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Waldbränden vorbeugen, an den Klimawandel ­anpassen: Helfen Sie mit!

Bilder von Waldbränden in Griechenland oder Kalifornien sind uns mittlerweile vertraut. Aber auch in Deutschland wachsten die Zahl der Waldbrände und die Größe der betroffenen Flächen aufgrund der Klimaänderungen in den letzten Jahren stetig. Welche Maßnahmen werden derzeit durch Waldbesitzende und Revierleitende in Landes-, Kommunal- und Privatwäldern ergriffen, um Waldbränden vorzubeugen? Welches Bewusstsein für die Anpassung an den Klimawandel besteht und welche Herausforderungen bringt das für die naturnahe forstliche Bewirtschaftung mit?
Zwei Projekte an der FVA befassen sich aktuell mit diesen Fragen und haben dafür zwei Online-Umfragen erstellt. Die Umfragen richten sich an Waldbesitzende, forstliches Landespersonal und Personen in forstlicher Ausbildung.

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Neue WALDSCHUTZ-INFO: Holzbrüterbefall an gelagertem Eichenholz – Wissenswertes zur Risikominderung

Bei den heimischen Eichenarten begünstigen immer wieder auftretende Vitalitätsverluste und Mortalitäten die Ausgangsvoraussetzungen für einen Befall durch Holzbrüter. Das steht in Zusammenhang mit klimatischen Veränderungen, Trockenperioden und Fraßschäden durch Eichenprozessionsspinner-, Schwammspinner-, Frostspanner- oder Eichenwickler-Raupen. Aber auch neue Konzepte in der Waldbewirtschaftung, zum Beispiel mit dem Bestreben der Alt- und Totholzanreicherung, spielen diesbezüglich eine besondere Rolle. Ein Holzbrüterbefall steht oft in Zusammenhang mit physiologischen Schäden durch Rindenbrüter, allen voran den Zweipunktigen Eichenprachtkäfer (Agrilus biguttatus F.).
Eine Entwertung der zur Vermarktung aufgearbeiteten wertvollen Eichen-Sortimente ist soweit wie möglich zu vermeiden. Deshalb werden nachfolgend die wirtschaftlich bedeutendsten Holzbrüter kurz vorgestellt und mögliche Maßnahmen zur Risikominderung der technischen Entwertung des Kernholzes aufgezeigt.

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Der Gang des Eichenkernkäfers ist in einer Baumscheibe deutlich sichtbar

Seltene Baumarten und ihre Genetik erhalten

Feldahorn, Eibe, Speierling, Elsbeere und Flatterulme – seltene aber wichtige Baumarten, die unter anderem für den Erhalt von Biodiversität von hoher Bedeutung sind. Das Projekt "Erhalt seltener Baumarten und deren Genetik" ist auf der Suche nach potenziellen Erntebeständen.

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Drei Bilder: Flatterulmen, Samenernte an einem Feldahorn mit Distelleiter, junge Flatterulmen

Forschung aus der Fernerkundung: Verwendung von Drohnen und Waldstrukturkarten

Zwei Erklärvideos aus dem Arbeitsbereich Fernerkundung zeigen Ihnen, wie aus Drohnenaufnahmen Waldgebiete analysiert werden können und wie Waldstrukturkarten zum Biodiversitätsmonitoring, für das Naturschutzmanagement und die Artenförderung aufbereitet werden.

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Gemeinsam wild. Wie gelingt das Zusammenleben von Mensch und Wildtier? – 8. Denzlinger Wildtierforum

Das 8. Denzlinger Wildtierforum findet am 16. April 2021online statt. Es präsentiert aktuelle Erkenntnisse aus Forschung und Praxis zum Thema Gemeinsam wild. Wie gelingt das Zusammenleben von Mensch und Wildtier? Gemeinsam werden konkrete Empfehlungen für Wildtiermanagement und -forschung herausgearbeitet.

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Gehört die Walnuss in den Wald?

Alle kennen wohl die schmackhaften Früchte des Walnussbaums. Aber nicht nur die Nüsse sind interessant. Auch das Holz ist qualitativ und finanziell wertvoll und deshalb sehr begehrt.
Seit langer Zeit wird die Walnuss hauptsächlich als Fruchtbaum kultiviert. Erfahrungen zur Walnuss im Wald gibt es nur wenig. Forstliche Versuchsanbauten in der Schweiz und in Baden-Württemberg mit einheimischen Walnuss-Herkünften aus Feldflur und Obstbau lieferten bestenfalls befriedigende Ergebnisse. Ursache ist unter anderem, dass der Walnussbaum eine konkurrenzschwache frostempfindliche Lichtbaumart ist und auf Waldboden stark durch den Hallimaschpilz gefährdet wird.

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Wie bewältigen wir die Herausforderungen durch den Klimawandel? 18 Antworten aus der Wald­forschung

Wie sehen die Wälder der Zukunft aus? Wie verändern sich die Standorte, die Baumarten und die Herkünfte? Wie können wir mit Schäden umgehen, das Risikomanagement verbessern und die Biodiversität fördern? Wie die Gesellschaft mitnehmen und Bewusstsein für die Situation im Wald schaffen?
Und: Wie können wir die nötigen Maßnahmen umsetzen, um den aktuellen Herausforderungen im Wald zu begegnen?

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Goldschakal in Baden-Württemberg

Der Goldschakal zeigt sich in Deutschland selten – umso ungewöhnlicher war der erste Nachweis in Baden-Württemberg, aufgenommen von einer Wildtierkamera im Allgäu.

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Luchs Lias im Oberen Donautal wieder erfolgreich besendert

Mit Unterstützung der Jägerschaft vor Ort gelang es einem Team der FVA in Kooperation mit Jäger Armin Hafner und dem Landesjagdverband Baden-Württemberg e.V. am Abend des 8. Dezembers, den männlichen Luchs Lias mit der wissenschaftlichen Bezeichnung B600 im Oberen Donautal einzufangen und seinen alten Halsbandsender gegen einen neuen auszutauschen. Der Luchs hat bereits fast zwei Jahre Daten über seine Raumnutzung und von ihm erbeutete Wildtiere gesendet. Nun hat die FVA ein weiteres Jahr Gelegenheit, Daten zu sammeln und zu analysieren. Dabei will sie zum Beispiel den Fragen nachgehen, wie sich Rehe und Gämse bei Anwesenheit des Luchses verhalten und inwiefern der Luchs auf die Anwesenheit von Menschen reagiert.

 

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Waldwachstum im Klimawandel: Anbauversuche mit Alternativbaumarten

Der Klimawandel stellt die einheimische Forstwirtschaft vor große Herausforderungen. Aufgrund der Langlebigkeit von Bäumen muss bereits heute die Frage nach der Baumartenwahl für zukünftige Waldbestände beantwortet werden. Mögliche Alternativbaumarten, die durch bestimmte Eigenschaften wie zum Beispiel Trockenstresstoleranz, Anspruchslosigkeit an den Boden und hohe Widerstandsfähigkeit gegen biotische und abiotische Schäden besser an die zu erwartenden Klimaverhältnisse angepasst sind, gelten als sinnvolle Ergänzung zu den heimischen Baumarten.

Die FVA hat in einer Versuchsreihe insgesamt sechs Versuchsanlagen in Baden-Württemberg eingerichtet, zwei davon im Landkreis Rastatt. Die Flächen werden über das gesamte Baumleben hinweg wissenschaftlich betreut.

PDF-Download der Infotafel (1,3 MB)

 

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Eine Versuchsfläche mit vielen jungen Atlaszedern

Frostspanner-Monitoring wieder aufgenommen

In den vergangenen Tagen fielen die Temperaturen in der Nacht vielerorts leicht unter null Grad Celsius – höchste Zeit, das Frostspanner-Monitoring wieder aufzunehmen.

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Überlebenswahrscheinlichkeiten von ­Douglasie, ­­­­Fichte, ­Weißtanne, Buche und Eiche modelliert

Wie beeinflussen Klimawandel, Waldbau und weitere Faktoren die Überlebenszeit von Waldbäumen? Expertinnen und Experten der FVA haben gemeinsam mit der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) sowie der Universität Göttingen Modelle auf Daten von langfristigen waldwachstumskundlichen Versuchsflächen für fünf Baumarten angepasst und den Einfluss verschiedener Faktoren überprüft. Die Ergebnisse im Paper können Sie hier herunterladen.

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Douglasien

Leben in totem Holz: Totholzgarten – ­eine ­Win-Win-Situation

Fledermäuse, Insekten, Pilze –  für einige Arten unter ihnen ist Totholz überlebenswichtig. Gemeinsam mit der Stadt Walldorf und den Forstrevieren vor Ort hat die FVA im Staatswald der Schwetzinger Hardt nun einen Totholzgarten angelegt.

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Ein Wald, ein Streit, zwei Perspektiven: ­­Waldbezogene Konflikte

Der Streit um den Wald eine neue Broschüre unterstützt den Dialog zwischen Forstleuten und anderen für den Wald engagierten Menschen.

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Sie haben abgestimmt - Auswertung der Umfrage zum neuen Webauftritt der FVA

Die Umfrage zum FVA-Relaunch ist beendet. Wie unsere Leserinnen und Leser unsere Webseite bewertet haben, lesen Sie im Beitrag.

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15 Jahre Waldwissen.net – und kein bisschen älter!

Eine der meistbesuchten Online-Informationsquellen über den Wald im deutschsprachigen Raum – das ist die Seite www.waldwissen.net. Sie ist eine Erfolgsgeschichte: Vier Institutionen haben sich vor 15 Jahren zusammengeschlossen, um umfangreich und fundiert über alle Themen zum Wald zu informieren. Neben den Schweizer, österreichischen und bayrischen Kollegen ist die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) in Freiburg eine der Herausgeberinnen des Portals. Dank mittlerweile fast 3.000 Artikeln in vier Sprachen hat sich die Anzahl der Leserinnen und Leser seit dem Start auf 280.000 Besuchende pro Monat vervielfacht.

Anlässlich ihres fünfzehnjährigen Bestehens erscheint die Plattform nun in neuem Layout und mit modernen Funktionen.

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15 Jahre Waldwissen.net – und kein bisschen älter!

Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner (Nr. 8 vom 16.09.2020)

Letzter Hinweis 2020: Der Falterflug ist abgeschlossen
Im Gegensatz zu den Raupen besitzen die Falter und Eigelege keine Brennhaare. Die Verpuppungsnester und Häutungsreste stellen jedoch weiterhin eine Gefährdung für die menschliche Gesundheit dar, da die Brennhaare auch über mehrere Jahre ihre Wirkung nicht verlieren. Direkter Kontakt mit den Gespinstnestern ist unbedingt zu vermeiden.

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Ausbreitung des Schwammspinners

Es ist zwar Sommer, doch die Äste der Laubbäume sind kahl wie im Winter: Etliche Waldflächen im Hohenlohekreis leiden aktuell unter dem Schwammspinner.

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FVA-Einblick 2/2020: Neues aus der Waldforschung

Auch in der zweiten Ausgabe unseres FVA-Einblicks bieten wir Ihnen einen bunten Reigen verschiedener Waldthemen. Denn: So vielfältig unsere Wälder sind, so vielschichtig ist unsere Forschungsarbeit.

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"Da kommt was auf uns zu" – Experten der FVA im Austausch mit der Politik

Am Südrand des Kaiserstuhls liegt das Versuchsgelände Liliental und beherbergt neben zahlreichen Versuchsflächen auch Samenplantagen und ein Arboretum: eine umfangreiche Sammlung einheimischer und fremdländischer Baum- und Straucharten. Experten der FVA haben Politikern einen Einblick in das Gelände sowie das Thema "Waldumbau mit alternativen Baumarten" gegeben.

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