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Komplexe Waldfragen gemeinsam angehen

Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt und Landesnaturschutzverband bringen Forstwirtschaft und Naturschutz zum Thema Klimaschutz zusammen

Wälder sind die wichtigsten aktiven Kohlenstoffsenken in Deutschland. Aber was bedeutet das für den Umgang mit dem Wald in Baden-Württemberg? Welche Strategien helfen langfristig im Klimaschutz, ohne Biodiversität, Klimaanpassung und Ressourcenbedarf aus dem Auge zu verlieren? Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) und der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) haben Fachwissenschaft verschiedener Disziplinen, Forstwirtschaft und Naturschutz zu einer gemeinsamen Beantwortung dieser Fragen eingeladen.

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Auf der Suche nach verborgenen Helden

Am 15. Februar ist Tag des Regenwurms

Ohne sie würden unsere Wälder ganz anders aussehen. Sie sorgen für fruchtbare Böden und Nahrung für andere Tiere. Weil sie unter unseren Füßen verborgen leben, denken wir aber nur selten an sie: Regenwürmer. Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) untersucht die Verbreitung von Bodentieren im Wald.

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Weit verbreitet, aber gut versteckt

Freiwillige beteiligen sich an der Suche nach Waldschnepfen in Baden-Württemberg

Seit 2019 entwickelt die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) Methoden zur Erfassung und Überwachung des Waldschnepfenaufkommens im Land. Dabei kommt auch die Kartierung durch interessierte Waldbesucherinnen und Wald-besucher zum Einsatz. 2023 fand sie ein letztes Mal statt – mit erneut großer Beteiligung.

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"Wildtiere sind der Spiegel dessen, wie der Mensch mit der Landschaft umgeht"

Neue Podcast-Episode erschienen

Was genau ist eigentlich "Wildtiermanagement"? Was charakterisiert den baden-württembergischen Weg im Umgang mit Wildtieren und was machen Wildtierbeauftragte? Prof. Dr. Ulrich Schraml spricht mit Dr. Rudi Suchant, vor seiner Pensionierung Leiter des FVA-Wildtierinstituts. Er hat das Wildtiermonitoring an der FVA aufgebaut und sich dort über 30 Jahre lang mit Auerhuhn, Luchs, Wildkatze und Co. beschäftigt.

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Forschungsprojekt untersucht Beitrag von "neuer Wildnis" zur Lösung der Klima- und Biodiversitätskrise

Wie beeinflussen sich selbst überlassene Waldflächen das Klima und die Artenvielfalt? Dieser Frage geht das im Januar 2024 gestartete EU-Horizont-Projekt WILDCARD nach, an dem sich die FVA beteiligt.

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Erste Projektergebnisse: Mehr Kohlenstoff im Boden durch Totholz?

Viele Forstbetriebe und forstliche Zertifizierungssysteme streben eine Erhöhung des Totholzanteils in Wäldern an, um die Biodiversität zu erhalten und zu fördern. Eine weitere positive "Nebenwirkung" der Belassung von Totholz könnte die Förderung der Kohlenstoffspeicherung in Waldböden sein. Diese klimawirksamen Effekte auf die Kohlenstoffsenkenfunktion druch Totholz wurden bisher aber wenig untersucht. Das Projekt "TotC – Steigerung der Kohlenstoffsequestrierung in Waldböden durch gezieltes Totholzmanagement" an der FVA will das ändern. Erste Ergebnisse sind bereits verfügbar.

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Waldschnepfenmonitoring: Ergebnisse der Kartierung 2023

Die Waldschnepfe ist eine sehr heimliche Waldbewohnerin. Über ihr Vorkommen und ihre Populationsentwicklung in Baden-Württemberg ist daher nur wenig bekannt. Zwar kann der Zugvogel während der Zugzeit im Herbst nahezu überall im Land angetroffen werden, doch die Verbreitung der lokalen Brutpopukation und ihre Entwicklung liegen weitgehend im Dunkeln.

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Waldbiotopkartierung: Wo gibt's die Daten?

Die Waldbiotopkartierung (WBK) erfasst auf der gesamten Waldfläche in Baden-Württemberg besonders hochwertige Biotopstrukturen und dokumentiert sie in Form von Sach- und Geodaten. Doch wie genau kann man im Internet auf diese Daten zugreifen? 

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Genetische Vielfalt erhöht Überlebenschancen

Studie betont Bedeutung der Erbgutüberwachung von Flora und Fauna in Europa

Wie gut können sich Lebewesen an den Klimawandel anpassen? Entscheidend dafür ist die genetische Vielfalt innerhalb der Arten – das besagt eine internationale Studie mit Beteiligung der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA). Wichtigstes Instrument zum Erhalt sei das wissenschaftliche Monitoring.

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Wolfsmonitoring in BW: Statusbericht 2022/2023

Wölfe galten in Deutschland seit Mitte des 19. Jahrhunderts als ausgerottet. Im Jahr 2015 wurde erstmals wieder ein Wolf in Baden-Württemberg nachgewiesen. Das FVA-Wildtierinstitut begleitet die Entwicklung der Wolfspopulation im Land fachlich und beurteilt sie gemäß der nationalen Monitoringstandards. In ihrem jährlichen Monitoringbericht informiert es transparent über die Entwicklung und den aktuellen Stand. Der Bericht 2022/2023 ist nun erschienen.

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Genetische Studie zur Eiche in Europa

Die Eiche in Mitteleuropa wächst nicht nur in gut wasserversorgten Wirtschaftswäldern, sondern bildet auch kleinräumig schwachwüchsige Bestände auf trockenen, schwer zugänglichen Standorten: etwa an Steilhängen oder auf Blockhalden. Es wird vermutet, dass die Eiche solche Lagen über viele Jahrtausende kontinuierlich besiedelt hat. Wenn dies tatsächlich der Fall ist, dann könnten sich die Eichen in diesen Lagen über viele Generationen an die Trockenheit angepasst haben. Solche Reliktbestände hätten das Potenzial, als Saatgutquelle für klimafitte Wälder genutzt zu werden.

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Kartoffelsuppe für den guten Zweck – Spendenaktion für die Forstwaisenhilfe

Schlemmen und dabei etwas Gutes tun: Der Arbeitsbereich "Zentrale technische Dienste" der FVA-Direktion hat auch dieses Jahr die traditionelle Spendenaktion auf die Beine gestellt. Die "Suppenküche" hat mit Kartoffelsuppe, Brötchen und (veganen) Würstchen gelockt, Kuchenspenden versüßten den anschließenden Kaffee. Herausgegeben wurde das kulinarische Angebot gegen eine Spende, die der Forstwaisenhilfe zugute kommt.

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Waldboden ist Boden des Jahres 2024

Im Wald geht der Blick meist hoch zu den Baumkronen. Im kommenden Jahr rückt aber der Boden unter unseren Füßen in den Fokus: Ein Kuratorium, das aus der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft, dem Bundesverband Boden und dem Ingenieurtechnischen Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling besteht, hat den Waldboden zum Boden des Jahres 2024 ernannt. An der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) wird intensiv zum Waldboden im Land geforscht – unter anderem durch Dr. Peter Hartmann aus der Abteilung „Boden und Umwelt“.

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Wald–Forstwirtschaft–Klimaschutz. Eine Argumentationshilfe

Das Thema Klimaschutz ist in aller Munde. Die Reduktion von CO2-Emmissionen ist eine der zentralen Herausforderungen dieser Zeit. Hier rücken Wälder besonders in den Fokus, denn sie sind die wichtigste, aktive Kohlenstoffsenke in Deutschland.

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Wildtiere – Seien Sie nah dran!

FVA lädt zum digitalen Austausch ein

Was gibt es Neues aus der Wildtierforschung? Um das zu klären, lädt das Wildtierinstitut der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) zur Online-Veranstaltung am 4. Dezember ein. Neben zwei Kurzvorträgen steht vor allem der Austausch mit den Zuhörerinnen und Zuhörern im Fokus. Einer der Vorträge wird sich mit dem Thema Wildunfälle befassen – Fachgebiet von Forstwissenschaftler Dr. Falko Brieger.

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Wissenschaft und Praxis im Dialog beim Regionalen Waldgespräch

Wie kann der Wasserhaushalt des Waldes in Zeiten von Dürre und Starkregen verbessert werden? Welche Chancen bietet hierzu der dezentrale Wasserrückhalt?

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Laubschwachholz dauerhaft und hochwertig nutzen? Ein Kooperationsprojekt zeigt wie

Laubschwachholz wird oftmals nicht oder nur energetisch genutzt. Wie lässt sich das ändern? Ein Projekt der FVA hat zusammen mit dem Holzkompetenzzentrum Trier und der Hochschule Mainz genau das untersucht.

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Erfolgreicher Saisonauftakt

Kolloquienreihe der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg informiert regelmäßig über Waldforschung

Biodiversität, Waldschutz, Fernerkundung und Risikomanagement sind nur einige der vielfältigen Themen, die die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) während ihrer laufenden Kolloquien-Saison vorstellt. Die Online-Termine finden monatlich statt und sind allen Waldinteressierten offen.

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Gemeinsam im Labor: Bayern und Baden-Württemberg kooperieren seit zehn Jahren in der Forstgenetik

Seit einem Jahrzehnt kooperieren das Bayerische Amt für Waldgenetik (AWG) in Teisendorf und die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) in Freiburg intensiv in den Bereichen forstgenetische Labor- und Feldversuche, Erhaltung und Nutzung forstlicher Genressourcen sowie der Herkunftskontrolle.

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Wissensdurst und Handlungsdruck: Großes Interesse am Herbstkolloquium des WaldlabOR-Projektes

Die Wälder in der Oberrheinebene zählen zu den am stärksten vom Klimawandel betroffenen Gebieten in Deutschland. Im Rahmen des Kooperationsprojektes Waldlabor Oberrhein (WaldlabOR) suchen Wissenschaft, Forstpraxis, Waldbesitzende und Forstverwaltung gemeinsam nach Anpassungsstrategien, die mit den rasanten Veränderungen in der Region Schritt halten. Im Oktober trafen sich rund 40 Teilnehmende zum Herbstkolloquium im Raum Karlsruhe.

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Waldumbau und Jagd: Baden-Württemberg als Inspiration für Japan?

Japan und Deutschland liegen über 9.000 Kilometer auseinander, sind sich in Sachen Waldwirtschaft aber nicht ganz unähnlich. Aus diesem Grund besuchte Nobuo Mukai, Forstbeamter der Präfektur Miyazaki, das FVA-Wildtierinstitut. Der Besucher des waldreichen Inselstaates im Pazifik interessierte sich besonders für die Themen Waldumbau und Jagd. Denn anders als in Baden-Württemberg fehlt es in Japan an Jagdnachwuchs.

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Auftaktveranstaltung zum LIFE Natur-Projekt MooReKa

Im Oktober 2023 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der teilnehmenden Institutionen, um gemeinsam den offiziellen Startschuss für das LIFE Natur-Projekt MooReKa zu geben. Das Projekt zielt auf eine Wiedervernässung des Hohlohmoors am Kaltenbronn, die begleitet wird von einem breiten Angebot rund um den dortigen Naturraum für Erholungssuchende und Schulklassen.

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Fachaustausch mit Finnland: Forst- und Landwirtschaftsexperten zu Besuch an der FVA

Im Oktober 2023 machte eine Delegation aus Finnland Station in Freiburg. Die Kolleginnen und Kollegen des Instituts für natürliche Ressourcen (LUKE) informierten sich im Rahmen einer Deutschlandreise an der FVA über die Waldforschung und Forstwirtschaft in Baden-Württemberg.
 

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Erweiterung des Rundholz-Computertomografen ­der FVA

Die FVA setzt ein RegioWin 2030-Projekt um und startet die technische Erweiterung des Rundholz-Computertomografen CT.Log.

Die FVA-Abteilung Waldnutzung betreibt seit 2008 einen Computertomografen (CT) für Stammholz. Dieser CT erhält in den kommenden Wochen ein technisches Upgrade, durch das in Zukunft das Stamminnere von Rundholz mit noch schärferen Bildern dargestellt werden kann.

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Was passiert, wenn’s passiert ist? Rettungseinsatz im Wald

Was tun, wenn ein Rettungseinsatz notwendig wird? Wie läuft er ab? Was gilt es zu beachten? Diese sind Fragen spielen eine wichtige Rolle vor allem bei Kolleginnen und Kollegen, die viel im Wald arbeiten. Das dachte sich auch unser Sicherheitsbeauftragter Klaus Winkler und hat sich mit einem Team von der Bergwacht Freiburg und dem Deutsches Rotes Kreuz (DRK) zusammen getan.

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Waldzustandsbericht 2023: So steht es um den Wald in Baden-Württemberg

Jedes Jahr untersucht die FVA den Gesundheitszustand der Waldbäume in Baden-Württemberg – seit den 1980er Jahren. Der Indikator für die Beurteilung des Waldzustands ist der Kronenzustand der Bäume, der den Nadel-/Blattverlust und die Vergilbung von Nadeln und Blättern beurteilt.

Die Ergebnisse der Waldzustandserhebung werden im jährlichen Waldzustandsbericht ausführlich dargestellt. Die Aufnahme des systematisch angelegten Rasterstichprobennetzes lässt für Baden-Württemberg sowohl für einzelne Regionen als auch für unterschiedliche Baumarten Aussagen über den Vitalitätszustand der Bäume zu.
2022 hat sich der Zustand des Waldes in Baden-Württemberg gegenüber den Vorjahren leicht erholt.

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Goldschakalalarm, aufbrausende Gemüter und 4000 Volt: Was war denn da los auf dem FVA-Gelände?

In einer zweitägigen Schulung auf und rund um das FVA-Gelände haben sich Wildtierbeauftragte aus über 20 Landkreisen im Oktober zum Thema Monitoring großer Beutegreifer ausgetauscht und weitergebildet. Dabei wurden nicht nur die Biologie und Nachweisarten von Luchs und Wolf thematisiert, sondern auch die zum Goldschakal, der sich langsam in Baden-Württemberg etabliert.

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Im Auge des Sturms – Internationales Treffen zu Extremwetterschäden im Wald

Im September 2023 trafen sich Forstexpertinnen und -experten aus 15 Ländern in der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA), um sich über ihre jeweiligen Erfahrungen mit Sturmschäden und Managementstrategien auszutauschen.

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Säugen Mutterbäume ihre Nachkommen?

Neues Paper von Waldwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern untersucht Behauptungen populärer Bücher

Gibt es Mutterbäume? Kommunizieren Bäume im Wald miteinander und welche Rolle spielt das sogenannte Wood Wide Web? 35 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener renommierter Forschungseinrichtungen nehmen in einem aktuellen Papier Thesen aus Wald-Bestsellern unter die Lupe. Teil dieser Gruppe war Prof. Dr. Ulrich Kohnle, Leiter der Abteilung Waldwachstum an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA).

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Jahrestreffen der Projektgruppe „Naturwälder“ an der FVA

Der Arbeitsbereich „Waldschutzgebiete und Biodiversität“ der Abteilung Waldnaturschutz war dieses Jahr im September der Gastgeber für das Jahresreffen der Projektgruppe „Naturwälder“ der Arbeitsgemeinschaft Forsteinrichtung.

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Regionalforstamt Ruhrgebiet an der FVA

Am 14.9.23 besuchte ein 19-köpfiges Team des Regionalforstamts Ruhrgebiet im Rahmen einer mehrtägigen Bildungsreise die FVA. Das Regionalforstamt Ruhrgebiet ist eines von 16 Forstämtern von Wald und Holz NRW und liegt im dicht besiedelten Herzen Nordrhein-Westfalens. Besondere Herausforderungen bestehen in der Betreuung des sehr hohen Privatwaldanteils (55,9%) und auch der Kommunalwald hat mit 40,2% einen sehr hohen Anteil.

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Wildtiere in Bewegung

9. Denzlinger Wildtierforum bietet Bühne für Wissenschaft aus Deutschland und der Schweiz

Mensch, Umwelt, Wildtierbewegung: Wie beeinflussen sie sich gegenseitig? Dieses Zusammenspiel steht im Fokus des 9. Denzlinger Wildtierforums. Das Wildtierinstitut der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) veranstaltet das Event in diesem Jahr zum neunten Mal. Fast 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden sich am Freitag zusammen.

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Borkenkäfer-Newsletter SüdWest vom 07.09.2023

Warme Temperaturen lassen weiterhin Frischbefall zu
Obwohl nun bereits ein Teil der Buchdruckerpopulation zum Überwintern unter der Rinde verharrt, motivieren die aktuell sehr warmen Temperaturen viele Käfer noch zu spätsom-merlichen Brutanlagen. Das reguläre Käfermanagement (d.h. zeitkritische Kontrolle und Abfuhr) sollte daher unverändert fortgesetzt werden.

 

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Angewandte Holzforschung an der Abteilung Waldnutzung

Quo vadis, Holz?
Wofür eignet sich welches Holz? Was sollte aus ihm entstehen, um den Eigenschaften jedes einzelnen Stammes gerecht zu werden? Der Arbeitsbereich „Angewandte Holzforschung“ der  Abteilung Waldnutzung befasst sich mit diesen und weiteren Fragen der waldbezogenen Forschung rund um Rundholzvermessung und -qualitätsbewertung. Dabei schlägt er die Brücke zur Holzverwendung in den holzverarbeitenden Betrieben.

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Waldgenetik etabliert sich an der FVA

Welche Bäume kommen mit dem Klimawandel zurecht? Welche Rolle spielen verschiedene Herkünfte einer Baumart? Und wie kann zukunftsfähiges Saatgut gewonnen werden? Der neue Arbeitsbereich „Waldgenetik und forstliches Vermehrungsgut“ unter der Leitung von Dr. Charalambos Neophytou befasst sich mit genau diesen Fragen. Wie die tägliche Arbeit des Arbeitsbereichs aussieht und was das Team auszeichnet, erklärt Dr. Charalambos Neophytou im Interview.

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Das war die FVA-Kolloquienreihe 2022/2023

Unsere FVA-Kolloquienreihe 2022/2023 ist abgeschlossen. Zwischen November 2022 und Mai 2023 haben wir Sie an sieben Terminen über aktuelle Forschungsschwerpunkte der FVA informiert. 
Haben Sie einen Termin verpasst? Alle Vorträge können Sie auf unserer Website nachsehen.

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Girls‘ Day an der FVA: Reinschnuppern in forstliche Forschung & Praxis

Alljährlich möchte der Girls‘ Day Schülerinnen dazu motivieren, technische und naturwissenschaftliche Berufe zu ergreifen. Die FVA bietet zahlreiche und vielfältige spannende Tätigkeiten und Berufsfelder und freut sich, dass das Interesse der Schülerinnen an der forstlichen Forschung und Praxis auch dieses Jahr groß war.

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Bevor es brenzlig wird – Forst und Feuerwehr in enger Zusammenarbeit

Wie modernes Waldbrandmanagement in Baden-Württemberg aussieht

Waldbrand – noch bis vor Kurzem kaum ein Thema in unseren Breiten. Aber der Klimawandel ändert vieles. Umso wichtiger ist es, sich nachhaltig auf die neuen Bedingungen einzustellen. Die Waldforschung Baden-Württembergs arbeitet dafür eng mit der Feuerwehr zusammen – nicht erst wenn es bereits brennt, sondern auch in der Prävention von Waldbränden. Am heutigen Mittwoch zeigten Expertinnen und Experten auf einer ausgebuchten Veranstaltung, wie modernes Waldbrandmanagement aussieht.

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Neue Episode des FVA-Podcasts: Insekten im Wald

Dass unsere Windschutzscheiben schon lange sauber und die Insekten weg bleiben, ist immer wieder Thema. Aber wie sieht es im Wald aus? Welche Insektenarten sind auf welche Waldstrukturen angewiesen? Was sind Lichtwaldarten? Und welche Rolle spielt der Mittelwald für die Artenvielfalt? FVA-Direktor Prof. Dr. Ulrich Schraml spricht mit Dr. Veronika Braunisch, Leiterin des Arbeitsbereichs "Waldschutzgebiete und Biodiversität" der Abteilung Waldnaturschutz und mit ihrer Mitarbeiterin Nora Dalüge über Tagfalter, Monitoring-Methoden und die Förderung von Insekten.

Zum FVA-Podcast

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FVA beim Waldklimafonds-Kongress

280 Forschungsprojekte werden im Rahmen des Waldklimafonds (WKF) gefördert – damit Forschungsergebnisse auch nach draußen dringen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von den Erkenntnissen aus anderen Projekten profitieren können, ist ein regelmäßiger Austausch wichtig. Auf dem Waldklimafonds-Kongress in Göttingen war genau dazu ausreichend Gelegenheit. Auch die FVA war mit Projekten vertreten.

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Waldweide: Regionale Biodiversität mit Lichtwäldern fördern

Viele Arten profitieren von lichten Wäldern. Daher ist im September ein neues Projekt im Rahmen der Konzeption zur Erhaltung und Wiederherstellung lichter Wälder gestartet: Waldweide im regionalen Waldschutzgebiet Schwetzinger Hardt.

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Klimaforschung über Landesgrenzen hinaus

Zukunftsfähigkeit von Baumarten wird künftig noch besser eingeschätzt werden können

Wie wachsen die verschiedenen Baumarten in Zukunft, wie verbreitet werden sie sein und wie häufig werden sie ausfallen? Zu diesen und weiteren Fragen der Zukunftsfähigkeit von Baumarten wird überall im Bundesgebiet eifrig geforscht. Je nach angewandtem Verfahren unterscheiden sich die Ergebnisse aber. Ein bundesweites Projekt wird nun die unterschiedlichen Ansätze und Verfahren vergleichen und ermitteln, wo und wie optimiert werden kann.

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Holzkohle oder Terra Preta gegen Trockenstress?

Durch den Klimawandel und im Frühsommer häufiger werdende Trockenheitsperioden ist der Gemeindewald von Graben-Neudorf einem zunehmenden Trockenstress ausgesetzt.

Gerade junge, frisch gepflanzte Bäume sind dann in ihrem Wachstum stark beeinträchtigt, weil ihre Wurzeln noch nicht tief in die Erde reichen. Ein Forschungsprojekt der FVA-Abteilung Boden und Umwelt will herausfinden, ob Holzkohle oder Terra Preta den jungen Bäumchen dabei helfen können, besser mit dem Trockenstress umzugehen.

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Alles rund um den Herdenschutz: Vom Rissverdacht bis zu den Förderangeboten

Nachdem der Wolf seit Mitte des 19. Jahrhunderts in Deutschland als ausgerottet galt, kehrt er seit dem Jahr 2015 auch nach Baden-Württemberg zurück. Diese Ausbreitung ist eine natürliche Entwicklung und stellt die Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Um die Weidetiere vor Übergriffen zu schützen ist die Umsetzung eines wolfsabweisenden Herdenschutzes die erste und wichtigste Maßnahme.

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Frühjahrsschwarm der Buchdrucker aktuell erwartet!

Nach den bisher nur mäßig-warmen April- und Maitagen wird ab dieser Woche mit dem Hauptschwarm der überwinterten Buchdrucker gerechnet.

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Holzaugen sei wachsam – der Faktencheck der FVA Baden-Württemberg

Unter dem Titel „Holzauge sei wachsam“ bietet die FVA ab sofort eine wissenschaftliche Einordnung von Thesen und Aussagen zum Wald, die in der öffentlichen Diskussion stehen und unterzieht sie einer kritischen Würdigung. 

Unser Ziel ist es damit eine Orientierungshilfe zu bieten für die zahlreichen vermeintlichen Fakten und unterschiedlich gut belegten Einschätzungen, von denen der öffentliche Diskurs zum Wald zunehmend geprägt ist. 

Faktencheck zum alternativen Waldzustandsbericht herunterladen (PDF 3.1 MB)

 

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Das Bild zeigt ein Baum in der Kulturlandschaft

KlimaWandelPfad in Waldshut-Tiengen eröffnet

Am 7. März wurde der von der FVA mitentwickelte KlimaWandelPfad im Waldshut-Tiengen von Forstminister Peter Hauk MdL eröffnet.

Der Lehrpfad ist im Rahmen des Projekts "Modellgebiet Südschwarzwald" entstanden und wird Waldinteressierten aufzeigen, wie sich der durch Dürre und Borkenkäfer stark geschädigte Wald in Waldshut-Tiengen auch durch gezielte Maßnahmen in einen an den Klimawandel angepassten Wald entwickelt wird.

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Langzeitexperiment Femelschlag: Einzigartiger Fundus an Daten und Probebäumen

Seit rund vier Jahrzehnten untersucht die Abteilung Waldwachstum der FVA in Mischwäldern aus Tannen, Fichten und Buchen eine besonders naturnahe Bewirtschaftungsmethode: den Femelschlag.

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Seltene Baumarten und ihre Genetik erhalten

Feldahorn, Eibe, Speierling, Elsbeere und Flatterulme – seltene aber wichtige Baumarten, die unter anderem für den Erhalt von Biodiversität von hoher Bedeutung sind. Das Projekt "Erhalt seltener Baumarten und deren Genetik" ist auf der Suche nach potenziellen Erntebeständen.

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Borkenkäfer-Newsletter SüdWest 1/2021

Verzögerter Schwärmbeginn der Buchdrucker

Nach mittlerweile drei Kalamitätsjahren in Folge ist für 2021 im Allgemeinen ein rückläufiger Trend bei den Befallszahlen zu erwarten. Voraussetzung dafür ist bei der aktuell immer noch stark erhöhten Populationsdichte der Borkenkäfer jedoch ein weiterhin konsequentes Management. Der Schwärm- und Befallsbeginn verläuft vor allem in den tieferen bis mittleren Lagen in diesem Jahr zeitverzögert – im April sind landesweit bisher kaum Käfer geflogen.

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Luchs Lias im Oberen Donautal wieder erfolgreich besendert

Mit Unterstützung der Jägerschaft vor Ort gelang es einem Team der FVA in Kooperation mit Jäger Armin Hafner und dem Landesjagdverband Baden-Württemberg e.V. am Abend des 8. Dezembers, den männlichen Luchs Lias mit der wissenschaftlichen Bezeichnung B600 im Oberen Donautal einzufangen und seinen alten Halsbandsender gegen einen neuen auszutauschen. Der Luchs hat bereits fast zwei Jahre Daten über seine Raumnutzung und von ihm erbeutete Wildtiere gesendet. Nun hat die FVA ein weiteres Jahr Gelegenheit, Daten zu sammeln und zu analysieren. Dabei will sie zum Beispiel den Fragen nachgehen, wie sich Rehe und Gämse bei Anwesenheit des Luchses verhalten und inwiefern der Luchs auf die Anwesenheit von Menschen reagiert.

 

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Ausbreitung des Schwammspinners

Es ist zwar Sommer, doch die Äste der Laubbäume sind kahl wie im Winter: Etliche Waldflächen im Hohenlohekreis leiden aktuell unter dem Schwammspinner.

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FVA-Einblick 2/2020: Neues aus der Waldforschung

Auch in der zweiten Ausgabe unseres FVA-Einblicks bieten wir Ihnen einen bunten Reigen verschiedener Waldthemen. Denn: So vielfältig unsere Wälder sind, so vielschichtig ist unsere Forschungsarbeit.

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"Da kommt was auf uns zu" – Experten der FVA im Austausch mit der Politik

Am Südrand des Kaiserstuhls liegt das Versuchsgelände Liliental und beherbergt neben zahlreichen Versuchsflächen auch Samenplantagen und ein Arboretum: eine umfangreiche Sammlung einheimischer und fremdländischer Baum- und Straucharten. Experten der FVA haben Politikern einen Einblick in das Gelände sowie das Thema "Waldumbau mit alternativen Baumarten" gegeben.

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