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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 23.07.2021 (KW 29)

Die zweite Käferwelle rollt an

Beobachtungszeitraum von 02.07. bis 23.07.2021: Die Fangzahlen in den Buchdruckerfallen steigen, die Jungkäferanteile darin ebenfalls. Nach den beginnenden Ausflügen der ersten Generation am vergangenen Wochenende wird die Schwärm- und Befallsaktivität aktuell und in den kommenden Wochen weiter zunehmen. Intensive Befallskontrollen, verbunden mit einem zeitnahen Management, sind daher je nach Witterung bis mindestens Ende August ratsam, um die überwinternde Käferpopulation wirksam zu reduzieren.

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Borkenkäfer-Newsletter SüdWest 3/2021

Erste Generation fliegt aus

In den temperaturbegünstigten Landesteilen hat der Ausflug der ersten Buchdruckergeneration bereits begonnen, in den höheren Lagen wird er in Kürze einsetzen. Das mit dem F1-Schwarm verbundene erhöhte Befallsrisiko erfordert nun (trotz Urlaubszeit!) intensive Befallskontrollen, um die voraussichtlich vorwiegend überwinternde zweite Generation frühzeitig und damit effektiv zu dezimieren.

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Zwischen Klimaschrank und Rinden-Sandwich

FVA-Projekt hilft, den Borkenkäferflug besser zu prognostizieren

Am Rande eines Waldweges nahe Freiburg duftet es ganz köstlich – doch Spaziergehende merken davon nichts, denn der Duft ist nur für Borkenkäfer wahrnehmbar. Hier hat die FVA eine Lockfalle aufgestellt, um Borkenkäfer besser zu verstehen und dadurch Wälder besser zu schützen.

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Fraßgänge des Borkenkäfers

InnoForEST: Waldökosystemleistungen erhalten

Ein Wald erfüllt viele Aufgaben: Er sorgt für sauberes Wasser, bietet Raum für Pflanzen und Tiere, er bremst den Klimawandel, wir sammeln dort Beeren und Pilze, er ist für ein Ort für Sport und Erholung, und vieles mehr. Das alles sind Waldökosystemleistungen.

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Wald von oben: viel Grün mit gelegentlicher Herbstfärbung

Tetrao urogallus!? Das Auerhuhn! – Theaterstück von Barbara Geiger stellt den Urvogel vor und bleibt in Erinnerung

Zu Regenwurm, Wildkatze, Luchs und Wolf gesellt sich nun auch das Auerhuhn – "Fräulein Brehms Tierleben" ist das weltweit einzige Theater für gefährdete Tierarten und zeigt im Zusammenklang von Theater und Biologie auf leicht verständliche, lockere und teilweise auch lustige Art die wilden Tiere Europas. Ganz neu ist das Theaterstück "Tetrao urogallus – Das Auerhuhn".

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Barbara Geiger neben einem Bildschirm mit dem Schriftzug "Fräulein Brehms Tierleben"

Neue WALDSCHUTZ-INFO: Borkenkäfer-Management unter Berücksichtigung des Vollernter-Einsatzes

Die Aufarbeitung von Käferholz durch Vollernter nimmt immer mehr zu: Reduziert die Krafteinwirkung des Fällkopfs die Bruttauglichkeit der Borke und vernichtet vorhandene Käferbrut? Letztlich war unklar, ob die Stämme anschließend weiter behandelt werden müssen. Im Schwarzwald wurden dazu mehrere Untersuchungen durchgeführt.

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Broschüre für ein effektives Herdenschutzmanagement erschienen

Die FVA hat eine Broschüre für den Herdenschutz – insbesondere im Alpenraum – mitherausgegeben. Der Inhalt befasst sich mit dem Spannungsfeld Weidetierhaltung und Wolf und einem effektiven Herdenschutz-Management.

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 01.07.2021 (KW 26)

Saison-Halbzeit

Beobachtungszeitraum von 11.06. bis 01.07.2021: Nach etwa 3-wöchigen intensiven Schwarm der Buchdrucker gehen die Fangzahlen zurück. Die 1. Generation entwickelt sich unter der Rinde und befindet sich derzeit im Larven- und Puppenstadium. Zum Teil werden noch Geschwisterbruten angelegt. Für das Management der bisher erkannten Befallsbäume bleiben noch etwa 2-3 Wochen Zeit – dann rollt die zweite Schwärmwelle an.

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Neues dWMS-Info 1/2021: Quarantäne-Schadorganismen

Im neuen dWMS-Info (digitales Waldschutzmeldesystem) werden Infos zu folgenden Quarantäne-Schadorganismen bereitgestellt: 

  • Asiatischer Laubholzbockkäfer
  • Citrusbockkäfer
  • Asiatischer Moschusbockkäfer
  • Asiatischer Eschenprachtkäfer
  • Bronzefarbener Birken-Bohrer
  • Sibirische Seidenmotte
  • Kiefernholznematode
  • Dothistroma-Nadelbräune
  • Feuerbakterium
  • Phytophthora ramorum
  • Thousand Cankers Disease

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Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner 6/2021

22.06.2021: Die Raupen haben sich verpuppt. Der Zeitpunkt für eine mechanische Regulierung ist günstig.

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Borkenkäfer-Newsletter SüdWest 2/2021

Auf zur Bohrmehlsuche!

Der Frühjahrsschwarm der Buchdrucker erfolgte in diesem Jahr ungewöhnlich spät – vielerorts kamen die Käfer aufgrund des kühlen Frühjahres erst im Juni aus ihren Überwinterungs-quartieren. Nun gilt es aber umso mehr, den Fokus in allen Höhenlagen auf intensive Frischbefallskontrollen zu legen, um die Populationsdynamik in dieser Saison effizient zu unterbinden.

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Möglichkeiten für die Zukunft des Waldes erweitern

Standardwerk der FVA zu alternativen Baumarten im Klimawandel erlebt Neuauflage – inklusive zehn neuer Arten.

Kahlflächen und lückige Bestände – viele Waldbesitzende und Forstleute im Land stehen vor der Frage: Welche Baumarten kann man anpflanzen, um die gewohnten Leistungen der Wälder für Natur, Betriebe und Gesellschaft auch morgen noch erleben zu können? Fachleute und interessierte Laien finden auf rund 240 Seiten das Wichtigste über Anbau, Klimaeignung und Risiken von 35 Baumarten im Klimawandel, von der Atlaszeder bis zur Zerreiche.

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Vielfalt im Wald

Sonderprogramm zur Stärkung der ­biologischen Vielfalt

Am 21. Mai 2021 hat ein Online-Symposium zu den Projekten der FVA innerhalb des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt stattgefunden. Mitschnitte und die Präsentationen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind jetzt online.

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Artensteckbriefe 2.0 – Alternative Baumarten im Klimawandel

Neuauflage der Artensteckbriefe erschienen: Welche Baumarten könnten sich eignen, die Wälder für das zukünftige Klima fit zu machen? Die 35 Artensteckbriefe basieren auf einer umfangreichen Literaturauswertung und sollen waldbauliche Optionen aufzeigen.

 

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 10.06.2021 (KW 23)

Massiver Käferflug

Beobachtungszeitraum von 28.05 bis 10.06.2021: Nach Wochen des Wartens sind die überwinterten Buchdrucker nun auch im Nordschwarzwald unterwegs zur Anlage der ersten Käfergeneration. Hohe vierstellige Fangzahlen in den Monitoringfallen weisen auf einen sehr konzentrierten Frühjahrschwarm im NLP-Umfeld hin, welcher das Befallsrisiko sprunghaft deutlich ansteigen lässt. In der Konsequenz sind deshalb unbedingt intensive Frischbefallskontrollen durchzuführen, um die Entwicklung der ersten Käfergeneration rechtzeitig zu unterbinden.

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Aktives Risikomanagement statt Warten auf höhere Gewalt

Kooperationsprojekt integriert Risikomanagement in forstliche Planung

Die Arbeit im Wald ist immer mehr von Unsicherheiten geprägt – natürliche Ursachen wie Sturm, Dürre und Borkenkäfer spielen dabei eine große Rolle; aber auch eine veränderte Einstellung zur Holzernte oder eine stärkere Freizeitnutzung des Waldes wirken sich auf die Arbeit von Waldbesitzenden und Forstpersonal aus. Für die forstliche Planung wird es daher immer wichtiger, die Risiken zu analysieren und im größtmöglichen Umfang in die Planungen zu integrieren. Existierende Ansätze des forstlichen Risikomanagements sind bisher nur in Ansätzen in die Planungen eingeflossen, für viele Betriebsziele fehlen praxistaugliche Lösungen. Das Projekt PRIMA (Planung und Risikomanagement) unter Leitung der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) wird das ändern.

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einzelne Buchen mit lichten Kronen

Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner 5/2021

07.06.2021: Die Raupen haben das vierte Larvenstadium vollendet. Die Gefahr für die menschliche Gesundheit steigt.

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Was schätzen Sie am Wald?

Die Umfrage "Meine Waldzeit" will herausfinden, welche Ansprüche Bürgerinnen und Bürger an ihren Waldbesuch haben

Wo fehlt eine Bank für die Rast? Wo liegt auffällig viel Müll? Wo kommt es regelmäßig zu Konflikten zwischen Radfahrenden und Spazierenden? Das möchten die Forstliche Ver-suchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) und ForstBW herausfinden. In den Forstbezirken Hardtwald und Odenwald im Großraum Heidelberg und Mannheim läuft aktuell eine anonyme Online-Umfrage mit Kartierung, an der sich Bürgerinnen und Bürger aus umliegenden Städten und Gemeinden bis zum 12. Juli beteiligen können.

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Menschen spazieren einen Waldweg entlang

Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner 4/2021

31.05.2021: Die Raupen haben das dritte Larvenstadium vollendet. Eine präventive Regulierung ist nicht mehr effektiv.

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astrein – das Jahresmagazin der FVA

Wie blickt die Gesellschaft auf Waldschäden? Welche Rolle spielen Hackschnitzel für den Waldschutz? Was macht das Fernerkundungszentrum an der FVA? Und wie grün ist eigentlich die Wohnung eines Gartenbauingenieurs?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen finden Sie im aktuellen Jahresmagazin der FVA. Gemeinsam werfen wir einen Blick zurück auf ein Jahr, in dem die FVA einen neuen Höchststand an Forschungsvorhaben erreichte.

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 27.05.2021 (KW 21)

Hauptschwarm kündigt sich an

Beobachtungszeitraum bis 27.05.2021: Nach einem kühlen regnerischen April folgte ein ebensolcher Mai. Ab dem Wochenende stellt sich nun aber wohl erstmals in dieser Saison eine längere Schönwetterperiode im Nordschwarzwald ein. Folglich wird der Hauptschwarm der Buchdrucker für volle Fallen und bis in die Hochlagen für ein stark erhöhtes
Befallsrisiko sorgen. Daher sind ab kommender Woche intensive, wöchentliche Frischbefalls-Kontrollen in den gefährdeten Beständen durchzuführen!

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Vielfalt im Wald

FVA-Projekte im Sonderprogramm zur Stärkung der ­biologischen Vielfalt

Unterschiedliche Arten (Tiere, Pflanzen, Pilze, Bakterien), die genetische Vielfalt innerhalb dieser Arten, vielfältige Lebensgemeinschaften in Wald oder Wasser, auf Wiesen oder in Mooren: das ist Biodiversität. Sie ist überlebenswichtig und deshalb macht sich die Landesregierung stark für ihren Erhalt.

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Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner 3/2021

05.05.2021: Die Raupen befinden sich im 3. Larvenstadium. Ab diesem Stadium bilden die Raupen erstmals Gifthaare aus und stellen somit eine Gefahr für die menschliche Gesundheit dar. Eine präventive Regulierung ist noch möglich.

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Seltene Baumarten und ihre Genetik erhalten

Feldahorn, Eibe, Speierling, Elsbeere und Flatterulme – seltene aber wichtige Baumarten, die unter anderem für den Erhalt von Biodiversität von hoher Bedeutung sind. Das Projekt "Erhalt seltener Baumarten und deren Genetik" ist auf der Suche nach potenziellen Erntebeständen.

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Drei Bilder: Flatterulmen, Samenernte an einem Feldahorn mit Distelleiter, junge Flatterulmen

Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner 2/2021

05.05.2021: Die Raupen befinden sich im zweiten Larvenstadium. Wenn die Blätter aller zu behandelnden Eichen mindestens die Größe eines 2 Euro-Stücks erreicht haben, können präventive Behandlungen mit zugelassenen Pflanzenschutzmitteln oder Biozidprodukten durchgeführt werden. Diese Präparate werden über den Blattfraß der Raupen aufgenommen.

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Webtalk des BLHV: Fragen und Antworten zum Wolf

Wie läuft eine Herdenschutzbeartung ab? Für wen kommt ein Herdenschutzhund in Frage? Wie sieht der Alltag im Wolfsmonitoring aus und woran kann man an einem verendeten Tier eigentlich erkennen, dass es von einem Wolf gerissen wurde?

Rund um den Wolf gibt es viele Fragen und Unsicherheiten. Der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband (BLHV) hat die Fragen seiner Mitglieder gesammelt und in einem Webtalk an Expertinnen und Experten gestellt. Mit dabei: Laura Huber-Eustachi und Hannah Weber vom FVA-Wildtierinstitut. Sie beantworteten Fragen rund um Wolfsmonitoring und Herdenschutz.

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    Zwei Holzfiguren sitzen nebeneinander und reden

    Landeswettbewerb RegioWIN 2030: Erfolg für die FVA

    Kreativität, Innovation und Nachhaltigkeit suchte der Landeswettbewerb RegioWIN 2030. In 24 Leuchtturmprojekten hat die Landesregierung genau das gefunden – darunter ist das Zentrum Holzbau Schwarzwald (ZHS), an dem sich die FVA unter anderem mit der CT-basierten Rohholzcharakterisierung beteiligen soll.

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    Computertomograph, in dem ein Baumstamm liegt

    Wald und Wasser – Projekt untersucht Entwicklungen im Klimawandel

    Wie es einem Baum geht und wie gut er wachsen kann, verrät unter anderem der Wasserhaushalt am Standort. Dabei spielt der Waldboden eine wichtige Rolle: Wie durchlässig ist er? Wie viel Wasser kann er speichern? Wie hoch ist das Risiko für Grund- oder Staunässe? Ein Projekt an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) will den Wasserhaushalt eines Standorts unter Berücksichtigung des Klimawandels abschätzen.

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    Blick durch die Baumkrone nach oben. Zu sehen sind Blätter und Sonnenschein

    Borkenkäfer-Newsletter SüdWest 1/2021

    Verzögerter Schwärmbeginn der Buchdrucker

    Nach mittlerweile drei Kalamitätsjahren in Folge ist für 2021 im Allgemeinen ein rückläufiger Trend bei den Befallszahlen zu erwarten. Voraussetzung dafür ist bei der aktuell immer noch stark erhöhten Populationsdichte der Borkenkäfer jedoch ein weiterhin konsequentes Management. Der Schwärm- und Befallsbeginn verläuft vor allem in den tieferen bis mittleren Lagen in diesem Jahr zeitverzögert – im April sind landesweit bisher kaum Käfer geflogen.

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    Wildtierforschung im Südwesten: fünf Einrichtungen ­schließen sich zusammen

    Forschungscluster „ForWild“ beim 8. Denzlinger Wildtierforum vorgestellt

    Forstminister Peter Hauk MdL: „Das neue Wildtierökologie- Forschungscluster ‚ForWild‘ wird mehr sein, als nur die Summe der einzelnen Einrichtungen – ein großer Fortschritt in Sachen Wildtierforschung.“

    Ein Spaziergang durch den Wald, Mountainbiker oder Schneeschuhläufer: Menschliche Aktivitäten und eine sich schnell verändernde Umwelt stellen große Herausforderungen für unseren Umgang mit Wildtieren dar. Fünf Forschungseinrichtungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz schließen sich daher zu einem Forschungsverbund zusammen, um einen Beitrag zu zukunftsfähigen Lösungen für ein erfolgreiches Miteinander von Menschen und Wildtieren zu leisten.

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    Eine Wildtierkamera hat einen Fuchs bei Nacht fotografiert

    Was Sie über Wildunfälle wissen sollten

    Rund 300.000 Wildtiere werden jährlich an- oder überfahren. Das entspricht einem Wildunfall alle 90 Sekunden und ist Grund für Tierleid und lebensgefährlichen Situationen für Autofahrerinnen und -fahrer. Aber wann und wo passieren Wildunfälle besonders häufig und was können Verkehrsteilnehmende tun, um Unfälle möglichst zu vermeiden? Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen.

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    Warnschild an einer Landstraße: Wildwechsel auf dem kommenden Kilometer

    Neue WALDSCHUTZ-INFO: Integriertes Borkenkäfermanagement: Hacken von befallenem Stammholz

    Die Käferholzmengen waren auch 2020 so hoch, dass eine rechtzeitige Holzabfuhr vor Ausflug der Borkenkäfer nicht immer möglich war. So wurde befallenes Stammholz zur Borkenkäfertherapie gehackt, auch ohne die sonst übliche thermische Verwertung. Um die Wirksamkeit zu prüfen, wurde im Spätsommer 2020 ein Versuch im Südschwarzwald durchgeführt.

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    Welcher Baum braucht wie viel Wasser?

    Der Wasserhaushalt ist in der Forstwissenschaft einer der entscheidenden Standortsfaktoren für Baumvitalität und -wachstum. Der Begriff umfasst neben den meteorologischen Komponenten Niederschlagsmenge und potenzieller Verdunstung auch bodenkundliche Betrachtungen wie die Durchlässigkeit und Speicherkapazität der Böden, sowie eventuelle Grund- und Staunässe. Die Wasserhaushaltsansprache beruht in der Forstwirtschaft auf statischen Karten, in denen der Wasserhaushalt vor Ort von Standortskartierern abgeschätzt wird. Durch den Klimawandel kann jedoch mit einer deutlichen Änderung der Verhältnisse gerechnet werden. Die Erfahrungen der Trockenjahre 2015, 2018 und 2019 sind bereits Anzeichen dafür, dass die bisherigen statischen Verfahren der Standortskunde an ihre Grenzen kommen, wenn es darum geht, die zunehmende Dynamik von akutem Trockenstress, sowie langfristige Änderungen des im Mittel pflanzenverfügbaren Wasserangebots wirklichkeitsnah abzubilden.

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    Bäume zählen? Viel mehr! – Bundeswaldinventur 2022: die Datenerhebung hat begonnen

    Wie entwickelt sich der Wald, seine Baumartenzusammensetzung und der Holzvorrat? Wie viel Holz wird geerntet und kann im Rahmen einer nachhaltigen Waldwirtschaft genutzt werden? Antworten auf diese Fragen liefert die Bundeswaldinventur (BWI)! Ihr Ziel ist es, die großräumigen Waldverhältnisse in Deutschland zu erfassen. Sie ist somit ein wesentliches Kontroll- und Monitoring-Instrument und liefert die Datenbasis für Entscheidungen von Politik und Wirtschaft sowie für wissenschaftliche Untersuchungen. Auch ökologische Größen wie Naturnähe und Totholzvorräte werden dabei erfasst. Neu bei der BWI 2022 ist die zusätzliche Entnahme von DNA-Proben an den wichtigsten Baumarten, um Erkenntnisse über die genetische Vielfalt und zu Anpassungsprozessen der Wälder im Klimawandel zu gewinnen.

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    Mensch steht mit Tablet im Wald und erfasst Daten

    Vorsicht bei der Autofahrt! Vermehrt Wildunfälle rund um die Zeitumstellung

    Forschungsprojekte an der FVA belegen keine Wirksamkeit der eingesetzten Wildwarnreflektoren

    Die Zeitumstellung hat Folgen für Wildtiere – das zeigen jährlich steigende Wildunfälle, wenn die Uhren vor- oder zurückgestellt werden. Auch in den kommenden Tagen sollten Autofahrerinnen und -fahrer daher besonders achtsam unterwegs sein. Um Wildunfälle zu vermeiden, kommen seit rund 60 Jahren vor allem Wildwarnreflektoren zum Einsatz. Ob diese Reflektoren am Straßenrand – zum Beispiel als blaue Halbkreisreflektoren – tatsächlich dazu beitragen, dass Wild sein Verhalten ändert und es zu weniger Wildunfällen kommt, hat die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) in zwei Pilotprojekten untersucht.

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    Warnschild: Wildwechsel auf dem nächsten Kilometer möglich

    Am 21. März war Internationaler Tag des Waldes

    Fast ein Drittel der Erdoberfläche ist  mit Wald bedeckt. Deutschland zählt mit rund 11 Millionen Hektar Wald zu den waldreichsten Ländern Europas. Die Wälder Baden-Württembergs bedecken hier eine Fläche von rund 1,4 Millionen Hektar – das sind rund 38 Prozent der Landesfläche.

    Der Wald dient nicht nur als Lebensraum für Flora und Fauna und ist wichtig für unsere Gesundheit, Wirtschaft, Kultur und Erholung. Er trägt auch maßgeblich zur Sauerstofferzeugung und Kohlenstoffspeicherung bei und ist daher ein entscheidender Faktor für die Stabilisierung des Klimas. Allein in Deutschland entlasten Wälder die Atmosphäre jährlich um über 50 Millionen Tonnen CO2.

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    Wir suchen nach Waldschnepfen – helfen Sie mit!

    Waldschnepfenkartierung 2021 steht bevor

    Die Waldschnepfen kehren zurück: Seit Februar sind sie auf dem Rückweg aus Westfrankreich oder von der iberischen Halbinsel und brüten in unseren heimischen Wäldern. Bloß: Zu sehen bekommt man den Vogel nur selten. Darum ist über das Vorkommen und die Populationsentwicklung nur wenig bekannt. Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) untersucht seit 2018, wie die Tierart erfasst und ein Monitoring aufgebaut werden kann. Dabei ist die FVA auf Mithilfe aus der Bevölkerung angewiesen.

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    Waldschnepfe am Boden sitzend (Foto: Dr. E. Koch)

    Waldforschung Hand in Hand – gemeinsam den ­Herausforderungen des Klimawandels begegnen

    Die Waldforschung und das Waldmonitoring strukturell zu stärken – das ist das Ziel einer vertieften Zusammenarbeit des forstlichen Versuchs- und Forschungswesens im Südwesten, für die die Landeskabinette in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg bereits grünes Licht gegeben haben.

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    Klein, aber oho: Der Regenwurm ist unverzichtbar

    Am 15. Februar ist Tag des Regenwurms

    Vor knapp 150 Jahren galt er noch als Schädling, heute ist er ein Sinnbild der Bodenfruchtbarkeit: der Regenwurm. Abgestorbene Pflanzenreste verwandelt er in Dünger und verbessert durch seine Grabtätigkeit die Belüftung und Drainage des Bodens. Das Projekt „Biodiversität von Waldböden: Bodenfauna“ an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA), soll die Verbreitung von Bodentieren weiträumig erfassen und ein dauerhaftes, landesweites Monitoring etablieren.

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    Nahaufnahme eines Regenwurms und einer Milbe

    Projekt zum Erhalt der Esche gestartet: FVA beteiligt sich an Projekt zum Erhalt der Esche als heimische Wirtschaftsbaumart

    Das Falsche Weiße Stängelbecherchen ist verantwortlich für das Eschentriebsterben. In Deutschland wie auch in weiten Teilen Europas geht das Vorkommen dieser heimischen Baumart dramatisch zurück. Um die Esche und damit auch die auf die Esche spezialisierten Arten und Lebensgemeinschaften zu erhalten, wurde das nationale Demonstrationsprojekt FraxForFuture entwickelt.

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    Kranke neben gesunder Esche

    Wie bewältigen wir die Herausforderungen durch den Klimawandel? 18 Antworten aus der Wald­forschung

    Wie sehen die Wälder der Zukunft aus? Wie verändern sich die Standorte, die Baumarten und die Herkünfte? Wie können wir mit Schäden umgehen, das Risikomanagement verbessern und die Biodiversität fördern? Wie die Gesellschaft mitnehmen und Bewusstsein für die Situation im Wald schaffen?
    Und: Wie können wir die nötigen Maßnahmen umsetzen, um den aktuellen Herausforderungen im Wald zu begegnen?

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    Luchs Lias im Oberen Donautal wieder erfolgreich besendert

    Mit Unterstützung der Jägerschaft vor Ort gelang es einem Team der FVA in Kooperation mit Jäger Armin Hafner und dem Landesjagdverband Baden-Württemberg e.V. am Abend des 8. Dezembers, den männlichen Luchs Lias mit der wissenschaftlichen Bezeichnung B600 im Oberen Donautal einzufangen und seinen alten Halsbandsender gegen einen neuen auszutauschen. Der Luchs hat bereits fast zwei Jahre Daten über seine Raumnutzung und von ihm erbeutete Wildtiere gesendet. Nun hat die FVA ein weiteres Jahr Gelegenheit, Daten zu sammeln und zu analysieren. Dabei will sie zum Beispiel den Fragen nachgehen, wie sich Rehe und Gämse bei Anwesenheit des Luchses verhalten und inwiefern der Luchs auf die Anwesenheit von Menschen reagiert.

     

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    Ausbreitung des Schwammspinners

    Es ist zwar Sommer, doch die Äste der Laubbäume sind kahl wie im Winter: Etliche Waldflächen im Hohenlohekreis leiden aktuell unter dem Schwammspinner.

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    FVA-Einblick 2/2020: Neues aus der Waldforschung

    Auch in der zweiten Ausgabe unseres FVA-Einblicks bieten wir Ihnen einen bunten Reigen verschiedener Waldthemen. Denn: So vielfältig unsere Wälder sind, so vielschichtig ist unsere Forschungsarbeit.

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    "Da kommt was auf uns zu" – Experten der FVA im Austausch mit der Politik

    Am Südrand des Kaiserstuhls liegt das Versuchsgelände Liliental und beherbergt neben zahlreichen Versuchsflächen auch Samenplantagen und ein Arboretum: eine umfangreiche Sammlung einheimischer und fremdländischer Baum- und Straucharten. Experten der FVA haben Politikern einen Einblick in das Gelände sowie das Thema "Waldumbau mit alternativen Baumarten" gegeben.

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