ein BEFÜLLTES Ringbuch! → Ohne Faltblätter, die 2025 erschienen sind (digital erhältlich)
Oberflächenabfluss zwischenspeichern: Anlegen von Versickerungsgräben
Versickerungsgräben werden talseitig im spitzen Winkel an Forstwege angelegt und leiten das Wasser von Wegen oder Wegeseitengräben in den Bestand oder in Versickerungsmulden. Sie dienen der Wiederversickerung von Wegewasser und erhöhen die Bodenfeuchte sowie die Grundwasserneubildung im Grabenumfeld.
Oberflächenabfluss zwischenspeichern: Kleinrückhalte an Wegen
Wasser aus Wegeseitengräben und kleinen Fließgewässern kann auf der Bergseite von hierfür baulich ertüchtigten Wegen in kleinen Rückhaltebecken zeitweise gestaut werden. Die verzögerte Wasserableitung verlangsamt Abflusswellen und kappt Hochwasserspitzen.
Wegequerungen verbessern Ersetzen von Rohrdurchlässen durch Furten
Furten leiten Wasser aus querenden Fließgewässern oder Wegeseitengräben breitflächig über den Weg und vermindern damit Abflussbeschleunigung und Erosion. Sie können auch als Hochwasserentlastung bei Wasserrückhalten an Wegen und Stauanlagen fungieren.