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Wo haben die Bäume am meisten Durst?

FVA-Projekt geht Modellierung des Standortswasserhaushalts an

Mit dem Klimawandel ändern sich auch die Verfügbarkeit und Verteilung von Wasser in Wald und Waldboden. Forscherinnen und Forscher der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) wollen herausfinden, warum manche Waldflächen unter Dürre leiden, während andere noch gut wasserversorgt sind. Mit dem Projekt Dynamische Modellierung des Standortswasserhaushalts (DYNWHH) wollen sie das präzise räumlich modellieren.

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Ein Bach fließt durch einen Wald

Weit verbreitet und trotzdem kaum gesehen: ­der ­Baummarder

Er ist ein geschickter Kletterer und ein typischer Bewohner unserer Wälder. In Baden-Württemberg kommt er sogar beinahe flächendeckend vor. Trotzdem ist der Baummarder nur selten anzutreffen. Woran liegt das und wie erfolgt das Baummarder-Monitoring an der FVA? Und: Wie unterscheidet sich ein Baummarder eigentlich von einem Steinmarder?

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Baummarder zwischen Laubblättern hindurch fotografiert

Neue WALDSCHUTZ-INFO erschienen: Nachweis der Eichennetzwanze (Corythucha arcuata) in Baden-Württemberg bestätigt

Was Anfang August 2021 nur ein Verdacht war, konnte jetzt die Abteilung Waldschutz bestätigen: Die Eichennetzwanze (Corythucha arcuata) hat Baden-Württemberg und damit Deutschland erreicht.
Die nur 3 mm große Netzwanze kann bei der Eiche zum Blattverlust und Absterben einzelner Äste führen. Weitere Beobachtungen werden zeigen, ob das Zusammenspiel mit anderen Schädlingen zu einer Gefahr für die Eiche werden kann.

Sollten Sie Verdacht auf einen Befall haben, dann melden Sie ihn unserer Abteilung Waldschutz.

WALDSCHUTZ-INFO (PDF 691kb) 

Eiablage

Kein Verlass auf Wildwarnreflektoren – Vorsicht bei der Autofahrt rund um die Zeitumstellung!

Forschungsprojekte an der FVA belegen keine Wirksamkeit von Wildwarnreflektoren

Die Zeitumstellung steht bevor und hat auch Folgen für Wildtiere – das zeigen jährlich steigende Wildunfallzahlen, wenn die Uhren vor- oder zurückgestellt werden. Daher sollten Autofahrerinnen und -fahrer kurz vor und nach der Zeitumstellung besonders achtsam unterwegs sein. Um Wildunfälle zu vermeiden, kommen seit rund 60 Jahren vor allem Wildwarnreflektoren zum Einsatz. Ob diese Reflektoren am Straßenrand – zum Beispiel als blaue Halbkreisreflektoren – tatsächlich dazu beitragen, dass Wild sein Verhalten ändert und es zu weniger Wildunfällen kommt, hat die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) in zwei Projekten untersucht.

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Ein Reflektor steht am Straßenrand. An ihm befestigt ist auch ein blauer Wildwarnreflektor

Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 07.10.2021 (KW 40)

Saisonfinale

Beobachtungszeitraum von 18.09. bis 07.10.2021: Wer noch zu Jahresbeginn auf derart deutlich sinkende Befallszahlen gewettet hätte, wäre wahrscheinlich als kühner Optimist belächelt worden – nun offenbart die Bilanz: 40% weniger Befall im NLP-Pufferstreifen im Vergleich zum Vorjahr! Ein Blick auf die zurückliegende Saison zeigt das glückliche Zusammenspiel begünstigender Faktoren und macht Hoffnung auf ein baldiges Ende der Buchdrucker-Massenvermehrung.

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Herdenschutz im Schwarzwald und der Schweiz

Informationsveranstaltung und Erfahrungsaustausch zweier Nachbarländer

Mit der Wiedereinwanderung des Wolfes in Europa – so auch in Deutschland – geht der Bedarf an fachgerechten und flächendeckenden Herdenschutzmaßnahmen einher. Seit dem Nachweis des ersten residenten Wolfes in Baden-Württemberg 2018, sehen sich Nutztierhaltende im Schwarzwald bei der Umsetzung geeigneter Herdenschutzmaßnahmen vor besonderen Herausforderungen. Das Aufstellen wolfsabweisender Zäune ist aufgrund der topografischen Gegebenheiten häufig herausfordernd und mit einem zeitlichen Mehraufwand verbunden.

Das Projekt "EuroLargeCarnivores" hat daher in der vergangenen Woche in Kooperation mit dem FVA-Wildtierinstitut und AGRIDEA (Schweiz) zu einem Erfahrungsaustausch zum Thema "Herdenschutz im Wolfsgebiet" eingeladen. Ziel war es, einen Einblick in das Themenfeld Weidetierhaltung und Herdenschutz zu geben und sich über praxistaugliche Lösungsansätze auszutauschen.

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Weidende Ziegen

FVA-Beteiligung: Studium generale im WS 2021/2022

Erhaltung biologischer Vielfalt – Notwendigkeit und Nutzen

Unterschiedliche Arten, die genetische Vielfalt innerhalb dieser Arten, vielfältige Lebensgemeinschaften in Wald oder Wasser, auf Wiesen oder in Mooren: das ist Biodiversität. Um sie zu erhalten, hat die Landesregierung das Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt ins Leben gerufen. Im Rahmen des Sonderprogramms laufen an der FVA mehrere Projekte zur Erhaltung und Entwicklung der Biodiversität und ihrer Erfassung sowie zum Monitoring in verschiedenen Bereichen. Sie finden die Übersicht der Projekte hier auf unserer Website.

Ein Fachgremium aus acht Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachrichtungen begleitet das Sonderprogramm. Um die Ziele und die Inhalte der Öffentlichkeit leiter zugänglich zu machen, wurde gemeinsam mit diesem Gremium eine Ringvorlesungsreihe zum Thema "Erhaltung biologischer Vielfalt – Notwendigkeit und Nutzen" organisiert. Die Vorträge finden im Wintersemester 2021/2022 statt und werden an den Universitäten/Hochschulen Freiburg, Hohenheim und Nürtingen (wenn möglich in Präsenz) durchgeführt. Darüber hinaus können die Vorträge online per Liveübertragung verfolgt oder nachträglich als digitale Aufzeichnung angesehen werden.

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Hangemaltes Wimmelbild, das verschiedene Aspekte im Wald aufgreift: Insekten und Kleinstlebewesen, Säugetiere, Vögel, SpaziergängerInnen, ForscherInnen, ein Flugzeug über allem, das zur Fernerkundung unterwegs ist

Borkenkäfer-Newsletter SüdWest 4/2021

Käferdichten und Befallszahlen vielerorts rückläufig

Ein Mix an günstigen, populationsreduzierenden Faktoren lässt die Buchdruckerdichten und den daraus resultierenden Schadholzanfall in der zweiten Saisonhälfte deutlich zurückgehen. Eine dritte Käfergeneration wurde 2021 in weiten Landesteilen nicht angelegt. Die Vorzeichen für ein baldiges Ende der Massenvermehrung sind also gut! Aktuell gilt es nun, womöglich noch verbliebene Überwinterungsbäume schnellstmöglich aus den Beständen zu bringen.

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Ausgezeichnetes Waldwissen!

Die Plattform waldwissen.net wurde für ihren gelungenen Relaunch und ihren Nutzen für die Öffentlichkeit ausgezeichnet.

Fundierte Antworten und Erkenntnisse zu allen Fragen rund um den Wald – das bietet die Informations- und Kommunikationsplattform waldwissen.net seit 15 Jahren. Die FVA ist seit Beginn eine ihrer Herausgeberinnen. Zum Jubiläum erscheint die Seite in neuem Gewand und wurde dafür jetzt Preisträgerin beim Best of Swiss Web Award.

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 17.09.2021

Positiver Trend

Beobachtungszeitraum von 20.08. bis 17.09.2021: Die Borkenkäfersaison neigt sich dem Ende zu – und ein Fazit kann man ohne Zweifel jetzt schon ziehen: die Situation im NLP-Pufferstreifen hat sich in diesem Jahr spürbar beruhigt. Das zeigen sowohl die spätsommerlichen Fangzahlen in den Monitoringfallen als auch der bisherige Schadholzanfall in den Beständen. Jetzt gilt es allerdings noch, die letzten womöglich übersehenen Überwinterungsbäume zu entdecken und rechtzeitig vor dem Rindenabfall zu sanieren – damit sich der positive Trend dann auch im kommenden Jahr hoffentlich fortsetzen wird.

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Forschung für geschützte Gebiete im Wald

Neue Waldschutzgebietskonzeption erschienen

Mit dem Klimawandel steigen auch die Anforderungen an den Waldnaturschutz und den Erhalt der biologischen Vielfalt – damit stehen Waldschutzgebiete in Baden-Württemberg verstärkt im Fokus. Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) erarbeitet im Rahmen ihres Waldschutzgebietsprogramms die notwendigen Grundlagen für die Ausweisung und Betreuung dieser Gebiete.

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Waldschutzgebietsbeschilderung (Autorin: Zielewska-Büttner)

Wenn die Trockenheit zu Buche schlägt

FVA-Projekt erforscht Risikofaktoren für Dürreschäden an Buchen

Die Fichte ist in aller Munde, aber auch die Buche hat in den letzten Jahren sehr an der anhaltenden Trockenheit gelitten. Absterbende Kronen, nicht ausreichend belaubte Äste, abgeplatzte Rinde, Pilz- und Käferbefall häufen sich. Welche Risikofaktoren es für Dürreschäden an Buchen gibt und wie ihnen begegnet werden kann, erforscht ein Projekt an der der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA).

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Buchen mit lichten Kronen, teilweise ist kein Laub mehr vorhanden

Was steckt im Holz?

"Fingerabdruck" der chemischen Zusammensetzung von klimaangepassten Holzarten

Klebstoffe, Dämm- und Schaumstoff, sogar wertvolle Chemikalien für die Pharma- und Lebensmittelindustrie – das alles lässt sich aus im Holz enthaltenen chemischen Verbindungen herstellen. Aber welche wertvollen Inhaltsstoffe befinden sich im Holz klimaresistenter Baumarten? Dieser Frage geht ein Projekt an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) nach.

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Douglasien in einem Wald: Die Stämme der Douglasien sind in Nahaufnahme zu erkennen, der Hintergrund besteht aus den umliegenden Bäumen

Rußige Rinde und fliegende Sporen

FVA-Projekt erforscht die neuartige Ahorn-Rußrindenkrankheit

Lange, trockene Sommer in Verbindung mit großer Hitze begünstigen die Entwicklung der Ahorn-Rußrindenkrankheit. Sie wird durch einen pilzlichen Erreger ausgelöst, der besonders bereits geschwächte Ahorne befällt. Durch die langanhaltenden Trocken- und Dürreperioden der letzten Jahre häufen sich die Nachweise für den Pilz in Südwestdeutschland. Da die Krankheit noch nicht gründlich erforscht ist, beschäftigt sich die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) mit ihrer Ausbreitung und Dynamik sowie mit ihren Auswirkungen auf den Menschen.

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Petriglasschalen

Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 19.08.2021 (KW 33)

Spätsommer-Blues bei den Borkenkäfern?

Beobachtungszeitraum von 30.07. bis 19.08.2021: Die Buchdrucker fliegen seit Anfang August nurmehr verhalten aus, lediglich in der vergangenen Woche stiegen die Fangzahlen aufgrund der optimalen Witterung desöfteren nochmal über die 1.000-er Marke, lokal kamen z.T. sogar über 2.500 Käfer in die Pufferstreifen-Fallen. Aller Voraussicht nach neigt sich die Schwärmsaison nun so langsam dem Ende zu. Befallskontrollen sind aber weiterhin noch wichtig, um die oft nur verzögert auftretenden Befallsmerkmale zu erkennen.

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Von Schadflächen im Wald profitieren?

FVA-Notfallplan-Projekt erforscht die Auswirkung klimawandelbedingter Schadflächen auf die Biodiversität

Tagfalter, Totholzkäfer, Vögel und Fledermäuse – sie alle könnten sich auf den Versuchsflächen, die über den gesamten Schwarzwald verteilt sind, wohlfühlen. Hier sind in den Trockenjahren 2018 bis 2020 viele Bäume abgestorben. Dadurch kommt viel Licht auf den Waldboden und es gibt gleichzeitig große Mengen Totholz. Was für die Forstwirtschaft eine große Herausforderung darstellt – sollen die Flächen geräumt werden oder das Totholz im Wald stehen bleiben? – kann für viele Tierarten eine Chance sein. Ein Projekt an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) untersucht, welche Auswirkungen der neue Lebensraum auf seltene Arten hat.

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Rothalsbock: orangefarbener Käfer

Wildkatzennachwuchs im Stadtwald Freiburg

Im Stadtwald bei Opfingen wurden drei Katzenjungen gefunden, bei denen es sich nach genetischen Untersuchungen um Wildkatzen handelt. Die Wildkätzchen wurden in der Annahme es handele sich um Hauskatzen in Not mitgenommen und werden bald in einer Aufzuchtstation auf ihre Auswilderung vorbereitet.

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Wildkatzennachwuchs

Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner 7/2021

Forschung zeigt Dialogbereitschaft

FVA bei Podiumsdiskussion auf Peter Wohllebens ­Waldgipfel 2021 in der Eifel

Ein Spaziergang im Wald beruhigt und entschleunigt, ist gut für die Gesundheit – das ist wissenschaftlich bewiesen. Aber oft mischt sich bei Waldbesuchenden inzwischen auch die Sorge um sein Wohlergehen mit hinein. Besuchende, Forstleute, Wissenschaft und Politik – alle wollen nur das Beste für den Wald. Doch was "das Beste" ist, darauf fällt die Einigung schwer. Schließlich blicken alle aus einer anderen Perspektiven und mit verschiedenen Hintergründen auf den Wald.

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Mehrere Teilnehmer der Diskussionsrunde sitzen auf dem Podium

Artensteckbriefe 2.0 – Alternative Baumarten im ­Klimawandel

Neuauflage der Artensteckbriefe erschienen: Welche Baumarten könnten sich eignen, die Wälder für das zukünftige Klima fit zu machen? Die 35 Artensteckbriefe basieren auf einer umfangreichen Literaturauswertung und sollen waldbauliche Optionen aufzeigen.

 

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Bild der Titelseite. Zu sehen ist ein Wald aus Vogelperspektive.

Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 29.07.2021 (KW 30)

Viele Käfer – viel Frischbefall!

Beobachtungszeitraum von 24.07. bis 29.07.2021: In der vergangenen Woche kam es im NLP-Umfeld zum erwarteten massiven Ausschwärmen der Jungkäfer, verbunden mit deutlich erhöhten Befallszahlen. Diese Situation wird sich weiter fortsetzen, sodass die kommenden Wochen unbedingt genutzt werden sollten, um den Frischbefall anhand des bei den F2-Brutanlagen ausgeworfenen Bohrmehls frühzeitig zu erkennen.

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Große Beutegreifer und der Mensch

Wie viele große Beutegreifer sind in Europa unterwegs? Geschätzt werden etwa 17.000 Wölfe, 16.000 Braunbären, 9.000 Luchse und 1.250 Vielfraße. Nach Deutschland sind bisher nur wenige Luchse aber bereits zahlreiche Wölfe zurückgekehrt und die Gefühle, die die Rückkehr und die Vermehrung dieser Tiere auslöst, sind gemischt. Wie ein gelungenes Zusammenleben zwischen Menschen und Wildtieren aussehen kann, ist daher eine wichtige Frage. Konflikte über große Beutegreifer verringern und Nutztiere effektiv schützen – das sind die Ziele des Projekts "EuroLargeCarnivores", an dem die FVA abteilungsübergreifend beteiligt ist.

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Luchs steht im Schnee

Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 23.07.2021 (KW 29)

Die zweite Käferwelle rollt an

Beobachtungszeitraum von 02.07. bis 23.07.2021: Die Fangzahlen in den Buchdruckerfallen steigen, die Jungkäferanteile darin ebenfalls. Nach den beginnenden Ausflügen der ersten Generation am vergangenen Wochenende wird die Schwärm- und Befallsaktivität aktuell und in den kommenden Wochen weiter zunehmen. Intensive Befallskontrollen, verbunden mit einem zeitnahen Management, sind daher je nach Witterung bis mindestens Ende August ratsam, um die überwinternde Käferpopulation wirksam zu reduzieren.

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Borkenkäfer-Newsletter SüdWest 3/2021

Erste Generation fliegt aus

In den temperaturbegünstigten Landesteilen hat der Ausflug der ersten Buchdruckergeneration bereits begonnen, in den höheren Lagen wird er in Kürze einsetzen. Das mit dem F1-Schwarm verbundene erhöhte Befallsrisiko erfordert nun (trotz Urlaubszeit!) intensive Befallskontrollen, um die voraussichtlich vorwiegend überwinternde zweite Generation frühzeitig und damit effektiv zu dezimieren.

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Zwischen Klimaschrank und Rinden-Sandwich

FVA-Projekt hilft, den Borkenkäferflug besser zu prognostizieren

Am Rande eines Waldweges nahe Freiburg duftet es ganz köstlich – doch Spaziergehende merken davon nichts, denn der Duft ist nur für Borkenkäfer wahrnehmbar. Hier hat die FVA eine Lockfalle aufgestellt, um Borkenkäfer besser zu verstehen und dadurch Wälder besser zu schützen.

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Fraßgänge des Borkenkäfers

InnoForEST: Waldökosystemleistungen erhalten

Ein Wald erfüllt viele Aufgaben: Er sorgt für sauberes Wasser, bietet Raum für Pflanzen und Tiere, er bremst den Klimawandel, wir sammeln dort Beeren und Pilze, er ist für ein Ort für Sport und Erholung, und vieles mehr. Das alles sind Waldökosystemleistungen.

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Wald von oben: viel Grün mit gelegentlicher Herbstfärbung

Tetrao urogallus!? Das Auerhuhn! – Theaterstück von Barbara Geiger stellt den Urvogel vor und bleibt in Erinnerung

Zu Regenwurm, Wildkatze, Luchs und Wolf gesellt sich nun auch das Auerhuhn – "Fräulein Brehms Tierleben" ist das weltweit einzige Theater für gefährdete Tierarten und zeigt im Zusammenklang von Theater und Biologie auf leicht verständliche, lockere und teilweise auch lustige Art die wilden Tiere Europas. Ganz neu ist das Theaterstück "Tetrao urogallus – Das Auerhuhn".

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Barbara Geiger neben einem Bildschirm mit dem Schriftzug "Fräulein Brehms Tierleben"

Neue WALDSCHUTZ-INFO: Borkenkäfer-Management unter Berücksichtigung des Vollernter-Einsatzes

Die Aufarbeitung von Käferholz durch Vollernter nimmt immer mehr zu: Reduziert die Krafteinwirkung des Fällkopfs die Bruttauglichkeit der Borke und vernichtet vorhandene Käferbrut? Letztlich war unklar, ob die Stämme anschließend weiter behandelt werden müssen. Im Schwarzwald wurden dazu mehrere Untersuchungen durchgeführt.

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Broschüre für ein effektives Herdenschutzmanagement erschienen

Die FVA hat eine Broschüre für den Herdenschutz – insbesondere im Alpenraum – mitherausgegeben. Der Inhalt befasst sich mit dem Spannungsfeld Weidetierhaltung und Wolf und einem effektiven Herdenschutz-Management.

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Neues dWMS-Info 1/2021: Quarantäne-Schadorganismen

Im neuen dWMS-Info (digitales Waldschutzmeldesystem) werden Infos zu folgenden Quarantäne-Schadorganismen bereitgestellt: 

  • Asiatischer Laubholzbockkäfer
  • Citrusbockkäfer
  • Asiatischer Moschusbockkäfer
  • Asiatischer Eschenprachtkäfer
  • Bronzefarbener Birken-Bohrer
  • Sibirische Seidenmotte
  • Kiefernholznematode
  • Dothistroma-Nadelbräune
  • Feuerbakterium
  • Phytophthora ramorum
  • Thousand Cankers Disease

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Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner 6/2021

22.06.2021: Die Raupen haben sich verpuppt. Der Zeitpunkt für eine mechanische Regulierung ist günstig.

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Borkenkäfer-Newsletter SüdWest 2/2021

Auf zur Bohrmehlsuche!

Der Frühjahrsschwarm der Buchdrucker erfolgte in diesem Jahr ungewöhnlich spät – vielerorts kamen die Käfer aufgrund des kühlen Frühjahres erst im Juni aus ihren Überwinterungs-quartieren. Nun gilt es aber umso mehr, den Fokus in allen Höhenlagen auf intensive Frischbefallskontrollen zu legen, um die Populationsdynamik in dieser Saison effizient zu unterbinden.

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Möglichkeiten für die Zukunft des Waldes erweitern

Standardwerk der FVA zu alternativen Baumarten im Klimawandel erlebt Neuauflage – inklusive zehn neuer Arten.

Kahlflächen und lückige Bestände – viele Waldbesitzende und Forstleute im Land stehen vor der Frage: Welche Baumarten kann man anpflanzen, um die gewohnten Leistungen der Wälder für Natur, Betriebe und Gesellschaft auch morgen noch erleben zu können? Fachleute und interessierte Laien finden auf rund 240 Seiten das Wichtigste über Anbau, Klimaeignung und Risiken von 35 Baumarten im Klimawandel, von der Atlaszeder bis zur Zerreiche.

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Aktives Risikomanagement statt Warten auf höhere Gewalt

Kooperationsprojekt integriert Risikomanagement in forstliche Planung

Die Arbeit im Wald ist immer mehr von Unsicherheiten geprägt – natürliche Ursachen wie Sturm, Dürre und Borkenkäfer spielen dabei eine große Rolle; aber auch eine veränderte Einstellung zur Holzernte oder eine stärkere Freizeitnutzung des Waldes wirken sich auf die Arbeit von Waldbesitzenden und Forstpersonal aus. Für die forstliche Planung wird es daher immer wichtiger, die Risiken zu analysieren und im größtmöglichen Umfang in die Planungen zu integrieren. Existierende Ansätze des forstlichen Risikomanagements sind bisher nur in Ansätzen in die Planungen eingeflossen, für viele Betriebsziele fehlen praxistaugliche Lösungen. Das Projekt PRIMA (Planung und Risikomanagement) unter Leitung der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) wird das ändern.

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einzelne Buchen mit lichten Kronen

Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner 5/2021

07.06.2021: Die Raupen haben das vierte Larvenstadium vollendet. Die Gefahr für die menschliche Gesundheit steigt.

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Was schätzen Sie am Wald?

Die Umfrage "Meine Waldzeit" will herausfinden, welche Ansprüche Bürgerinnen und Bürger an ihren Waldbesuch haben

Wo fehlt eine Bank für die Rast? Wo liegt auffällig viel Müll? Wo kommt es regelmäßig zu Konflikten zwischen Radfahrenden und Spazierenden? Das möchten die Forstliche Ver-suchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) und ForstBW herausfinden. In den Forstbezirken Hardtwald und Odenwald im Großraum Heidelberg und Mannheim läuft aktuell eine anonyme Online-Umfrage mit Kartierung, an der sich Bürgerinnen und Bürger aus umliegenden Städten und Gemeinden bis zum 12. Juli beteiligen können.

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Menschen spazieren einen Waldweg entlang

Seltene Baumarten und ihre Genetik erhalten

Feldahorn, Eibe, Speierling, Elsbeere und Flatterulme – seltene aber wichtige Baumarten, die unter anderem für den Erhalt von Biodiversität von hoher Bedeutung sind. Das Projekt "Erhalt seltener Baumarten und deren Genetik" ist auf der Suche nach potenziellen Erntebeständen.

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Drei Bilder: Flatterulmen, Samenernte an einem Feldahorn mit Distelleiter, junge Flatterulmen

Borkenkäfer-Newsletter SüdWest 1/2021

Verzögerter Schwärmbeginn der Buchdrucker

Nach mittlerweile drei Kalamitätsjahren in Folge ist für 2021 im Allgemeinen ein rückläufiger Trend bei den Befallszahlen zu erwarten. Voraussetzung dafür ist bei der aktuell immer noch stark erhöhten Populationsdichte der Borkenkäfer jedoch ein weiterhin konsequentes Management. Der Schwärm- und Befallsbeginn verläuft vor allem in den tieferen bis mittleren Lagen in diesem Jahr zeitverzögert – im April sind landesweit bisher kaum Käfer geflogen.

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Wildtierforschung im Südwesten: fünf Einrichtungen ­schließen sich zusammen

Forschungscluster „ForWild“ beim 8. Denzlinger Wildtierforum vorgestellt

Forstminister Peter Hauk MdL: „Das neue Wildtierökologie- Forschungscluster ‚ForWild‘ wird mehr sein, als nur die Summe der einzelnen Einrichtungen – ein großer Fortschritt in Sachen Wildtierforschung.“

Ein Spaziergang durch den Wald, Mountainbiker oder Schneeschuhläufer: Menschliche Aktivitäten und eine sich schnell verändernde Umwelt stellen große Herausforderungen für unseren Umgang mit Wildtieren dar. Fünf Forschungseinrichtungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz schließen sich daher zu einem Forschungsverbund zusammen, um einen Beitrag zu zukunftsfähigen Lösungen für ein erfolgreiches Miteinander von Menschen und Wildtieren zu leisten.

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Eine Wildtierkamera hat einen Fuchs bei Nacht fotografiert

Wie bewältigen wir die Herausforderungen durch den Klimawandel? 18 Antworten aus der Wald­forschung

Wie sehen die Wälder der Zukunft aus? Wie verändern sich die Standorte, die Baumarten und die Herkünfte? Wie können wir mit Schäden umgehen, das Risikomanagement verbessern und die Biodiversität fördern? Wie die Gesellschaft mitnehmen und Bewusstsein für die Situation im Wald schaffen?
Und: Wie können wir die nötigen Maßnahmen umsetzen, um den aktuellen Herausforderungen im Wald zu begegnen?

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Luchs Lias im Oberen Donautal wieder erfolgreich besendert

Mit Unterstützung der Jägerschaft vor Ort gelang es einem Team der FVA in Kooperation mit Jäger Armin Hafner und dem Landesjagdverband Baden-Württemberg e.V. am Abend des 8. Dezembers, den männlichen Luchs Lias mit der wissenschaftlichen Bezeichnung B600 im Oberen Donautal einzufangen und seinen alten Halsbandsender gegen einen neuen auszutauschen. Der Luchs hat bereits fast zwei Jahre Daten über seine Raumnutzung und von ihm erbeutete Wildtiere gesendet. Nun hat die FVA ein weiteres Jahr Gelegenheit, Daten zu sammeln und zu analysieren. Dabei will sie zum Beispiel den Fragen nachgehen, wie sich Rehe und Gämse bei Anwesenheit des Luchses verhalten und inwiefern der Luchs auf die Anwesenheit von Menschen reagiert.

 

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Ausbreitung des Schwammspinners

Es ist zwar Sommer, doch die Äste der Laubbäume sind kahl wie im Winter: Etliche Waldflächen im Hohenlohekreis leiden aktuell unter dem Schwammspinner.

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FVA-Einblick 2/2020: Neues aus der Waldforschung

Auch in der zweiten Ausgabe unseres FVA-Einblicks bieten wir Ihnen einen bunten Reigen verschiedener Waldthemen. Denn: So vielfältig unsere Wälder sind, so vielschichtig ist unsere Forschungsarbeit.

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"Da kommt was auf uns zu" – Experten der FVA im Austausch mit der Politik

Am Südrand des Kaiserstuhls liegt das Versuchsgelände Liliental und beherbergt neben zahlreichen Versuchsflächen auch Samenplantagen und ein Arboretum: eine umfangreiche Sammlung einheimischer und fremdländischer Baum- und Straucharten. Experten der FVA haben Politikern einen Einblick in das Gelände sowie das Thema "Waldumbau mit alternativen Baumarten" gegeben.

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