Heft 104

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Coverfoto des Waldzustandsberichts 2021. Zu sehen ist ein Wald mit der Zahl "21" davor
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In der Nähe von Schwetzingen konnte die FVA die Eichennetzwanze (Corythucha arcuata) nachweisen, die somit Baden-Württemberg und damit Deutschland erreicht hat. Ihre Saugtätigkeiten führt zu verfrühtem Blattabfall, schwächt die Bäume und macht sie Anfällig für weitere Schadorganismen.

Wer noch zu Jahresbeginn auf derart deutlich sinkende Befallszahlen gewettet hätte, wäre wahrscheinlich als kühner Optimist belächelt worden – nun offenbart die Bilanz: 40% weniger Befall im NLP-Pufferstreifen im Vergleich zum Vorjahr! Ein Blick auf die zurückliegende Saison zeigt das glückliche Zusammenspiel begünstigender Faktoren und macht Hoffnung auf ein baldiges Ende der Buchdrucker-Massenvermehrung.

Die Borkenkäfersaison neigt sich dem Ende zu – und ein Fazit kann man ohne Zweifel jetzt schon ziehen: die Situation im NLP-Pufferstreifen hat sich in diesem Jahr spürbar beruhigt. Das zeigen sowohl die spätsommerlichen Fangzahlen in den Monitoringfallen als auch der bisherige Schadholzanfall in den Beständen. Jetzt gilt es allerdings noch, die letzten womöglich übersehenen Überwinterungsbäume zu entdecken und rechtzeitig vor dem Rindenabfall zu sanieren – damit sich der positive Trend dann auch im kommenden Jahr hoffentlich fortsetzen wird.

Die Buchdrucker fliegen seit Anfang August nurmehr verhalten aus, lediglich in der vergangenen Woche stiegen die Fangzahlen aufgrund der optimalen Witterung desöfteren nochmal über die 1.000-er Marke, lokal kamen z.T. sogar über 2.500 Käfer in die Pufferstreifen-Fallen. Aller Voraussicht nach neigt sich die Schwärmsaison nun so langsam dem Ende zu. Befallskontrollen sind aber weiterhin noch wichtig, um die oft nur verzögert auftretenden Befallsmerkmale zu erkennen.

Der Falterflug hat begonnen: letzter Hinweis 2021

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