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FVA-Kolloquium

Vorträge aus der Abteilung Waldnutzung

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Veranstaltungsankündigung: Webinar Insektenförderung im Wald – Integration in die forstliche Praxis

Am 24. November 2022 von 16:00 bis ca. 18:30 Uhr per Webex

Der Schutz und die Förderung der biologischen Vielfalt sind wesentliche Anliegen eines nachhaltigen Waldmanagements. Mit der Diskussion um ein Insektensterben ist diese Artengruppe in den besonderen Fokus der Diskussion und der Schutzbemühungen gelangt. Dabei sind die Ansprüche an ihren Lebensraum so vielfältig wie die Insekten selbst. Was können Waldbewirtschaftende also tun, um Insekten im Wald zu fördern?

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 16.09.2022

Beobachtungszeitraum: 19.08. - 16.09.2022
Eine sehr käferreiche Saison geht zu Ende

Der Herbst beginnt, die Borkenkäfer gehen in die Winterruhe. Aber auch wenn nun kein Frischbefall mehr entsteht, ist es weiterhin sehr wichtig, nach Überwinterungsbäumen Ausschau zu halten! Aufgrund der vor allem in der zweiten Saisonhälfte dynamischen Befallsentwicklung in Teilen des NLP und dessen Umfeld ist für 2023 von einer kritischen Ausgangssituation auszugehen.

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Nahaufnahme von Rinde und Borkenkäfern

Deutsche Waldtage: Exkursion im Liliental

Im Rahmen der Deutschen Waldtage 2022 bieten wir eine Exkursion im Liliental an:

  • Thema: Lassen sich Klimaanpassung und Biodiversitätsschutz unter einen Hut bringen? / Klimawandel und Artenvielfalt – wie geht das zusammen?
  • Wann? 16. September, 16.30-18 Uhr
  • Wo? Versuchsgelände Liliental, Treffpunkt: Parkplatz "Gasthaus zur Lilie"

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Neues Intranet für die FVA BW

Bezug: Ausschreibung 446-1143-7-2022

Die FVA wünscht sich ein modernes, benutzerfreundliches und informatives Intranet, mit dem sich die Mitarbeitenden identifizieren können, das ihnen ein positives Erleben vermittelt (vgl. UX/UI-Design) und Arbeitsabläufe vereinfacht. Das Layout des Intranets soll auf dem TYPO3-System der FVA-Homepage basieren, eine UI/UX-Optimierung erhalten und dann als eigene TYPO3-Instanz im Landesnetz Baden-Württemberg laufen.

Leistungszeitraum: 17.10.2022 bis 30.11.2022

Kontakt
Simone Maier
+49 (761) 4018-316
E-Mail

Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 18.08.2022

Beobachtungszeitraum: 29.07. - 18.08.2022
Dritte Buchdrucker-Generation wird teilweise angelegt

Aktuell wird weiterhin jede Menge Frischbefall erkannt – intensive Befallskontrollen bleiben daher (trotz deutlich reduzierter Fangzahlen) wichtig! Denn jeder erkannte Frischbefall senkt das Gefährdungspotenzial im kommenden Jahr. Aufgrund des sehr warmen Sommers werden bis in mittlere Höhenlagen ab Mitte August nun teilweise bereits Bruten der dritten Käfergeneration angelegt.

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Nahaufnahme von Rinde und Borkenkäfern

Aktualisierte Webdienste aus der Fernerkundung sind verfügbar

Im Rahmen des Projektes MoBiTools veröffentlicht der Arbeitsbereich Fernerkundung der FVA ab sofort jährlich aktualisierte Webdienste.

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 28.07.2022

Beobachtungszeitraum: 01.07. - 28.07.2022
Borkenkäfer-Management unter Hochdruck

Auch wenn es zu Jahresbeginn noch nicht so aussah, 2022 wird im NLP Schwarzwald ein besonders Borkenkäfer-reiches Jahr werden: Bereits jetzt überdurchschnittlich gefüllte Fallen, viel Frischbefall im Pufferstreifen – dazu zunehmender Trockenstress der Wirts-bäume und die Aussicht auf eine dritte Käfergeneration im August!

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Nahaufnahme von Rinde und Borkenkäfern

Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner 7/2022

Waldbrandmanagement: verstehen – vorbeugen – bekämpfen

Europaweit steigt durch den Klimawandel das Waldbrandrisiko.

Vorbereitung und präventive Maßnahmen sind entscheidend, um die Waldbrandwahrscheinlichkeit und mögliche Folgen zu minimieren.

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Waldbäche – Rauschende Lebensadern

Artenvielfalt, Hochwasserschutz, Wasserqualität – der Wald selbst und viele andere profitieren von ökologischen Waldbächen. Der Zustand von Waldbächen ist nur oft-mals nicht befriedigend, dabei können schon minimale Eingriffe lange Bachabschnitte ökologisch aufwerten. Wo liegt das größte Potenzial für solche Eingriffe? Ein Projekt an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) findet genau das heraus.

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FVA-vor Ort Kolloquium in Bad Waldsee

Diese Veranstaltung ist ein Querschnitt aller Vorträge der Kolloquienreihe 2021/2022.

  • Tagungsort: Schwäbische Bauernschule, Bad Waldsee
  • Wann: Donnerstag, den 21. Juli von 09:45 Uhr bis ca. 16:15 Uhr

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Borkenkäfer-Newsletter SüdWest 3/2022

Beschleunigte Buchdrucker-Entwicklung bringt Management unter Zeitdruck

Sommerwetter seit Anfang Mai – aus Sicht der Borkenkäfer läuft es optimal! Mit den weiterhin sehr warmen Temperaturen wird sich auch die zweite Käfergeneration nun rasch entwickeln und im August wohl zumindest teilweise F3-Bruten anlegen. Trotz beginnender Urlaubszeit sind daher weiterhin alle Anstrengungen erforderlich, Frischbefall rechtzeitig zu erkennen und zu sanieren, um einem Populationsanstieg entgegenzuwirken.

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Besuch aus den Niederlanden: Vorstellung des ­­Projekts VerbIps

Projekt-Vorstellung im Rahmen der Schwarzwaldexkursion Studierender der Forsthochschule Larenstein (Velp, Niederlande)

Im Rahmen ihrer fünftägigen Exkursion in den Schwarzwald besuchte die zehnköpfige Gruppe der niederländischen Forsthochschule Larenstein auch die FVA. Die Studierenden sind im fünften Fachsemester des Studiengangs "Forst und Naturschutz" und haben sich für die Vertiefung "Forst- oder Holzwirtschaft" entschieden.

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FVA-Beteiligung: Naturschutz Großprojekt Baar

Die FVA ist mit einem Infostand zum Herdenschutz dabei.

  • Samstag, den 2. Juli 2022
  • in Königsfeld

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ABGESAGT – FVA-vor Ort Kolloquium in Karlsruhe

Die Veranstaltung wird wegen geringer Teilnahmezahl abgesagt!
Termin in Bad Waldsee am 21. Juli bleibt erhalten.

Diese Veranstaltung ist ein Querschnitt aller Vorträge der Kolloquienreihe 2021/2022.

  • Tagungsort: FBZ Karlsruhe
  • Wann: Donenrstag, den 30. Juni von 09:45 Uhr bis ca. 16 Uhr

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Baumarten im Klimawandel - Aufzeichnung der Veranstaltung ist jetzt online!

Baumarten im Klimawandel: Perspektiven für die Zukunft

Haben Sie die Veranstaltung am 23. Juni 2022 verpasst? Die Aufzeichnung ist jetzt online!

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Traditionsreich, aber nicht von gestern – die Waldforschung Baden-Württembergs feiert Geburtstag

In diesem Jahr feiert die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) ihr 150-jähriges Bestehen.

Bereits vor zwei Jahren konnte die Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen auf das 100-jährige Bestehen der Forstwissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zurückblicken. Die Feierlichkeiten wurden pandemiebedingt verschoben. Da die Kooperation zwischen den beiden Einrichtungen in Freiburg eine lange und gute Tradition hat, begingen sie nun auch ihre Geburtstage gemeinsam.

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FVA-Online Veranstaltung

Baumarten im Klimawandel: Perspektiven für die Zukunft

  • Am 23. Juni 2022
  • Von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr
  • Online, Anmeldungen per E-Mail an Olef Koch

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Ein Runder Tisch für den Wald der Zukunft

Zwischen Linach und Urach arbeiten Waldbesitzende, Jagende und Forstleute gemeinsam an der Anpassung des Waldes an den Klimawandel

Wie sollen unsere Wälder in Zukunft aussehen? Welchen Einfluss haben Rehe auf die Waldverjüngung und wie kann ein konstruktives Miteinander zwischen Waldbesitzenden, -bewirtschaftenden und Jagenden geschaffen werden? Ein Runder Tisch bringt diese im Linachtal ins Gespräch. Auf einem gemeinsamen Waldbegang wurden große Fragen und kleine Details beleuchtet.

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Gesucht: die Super-Esche

Sind manche Eschen genetisch gegen das Eschentriebsterben gewappnet? Das will die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) herausfinden.

Eschen haben in unseren Wäldern ein großes Problem: Ein Winzling bedroht die imposanten Waldriesen. Das Falsche Weiße Stängelbecherchen (Hymenoscyphus  fraxineus), ein Pilz, verursacht das Eschentriebsterben, dem ganze Bestände zum Opfer fallen können. Deshalb untersucht das deutschlandweite Verbundprojekt "FraxForFuture" heimische Eschen auf potenzielle Toleranz gegenüber diesem Schaderreger. Dabei ist die FVA auf die Mithilfe der Waldbesitzenden und der Bevölkerung angewiesen.

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Waldberufe aus Ur-Großvaters Zeiten

Wagner, Köhler, Sägemüller – früher aus unseren Wäldern nicht wegzudenken, existieren diese Berufe für uns heute meist nur noch in Märchen. Was waren ihre Aufgaben und wie sind sie ihrer Arbeit im Wald nachgegangen?

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Wagner bei der Arbeit, Nahaufnahme der Hände mit Werkzeug

Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner 6/2022

Die Raupen haben sich verpuppt – Zeitpunkt für mechanische Regulierung

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Baumarten im Klimawandel - Online Veranstaltung am 23. Juni 2022

Baumarten im Klimawandel: Perspektiven für die Zukunft

Online Veranstaltung am 23. Juni 2022,  9-12:30 Uhr

Auf dieser Online-Veranstaltung werden die Ergebnisse der Notfallplan-Projekte an der Abteilung Waldwachstum der FVA präsentiert. Dabei wird der Bogen gespannt zwischen projizierten Veränderungen der Wald-Vegetation im Klimawandel, über modellierte Potenziale von Alternativbaumarten, zu standortsensitiven Empfehlungen und Versuchsanbauten.

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Ein Runder Tisch für den Wald der Zukunft

Jagende, Forstleute und Gemeindevertreter/-innen arbeiten gemeinsam an der Anpassung des Korker Waldes an den Klimawandel

Wie sollen unsere Wälder in Zukunft aussehen? Welchen Einfluss haben Rehe auf die Waldverjüngung und wie kann ein konstruktives Miteinander zwischen Waldbesitzenden, -bewirtschaftenden und Jagenden geschaffen werden? Ein Runder Tisch bringt diese im Ortenaukreis ins Gespräch. Ende Mai wurden auf einem gemeinsamen Waldbegang im Korker Wald große Fragen und kleine Details beleuchtet.

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 08.06.2022

Beobachtungszeitraum: 26.05. - 08.06.2022
Wenige Wochen verbleiben für Sanierung und Abfuhr des Frühjahrsbefalls:
In Kürze werden sich die ersten Jungkäfer unter der Rinde tummeln und voraussichtlich in 2-3 Wochen ausfliegen. Spätestens bis dahin sollten die in den Beständen erkannten Befallsbäume saniert und unschädlich gemacht werden. Kann die direkte Abfuhr ins Sägewerk nicht gewährleistet werden, stellen Zwischenlager geeignete Alternativen dar.

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Nahaufnahme von Rinde und Borkenkäfern

FVA-Beteiligung: 30. Baden-Württembergischer Grünlandtag

Klimawandel und Biodiversität – Herausforderungen für die Grünlandbewirtschaftung

  • am 3. Juni 2022, 9:30 Uhr - 16:30 Uhr
  • in Gechingen, Landkreis Calw

Die FVA ist mit einem Infostand zum Herdenschutz dabei.

Programm herunterladen (PDF 500 kb)

FVA-Beteiligung: Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Moor- und Torfkunde e.V.

Vom 02. bis 04.06.2022 findet in der Katholischen Akademie der Erzdiözese in Freiburg im Breisgau die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Moor- und Torfkunde e.V.

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Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner 5/2022

Fünftes Larvenstadium erreicht – Gefahr für menschliche Gesundheit steigt

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Super-Esche gesucht!

Die Zukunft der Baumart Esche ist derzeit durch den Einfluss des Eschentriebsterbens (ETS) stark gefährdet. Der vermutlich über Handelsrouten eingeschleppte Pilz mit dem deutschen Namen Falsches Weißes Stängelbecherchen (Hymenoscyphus fraxineus) verursacht an der Gemeinen Esche (Fraxinus excelsior) vielfältige Schadsymptome wie  Blattwelke, Rücksterben von Trieben, Rindenläsionen. Auch Stammfußnekrosen werden in einem direkten Zusammenhang mit der Infektion gesehen. Eschenbestände können durch die Infektion stark geschädigt werden und langfristig durch die jährlich wiederkehrende Schwächung absterben.

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 25.05.2022

Beobachtungszeitraum: 13.05. - 25.05.2022
Bruten befinden sich im weißen Stadium
: Die seit Anfang Mai angelegten Buchdruckerbruten der ersten Generation befinden sich aktuell zumeist im Larvenstadium, vereinzelt auch bereits im Puppenstadium. Derzeit schwächt sich der Frühjahrsschwarm ab, umsichtige Befallskontrollen sind aber trotzdem weiterhin wichtig. Mit dem Ausflug der ersten F1-Jungkäfer im Nordschwarzwald ist je nach Witterung, Höhenlage und Exposition voraussichtlich ab Mitte/Ende Juni zu rechnen.

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Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner 4/2022

Viertes Larvenstadium erreicht – präventive Regulierung nicht mehr effektiv

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FVA-Beteiligung: 7. WBW-Gewässerdialog

Die Rolle des Waldes für einen nachhaltigen Wasserkreislauf rückt nicht erst seit den Trockenjahren des letzten Jahrzehnts immer mehr in den Fokus. Wald und Waldböden spielen eine gut bekannte Rolle im Entstehen, dem Schutz und der Speicherung von wertvollen Trinkwasserressourcen.

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Borkenkäfer-Newsletter SüdWest 2/2022

Buchdrucker-Frühjahrsschwarm erfordert nun intensive Befallskontrollen

Mit den frühsommerlichen Temperaturen während der vergangenen zwei Wochen ist der Großteil der überwinterten Buchdrucker nun ausgeflogen, um die erste Käfergeneration anzulegen. Dieser konzentrierte Frühjahrsschwarm führt bis hinauf in die Höhenlagen der Mittelgebirge zu einem sprunghaft erhöhten Befallsrisiko.

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Wir forschen – helfen Sie mit! Meine Waldzeit 2022

Tragen Sie dazu bei, stadtnahe Wälder für die Freizeit- und Erholungsnutzung zu erhalten und zu verbessern! In diesem Jahr geht es um sieben Waldgebiete der Forstbezirke Schurwald und Unterland: den Bietigheimer Forst, den Rittnert, den Sauhag, den Schlater Wald, den Schurwald, den Wald am Teckberg und die Wälder um Maulbronn. Bis Ende Juli 2022 können Sie uns in einer Online-Umfrage mit Kartierung zeigen:

  • Was machen Sie gerne in den Wäldern der Forstbezirke Schurwald und Unterland?
  • Welche Orte mögen Sie und welche Wege nutzen Sie?
  • Was gefällt Ihnen nicht bei Ihrem Besuch der Wälder in diesen Forstbezirken?
  • Welche Routen nutzen Sie regelmäßig?

Vielen Dank für Ihre Mithilfe bei unserer Forschungsarbeit! Übrigens: Alle Teilnehmenden können im Anschluss an die Umfrage an einem Gewinnspiel teilnehmen. 

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FVA-Kolloquium "Themenschwerpunkt Luchs und Wolf"

Vorträge aus dem FVA-Wildtierinstitut und der Stabsstelle Gesellschaftlicher Wandel

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Neue WALDSCHUTZ-INFO: Physiologische Nadelröte der Douglasie: ­Frosttrocknis

Infolge ungünstiger Abfolge von Wärme- und Kälteperioden gegen Ende des Winters und zu Beginn der Vegetationszeit sind verbreitet Absterbeerscheinungen bei der Douglasie zu beobachten. In unterschiedlichen Regionen und Höhenlagen Baden-Württembergs zeigen betroffene Douglasien nach dem Winter 2021/2022 noch vor dem Knospenaustrieb über große Teile der Krone eine Rötung der Nadeln. Meist fehlen weitere Merkmale, die auf eine Erkrankung oder einen Insektenbefall hindeuten. Ist die gesamte Krone davon betroffen, kann es auch zum Absterben der Pflanzen kommen.

WALDSCHUTZ-INFO (1,6 MB)

Nadelspitzen der Douglasie sind rot verfärbt

astrein – das Jahresmagazin der FVA

2021 war – neben Corona – für die FVA ein ereignisreiches Jahr: Die vierte Bundeswaldinventur ist angelaufen und im Stadtwald Freiburg konnte unser FVA-Wildtierinstitut erstmals Wildkatzennachwuchs bestätigen. Dank der Stabstelle Gesellschaftlicher Wandel beschäftigen wir uns mittlerweile verstärkt mit gesellschaftlichen Debatten und Trends. Außerdem verpackten unsere Forschende Fichten in Netze, um Borkenkäfer zu fangen und unsere Wissensplattform www.waldwissen.net heimste einen Web-Award ein. Das und noch mehr lesen Sie in unserem neuen Jahresbericht 2021 – viel Spaß beim Lesen!

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Tree Talk am 27. April 2022 – nicht heimische Baumarten der Zukunft

Tree Talk – Öffentlicher Vortragsabend zur Verwendung nichtheimischer Baumarten in Zeiten des Klimawandels

Ziel des Tree Talks ist es, die Arbeit mit nichtheimischen Baumarten aus verschiedenen Blickwinkeln zu präsentieren sowie die Bedeutung von Bäumen im Wald und in der Stadt in Zeiten des Klimawandels aus wissenschaftlicher, künstlerischer und praktischer Sicht auf vielfältige Weise zu vermitteln. 

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Blühender Frauenschuh: Jetzt Vorkommen beurteilen

Der Frauenschuh (Cypripedium calceolus) besiedelt lichte Nadel- und Laubwälder sowie halboffene Waldrandbereiche auf kalkhaltigen, basenreichen Lehm- und Tonböden, auf ehemaligen Heiden und Viehtrieben. Die Orchidee ist nach Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt und gilt nach der Roten Liste als gefährdet. Zu dieser Jahreszeit ist der Frauenschuh gut aufzufinden und sein Zustand lässt sich gut beurteilen. Anhand dessen können Maßnahmen zum Erhalt der Pflanze geplant und umgesetzt werden.

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Borkenkäfer-Newsletter SüdWest 1/2022

Was bringt uns das Käferjahr?

Bisher ist landesweit der Großteil der überwinterten Buchdrucker nicht ausgeflogen; der Hauptschwarm und in dessen Folge zu erwartender Stehendbefall steht noch aus. Bis dahin gilt es, potenziellen Brutraum (Kronenbruch, Windwurf) unschädlich zu machen sowie eventuell noch verbliebene Überwinterungsbäume zu sanieren. Damit stehen die Chancen auf einen weiteren Rückgang der Schadholzzahlen in diesem Jahr je nach Witterung ziemlich gut.

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Neue WALDSCHUTZ-INFO erschienen: Borkenkäfer-Management nach Kronenbrüchen an Fichte

Im Gegensatz zu Teilen Nord- und Mitteldeutschlands sind großflächige Windwurf- und Schneebruchschäden in Südwestdeutschland im vergangenen Winter 2021/22 glücklicherweise ausgeblieben. Lediglich vereinzelt und kleinräumig kam es hierzulande zu Würfen und Brüchen. Nichtsdestotrotz zählen auch im Südwesten Wind- und Schneeschäden an Fichte zu den häufigsten Schadursachen und sind – wie beispielsweise 2018 – oft entscheidende Faktoren von Borkenkäfer-Massenvermehrungen.

WALDSCHUTZ-Info (1,3 MB)

Liegender Baum im Wald

Digitale Vortrags- und Diskussionsveranstaltung

Trägt Früchte im Kampf gegen den Klimawandel: Die Waldforschung
Bürgerschaftliches Engagement im Wald ist der Schwerpunkt des zweiten Teils der Online-Veranstaltung "Trägt Früchte im Kampf gegen den Klimawandel: Die Waldforschung" im Rahmen der Kampagne „Das Blatt wenden – gemeinsam für unsere Wälder“ des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.

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Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner 1/2022

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sind geschlüpft - der Eichenaustrieb hat begonnen

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Trägt Früchte im Kampf gegen den Klimawandel: Die Waldforschung

Digitale Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am 12. April 2022
Bürgerschaftliches Engagement im Wald ist der Schwerpunkt des zweiten Teils der Online-Veranstaltung "Trägt Früchte im Kampf gegen den Klimawandel: Die Waldforschung" im Rahmen der Kampagne „Das Blatt wenden – gemeinsam für unsere Wälder“ des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.

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Vom Wissen zum Management – das FVA-Wildtierinstitut stellt sich vor

Online Vortrag am 28. März um 17 Uhr

Heute stellen wir Ihnen die Arbeitsbereiche Arbeitsbereich „Luchs und Wolf“ und „Wildtiere und Menschen“ vor.

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Luchs (Bild: Erich Marek)

Tree Talk am 27. April 2022 – nicht heimische Baumarten der Zukunft

Tree Talk – Öffentlicher Vortragsabend zur Verwendung nichtheimischer Baumarten in Zeiten des Klimawandels

Ziel des Tree Talks ist es, die Arbeit mit nichtheimischen Baumarten aus verschiedenen Blickwinkeln zu präsentieren sowie die Bedeutung von Bäumen im Wald und in der Stadt in Zeiten des Klimawandels aus wissenschaftlicher, künstlerischer und praktischer Sicht auf vielfältige Weise zu vermitteln. 

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Das FVA-Wildtierinstitut stellt sich vor

Wildtiere können uns auf unterschiedliche Weise begegnen. Dabei tauchen Fragen auf:

  • Was für ein Wildtier ist das?
  • Wie soll ich mich verhalten?
  • Welche Rolle spielt es im Wald?

Das FVA-Wildtierinstitut erarbeitet wissenschaftliche Grundlagen, um diese und andere Fragen zu Wildtieren im Wald fachlich fundiert beantworten zu können.

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Teaserbild: Luchs (Bild: Erich Marek)

Waldschnepfen-Kartierung 2022: Bürgerinnen und Bürger schaffen Wissen

Wo in Baden-Württemberg lebt die Waldschnepfe? Wie entwickelt sich die Population? Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) versucht diese Fragen in einem Citizen Science-Monitoring zu klären. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die FVA an zwei Abenden zwischen 1. Mai und 30. Juni 2022 aktiv beim Waldschnepfen-Monitoring unterstützen. Eine Anmeldung ist bis 15. April möglich!

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Baummarder oder Steinmarder? – Unterscheidungsmerkmale im Überblick

Oft wird der Baummarder mit seinem nahen Verwandten, dem Steinmarder, verwechselt. Letzterer ist im Gegensatz zum versteckt lebenden Baummarder aber ein Kulturfolger und macht es sich gerne in der Nähe des Menschen gemütlich. Es sind zum Beispiel die Steinmarder, die dafür bekannt sind, Autokabel zu zerbeißen oder Krach auf dem Dachboden zu machen. Baummarder dagegen sind Kulturflüchter und bevorzugen Reviere, die möglichst weit weg von menschlichen Siedlungen sind.

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Große Beutegreifer und der Mensch – Abschlussbericht

Wie viele große Beutegreifer sind in Europa unterwegs? Geschätzt werden etwa 17.000 Wölfe, 16.000 Braunbären, 9.000 Luchse und 1.250 Vielfraße. Nach Deutschland sind bisher nur wenige Luchse aber bereits zahlreiche Wölfe zurückgekehrt und die Gefühle, die die Rückkehr und die Vermehrung dieser Tiere auslöst, sind gemischt.

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Vom Wissen zum Management – das FVA-Wildtierinstitut stellt sich vor

Online Vortrag am 21. März um 17 Uhr

Heute stellen wir Ihnen die Arbeitsbereiche „Lebensraumverbund und Wildunfälle“ und „Wildtiermonitoring und -genetik“ vor.

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Luchs (Bild: Erich Marek)

FVA-Beteiligung: Digitales Waldsymposium

Am Tag des Waldes 2022 befasst sich AGDW – Die Waldeigentürmer mit europäischer Forstpolitik und damit, wie die EU plant klimaneutral zu werden.

Der Direktor der FVA, Prof. Dr. Ulrich Schraml, moderiert die Veranstaltung.

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Waldboden ist wichtig – und Klimaschützer!

Am 21. März ist Internationaler Tag des Waldes: FVA gewinnt neue Erkenntnisse zur Kohlenstoffspeicherung in Waldböden

Dank des Klimawandels in aller Munde: Kohlenstoffdioxid (CO2). Radikal reduziert werden soll es, der Laie misst seinen klimaschädlichen Fußabdruck daran und von Wäldern weiß man, dass sie das kritische Gas speichern können. Aber wie und wo am besten und längsten? Das Belassen von Totholz im Wald könnte hier eine entscheidende Rolle spielen, erklärt die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA).

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FVA-Beteiligung: ALPTREES Policy Workshop

Die Abteilung Waldnaturschutz der FVA möchte gerne alle Interessierte zum ALPTREES Policy Workshop einzuladen, der vom BFW, Wien und FEM, Italien organisiert wird.

Bitte melden Sie sich bis zum 10. März 2022 an:  https://bit.ly/34JgUxO

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Vom Wissen zum Management – das FVA-Wildtierinstitut stellt sich vor

Online Vortrag am 14. März um 17 Uhr

Heute stellen wir Ihnen die Arbeitsbereich „Wildtiermanagement und Wald“ und „Wildtierforschung und Waldvögel“ vor.

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Luchs (Bild: Erich Marek)

Vom Wissen zum Management – das FVA-Wildtierinstitut stellt sich vor

Online Vortrag am 7. März um 17 Uhr
Rothirsch stört Pilze-Sucherin beim Mittagsschläfchen?
Wildtiere – wir sind nah dran.
Dr. Rudi Suchant, Leiter des FVA-Wildtierinstituts

Weitere Informationen

Luchs (Bild: Erich Marek)

Projekt ALPTREES lädt zum Workshop am 16. März ein!

Im Rahmen von ALPTREES werden überregionale Strategien zum verantwortungsvollen Umgang und Management von nichtheimischen Baumarten im Alpenraum entwickelt. Das Projekt fügt sich in den Kontext von nationalen und regionalen politischen Bestrebungen ein, die darauf abzielen, die biologische Vielfalt zu schützen und zu verbessern, die ökologische Vernetzung und die kulturellen Ressourcen zu gewährleisten und gleichzeitig ein hohes Maß an Ökosystemdienstleistungen im gesamten Alpenraum zu erhalten.

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FVA-Kolloquium "Geteilter Lebensraum Wald – über das Miteinander von Menschen und Wildtieren"

Vorträge aus dem FVA-Wildtierinstitut und der Stabsstelle Gesellschaftlicher Wandel

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Der neue Blick auf den Wald braucht eine neue Perspektive auf die Menschen

Sozialwissenschaftliche Waldforschung kann die notwendigen Grundlagen schaffen, damit Betriebe der Waldwirtschaft besser im Umgang mit dem Faktor Mensch aufgestellt sind.

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Digitale Vortrags- und Diskussionsveranstaltung Februar

Trägt Früchte im Kampf gegen den Klimawandel: Die Waldforschung
Im Sommer letzten Jahres wurde die Kampagne „Das Blatt wenden – gemeinsam für unsere Wälder“ eröffnet. Im Februar wird es unter ihrem Dach eine digitale  Vortrags- und Diskussionsveranstaltung geben, in der die Arbeit dreier Projekte an der FVA vorgestellt, die im Rahmen des Notfallplans für den Wald in Baden-Württemberg finanziert werden:

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Alles PRIMA im Wald! Projekt "Planung und ­Risiko­­management" (PRIMA) mit neuer Kooperationspartnerin

Das Projekt PRIMA (Planung und Risikomanagement) der FVA beschäftigt sich mit der Integration von Instrumenten des Risikomanagements in die Forsteinrichtungsplanung. Die im Projekt entwickelten Risikoanalyse-Instrumente werden aktuell in Forstbetrieben in Sachsen und Niedersachsen angewendet.

Das Ziel: Über eine breitere Informationsgrundlage soll ein proaktiverer Umgang mit Risiken im Forsteinrichtungsprozess ermöglicht werden.

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Zusammenarbeit zwischen der FVA und dem US Forest Service bekräftigt

Bereits seit 2014 kooperiert die Abteilung Waldschutz der FVA mit der Pacific Southwest Research Station des US Forest Service (USFS). Die nun von beiden Seiten unterzeichnete Absichtserklärung zur weiteren Zusammenarbeit (Memorandum of Understanding, MOU) bereitet den Weg auch für eine künftige erfolgreiche Zusammenarbeit der Forscherinnen und Forschern auf beiden Seiten des Atlantiks.

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Verborgene Superhelden – am 15. Februar ist Tag des Regenwurms

Wo sie sind, freut sich der Boden über Fruchtbarkeit und viele Tiere über eine Delikatesse: Regenwürmer. Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) untersucht im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt die Verbreitung von Bodentieren im Wald. Dafür geht sie auch auf die Suche nach Regenwürmern. Doch wie lässt sich die Anzahl der versteckt lebenden Tierchen im Boden überhaupt bestimmen?

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FVA-Beteiligung: Tagung "Anpassung der Wälder und Waldwirtschaft an den Klimawandel"

Vorstellung des Gutachtens des Wissenschaftlichen Beirats für Waldpolitik (WBW)
Der Wissenschaftliche Beirat für Waldpolitik (WBW) hat konkrete Vorschläge erarbeitet, um die Zukunft unserer Wälder zu sichern. 

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FVA-Kolloquium "Aktuelles aus der Biodiversitätsforschung"

Vorträge aus den Abteilungen Biometrie und Informatik, Boden und Umwelt sowie Waldnaturschutz

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Landesweite Infokampagne "Das Blatt wenden"

Mit dieser landesweiten Infokampagne zeigt die Landesregierung, welche Maßnahmen sie gegen die Folgen des Klimawandels im Wald ergriffen hat und welchen Beitrag Forstleute leisten, um die Zukunft unserer Wälder zu sichern.

Mehrere Videos mit Beteiligung von FVA-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern sind im Rahmen dieser Kampagne entstanden und zeigen, wie wichtig und vielfältig unsere Forschung ist.

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Praxis-Ratgeber Waldumbau und Jagd

Das FVA-Wildtierinstitut hat einen Praxis-Ratgeber herausgegeben, der einen konstruktiven Dialog zwischen Forstwirtschaft, Waldbesitz und Jagdausübungsberechtigten ermöglichen soll.

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FVA-Kolloquium "Trockenheit – Stadtbaumarten, Wasserhaushaltsmodelle, Standorte"

Vorträge aus den Abteilungen Boden und Umwelt sowie Waldwachstum

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Luchs Lias erfolgreich wiederbesendert

Seit 2018 lebt Luchs Lias im Bereich des Naturparks Obere Donau. Ende Dezember 2021 ist es Mitarbeitenden des FVA-Wildtierinstituts gemeinsam mit der Jägerschaft vor Ort gelungen, ihn erneut erfolgreich zu besendern. Sein Halsbandsender sammelt Daten über Lias' Raumnutzung oder erbeutete Wildtiere. 

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Pieks am Arbeitsplatz

Impfaktion an der FVA / 250 Impfdosen auch für Mitarbeitende anderer forstlicher Institutionen

Zahlreiche Mitarbeitende der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) nahmen das betriebliche Angebot, sich impfen zu lassen, am Mittwoch an. 250 Impfdosen hat das Palliativnetz Freiburg für die Aktion zur Verfügung gestellt und direkt an der FVA verimpft. Auch Mitarbeitenden des Regierungspräsidiums, des Städtisches Forstamtes und anderer Landeseinrichtungen stand der Termin offen.

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Wissenschaftlicher Nachwuchs an der FVA

Das Team der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der FVA hatte dieses Jahr mit zwei Habilitationen und vier Promotionen viele Erfolge vorzuweisen.

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Waldland Baden-Württemberg – stark im Waldnaturschutz!

Wie können Waldnaturschutz und Natura 2000 in die Waldbewirtschaftung eingebracht werden? Mit Herausforderungen und Lösungsansätzen hat sich die Onlineveranstaltung "Waldland Baden-Württemberg – stark im Waldnaturschutz!" unter Beteiligung der FVA befasst. Ein Mitschnitt der Veranstaltung steht auf der Website des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz zur Verfügung.

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FVA-Beteiligung: Waldland Baden-Württemberg – stark im Waldnaturschutz!

Peter Hauk, MdL Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg lädt herzlich zur Onlineveranstaltung ein

Waldland Baden-Württemberg – stark im Waldnaturschutz! 
am Donnerstag 9. Dezember 2021, von 18.00 Uhr bis 19.45 Uhr

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FVA Kolloquium "Rücken, vermessen, bauen – aktuelle Forschungsergebnisse aus der Waldnutzung"

Themen des Kolloquiums sind:

  • Vermessung: Genauigkeit und Risiken bei der Vermessung von Rohholz
  • Schwaches Laubholz für Konstruktionszwecke
  • Möglichkeiten und Grenzen des Holzrückens mit Pferden

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FVA-Beteiligung: Studium generale im WS 2021/2022

Erhaltung biologischer Vielfalt – Notwendigkeit und Nutzen

Unterschiedliche Arten, die genetische Vielfalt innerhalb dieser Arten, vielfältige Lebensgemeinschaften in Wald oder Wasser, auf Wiesen oder in Mooren: das ist Biodiversität. Um sie zu erhalten, hat die Landesregierung das Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt ins Leben gerufen. Im Rahmen des Sonderprogramms laufen an der FVA mehrere Projekte zur Erhaltung und Entwicklung der Biodiversität und ihrer Erfassung sowie zum Monitoring in verschiedenen Bereichen. Sie finden die Übersicht der Projekte hier auf unserer Website.

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Debatte um den Wald: Wie gelingt der Dialog?

Prof. Dr. Ulrich Schraml im SWR-Beitrag

Die Debatte um den Wald der Zukunft ist allgegenwärtig. Daher beschäftigt sich die Forschungsarbeit der FVA auch mit diesem Aspekt von Wald: Wie kann der gesellschaftliche Zusammenhalt rund um den Wald gestaltet werden? Welche Rolle kommt Försterinnen und Förstern zu? Wie kommt ein fruchtbarer Dialog zwischen verschiedenen Interessengruppen zustande? Prof. Dr. Ulrich Schraml, Direktor der FVA, spricht im Wissenschafts-Magazin "Odysso" des SWR über dieses Thema.

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Wer balzt denn da? – Ergebnisse der landesweiten Waldschnepfenkartierung 2021 liegen vor

Im Frühjahr hat die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) erneut zur ehrenamtlichen Waldschnepfen-Kartierung aufgerufen. Zahlreiche Helferinnen und Helfer beobachteten die Waldschnepfen-Balz daraufhin an insgesamt 324 Standorten. Das Ergebnis: Während der Balz- und Brutzeit kommt die Waldschnepfe auf 60 Prozent der untersuchten Flächen vor. Das ist ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Was jedoch unklar ist: Handelt es sich dabei um eine natürliche Schwankung, oder nimmt der Bestand langfristig ab?

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Mit anpacken: Woher kommt das Engagement für den Wald?

Projekt untersucht bürgerschaftliches und unternehmerisches Engagement in der aktiven Wiederbewaldung

Viele Menschen in Baden-Württemberg sorgen sich um den Wald und engagieren sich bei Baumpflanzaktionen oder beteiligen sich finanziell an Aufforstungsprojekten. Ein Projekt an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) liefert interessante Ergebnisse auf die Fragen, wer sich engagiert und warum.

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Durch Kalk zum gesunden Wald? – FVA bewertet ­Bodenschutzkalkungen

Richtig angewandt, kann sich die Bodenschutzkalkung in vielen Bereichen positiv auf den Wald auswirken. Seit 2010 wird in Baden-Württemberg das Kalkungskonzept des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) umgesetzt. Wie läuft die Umsetzung und wie wirksam ist das Programm? Das hat die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der Landesforstverwaltung untersucht. Das Ergebnis: Das Programm zeigt Wirkung und sollte auf jeden Fall fortgesetzt werden.

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Luchssichtung in Stuttgart nicht bestätigt

Minister Peter Hauk MdL: "Es ist faszinierend mitzuerleben, wie einzelne Luchse immer wieder den Weg nach Baden-Württemberg finden. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich weitere Sichtungen bestätigen."

Einzelne Luchse wandern immer wieder nach Baden-Württemberg ein. Das zeigen die Zahlen des Luchs-Monitorings der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA). Dort können auch vermeintliche Luchs-Sichtungen gemeldet werden. In Stuttgart-Fasanenhof gab es jüngst einen Verdacht, der sich jedoch nicht bestätigen ließ.

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Waldzustandsbericht 2021: So steht es um den Wald in Baden-Württemberg

Jedes Jahr untersucht die FVA den Gesundheitszustand der Waldbäume in Baden-Württemberg – seit den 1980er Jahren. Der Indikator für die Beurteilung des Waldzustands ist der Kronenzustand der Bäume, der den Nadel-/Blattverlust und die Vergilbung von Nadeln und Blättern beurteilt.

Die Ergebnisse der Waldzustandserhebung werden im jährlichen Waldzustandsbericht ausführlich dargestellt. Die Aufnahme des systematisch angelegten Rasterstichprobennetzes lässt für Baden-Württemberg sowohl für einzelne Regionen als auch für unterschiedliche Baumarten Aussagen über den Vitalitätszustand der Bäume zu.
2021 hat sich der Zustand des Waldes in Baden-Württemberg gegenüber den Vorjahren unter dem Einfluss der phasenweise kühl-feuchten Witterung leicht erholt.

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FVA Kolloquium "Alternative Baumarten"

Themen des Kolloquiums sind:

  • Erhaltung/Nutzung alternativer bisher seltener Baumarten, Manuel Karopka, Jörn Erbacher
  • Anpassungspotenziale von Eichen auf Reliktstandorten, Dr. Charalambos Neophytou, Alex Braun
  • Alternativbaumarten im Klimawandel: Steckbriefe 2.0 und deren Bewertung, Dr. Axel Albrecht, Dr. Angela de Avila

Die FVA-Kolloquienreihe findet digital statt.

Der Webex Link für die Teilnahme wird dem Veranstaltungsverteiler der FVA rechtzeitig zugeschickt. Falls Sie Interesse haben, im Verteiler aufgenommen zu werden, dann schreiben Sie eine Email an das Kon­gress­bü­ro der FVA.

Das Kolloquium beginnt um 14 Uhr und endet um ca. 17 Uhr.

Zur Kolloquienreihe

Teaser Bild

Woher kommen die Trockenschäden im Wald?

FVA-Projekt Y4DRY nimmt die Herkunft von Waldschäden unter die Lupe  

Hitze und Trockenheit haben in den letzten Jahren Baden-Württembergs Wäldern bekanntlich stark zugesetzt. Fast 50 Prozent der Wälder weisen massive Trockenschäden und einen schlechten Vitalitätszustand auf. Klimawandelbedingt ist längst nicht mehr nur die Fichte betroffen, sondern auch andere Baumarten. Aber wie genau kommen diese Schäden eigentlich zustande?

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Neuer Eichen-Schädling bestätigt: Eichennetzwanze hat Baden-Württemberg erreicht

Anfang August war es noch ein Verdacht, nun hat ihn die Abteilung "Waldschutz" der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) offiziell bestätigt: Die Eichennetzwanze hat Baden-Württemberg erreicht. Eine Privatperson hat den im Schwetzinger Hardt entdeckten Eichen-Schädling zur Untersuchung eingereicht. Es handelt sich um den ersten bekannten Fund in Deutschland.

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Wo haben die Bäume am meisten Durst?

FVA-Projekt geht Modellierung des Standortswasserhaushalts an

Mit dem Klimawandel ändern sich auch die Verfügbarkeit und Verteilung von Wasser in Wald und Waldboden. Forscherinnen und Forscher der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) wollen herausfinden, warum manche Waldflächen unter Dürre leiden, während andere noch gut wasserversorgt sind. Mit dem Projekt Dynamische Modellierung des Standortswasserhaushalts (DYNWHH) wollen sie das präzise räumlich modellieren.

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Weit verbreitet und trotzdem kaum gesehen: ­der ­Baummarder

Er ist ein geschickter Kletterer und ein typischer Bewohner unserer Wälder. In Baden-Württemberg kommt er sogar beinahe flächendeckend vor. Trotzdem ist der Baummarder nur selten anzutreffen. Woran liegt das und wie erfolgt das Baummarder-Monitoring an der FVA? Und: Wie unterscheidet sich ein Baummarder eigentlich von einem Steinmarder?

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Neue WALDSCHUTZ-INFO erschienen: Nachweis der Eichennetzwanze (Corythucha arcuata) in Baden-Württemberg bestätigt

Was Anfang August 2021 nur ein Verdacht war, konnte jetzt die Abteilung Waldschutz bestätigen: Die Eichennetzwanze (Corythucha arcuata) hat Baden-Württemberg und damit Deutschland erreicht.
Die nur 3 mm große Netzwanze kann bei der Eiche zum Blattverlust und Absterben einzelner Äste führen. Weitere Beobachtungen werden zeigen, ob das Zusammenspiel mit anderen Schädlingen zu einer Gefahr für die Eiche werden kann.

Sollten Sie Verdacht auf einen Befall haben, dann melden Sie ihn unserer Abteilung Waldschutz.

WALDSCHUTZ-INFO (PDF 691kb) 

Eiablage

Kein Verlass auf Wildwarnreflektoren – Vorsicht bei der Autofahrt rund um die Zeitumstellung!

Forschungsprojekte an der FVA belegen keine Wirksamkeit von Wildwarnreflektoren

Die Zeitumstellung steht bevor und hat auch Folgen für Wildtiere – das zeigen jährlich steigende Wildunfallzahlen, wenn die Uhren vor- oder zurückgestellt werden. Daher sollten Autofahrerinnen und -fahrer kurz vor und nach der Zeitumstellung besonders achtsam unterwegs sein. Um Wildunfälle zu vermeiden, kommen seit rund 60 Jahren vor allem Wildwarnreflektoren zum Einsatz. Ob diese Reflektoren am Straßenrand – zum Beispiel als blaue Halbkreisreflektoren – tatsächlich dazu beitragen, dass Wild sein Verhalten ändert und es zu weniger Wildunfällen kommt, hat die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) in zwei Projekten untersucht.

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 07.10.2021 (KW 40)

Saisonfinale

Beobachtungszeitraum von 18.09. bis 07.10.2021: Wer noch zu Jahresbeginn auf derart deutlich sinkende Befallszahlen gewettet hätte, wäre wahrscheinlich als kühner Optimist belächelt worden – nun offenbart die Bilanz: 40% weniger Befall im NLP-Pufferstreifen im Vergleich zum Vorjahr! Ein Blick auf die zurückliegende Saison zeigt das glückliche Zusammenspiel begünstigender Faktoren und macht Hoffnung auf ein baldiges Ende der Buchdrucker-Massenvermehrung.

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Herdenschutz im Schwarzwald und der Schweiz

Informationsveranstaltung und Erfahrungsaustausch zweier Nachbarländer

Mit der Wiedereinwanderung des Wolfes in Europa – so auch in Deutschland – geht der Bedarf an fachgerechten und flächendeckenden Herdenschutzmaßnahmen einher. Seit dem Nachweis des ersten residenten Wolfes in Baden-Württemberg 2018, sehen sich Nutztierhaltende im Schwarzwald bei der Umsetzung geeigneter Herdenschutzmaßnahmen vor besonderen Herausforderungen. Das Aufstellen wolfsabweisender Zäune ist aufgrund der topografischen Gegebenheiten häufig herausfordernd und mit einem zeitlichen Mehraufwand verbunden.

Das Projekt "EuroLargeCarnivores" hat daher in der vergangenen Woche in Kooperation mit dem FVA-Wildtierinstitut und AGRIDEA (Schweiz) zu einem Erfahrungsaustausch zum Thema "Herdenschutz im Wolfsgebiet" eingeladen. Ziel war es, einen Einblick in das Themenfeld Weidetierhaltung und Herdenschutz zu geben und sich über praxistaugliche Lösungsansätze auszutauschen.

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FVA-Beteiligung: Studium generale im WS 2021/2022

Erhaltung biologischer Vielfalt – Notwendigkeit und Nutzen

Unterschiedliche Arten, die genetische Vielfalt innerhalb dieser Arten, vielfältige Lebensgemeinschaften in Wald oder Wasser, auf Wiesen oder in Mooren: das ist Biodiversität. Um sie zu erhalten, hat die Landesregierung das Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt ins Leben gerufen. Im Rahmen des Sonderprogramms laufen an der FVA mehrere Projekte zur Erhaltung und Entwicklung der Biodiversität und ihrer Erfassung sowie zum Monitoring in verschiedenen Bereichen. Sie finden die Übersicht der Projekte hier auf unserer Website.

Ein Fachgremium aus acht Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachrichtungen begleitet das Sonderprogramm. Um die Ziele und die Inhalte der Öffentlichkeit leiter zugänglich zu machen, wurde gemeinsam mit diesem Gremium eine Ringvorlesungsreihe zum Thema "Erhaltung biologischer Vielfalt – Notwendigkeit und Nutzen" organisiert. Die Vorträge finden im Wintersemester 2021/2022 statt und werden an den Universitäten/Hochschulen Freiburg, Hohenheim und Nürtingen (wenn möglich in Präsenz) durchgeführt. Darüber hinaus können die Vorträge online per Liveübertragung verfolgt oder nachträglich als digitale Aufzeichnung angesehen werden.

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Borkenkäfer-Newsletter SüdWest 4/2021

Käferdichten und Befallszahlen vielerorts rückläufig

Ein Mix an günstigen, populationsreduzierenden Faktoren lässt die Buchdruckerdichten und den daraus resultierenden Schadholzanfall in der zweiten Saisonhälfte deutlich zurückgehen. Eine dritte Käfergeneration wurde 2021 in weiten Landesteilen nicht angelegt. Die Vorzeichen für ein baldiges Ende der Massenvermehrung sind also gut! Aktuell gilt es nun, womöglich noch verbliebene Überwinterungsbäume schnellstmöglich aus den Beständen zu bringen.

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Ausgezeichnetes Waldwissen!

Die Plattform waldwissen.net wurde für ihren gelungenen Relaunch und ihren Nutzen für die Öffentlichkeit ausgezeichnet.

Fundierte Antworten und Erkenntnisse zu allen Fragen rund um den Wald – das bietet die Informations- und Kommunikationsplattform waldwissen.net seit 15 Jahren. Die FVA ist seit Beginn eine ihrer Herausgeberinnen. Zum Jubiläum erscheint die Seite in neuem Gewand und wurde dafür jetzt Preisträgerin beim Best of Swiss Web Award.

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 17.09.2021

Positiver Trend

Beobachtungszeitraum von 20.08. bis 17.09.2021: Die Borkenkäfersaison neigt sich dem Ende zu – und ein Fazit kann man ohne Zweifel jetzt schon ziehen: die Situation im NLP-Pufferstreifen hat sich in diesem Jahr spürbar beruhigt. Das zeigen sowohl die spätsommerlichen Fangzahlen in den Monitoringfallen als auch der bisherige Schadholzanfall in den Beständen. Jetzt gilt es allerdings noch, die letzten womöglich übersehenen Überwinterungsbäume zu entdecken und rechtzeitig vor dem Rindenabfall zu sanieren – damit sich der positive Trend dann auch im kommenden Jahr hoffentlich fortsetzen wird.

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Forschung für geschützte Gebiete im Wald

Neue Waldschutzgebietskonzeption erschienen

Mit dem Klimawandel steigen auch die Anforderungen an den Waldnaturschutz und den Erhalt der biologischen Vielfalt – damit stehen Waldschutzgebiete in Baden-Württemberg verstärkt im Fokus. Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) erarbeitet im Rahmen ihres Waldschutzgebietsprogramms die notwendigen Grundlagen für die Ausweisung und Betreuung dieser Gebiete.

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Wenn die Trockenheit zu Buche schlägt

FVA-Projekt erforscht Risikofaktoren für Dürreschäden an Buchen

Die Fichte ist in aller Munde, aber auch die Buche hat in den letzten Jahren sehr an der anhaltenden Trockenheit gelitten. Absterbende Kronen, nicht ausreichend belaubte Äste, abgeplatzte Rinde, Pilz- und Käferbefall häufen sich. Welche Risikofaktoren es für Dürreschäden an Buchen gibt und wie ihnen begegnet werden kann, erforscht ein Projekt an der der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA).

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Exkursion: Herdenschutz im Südschwarzwald am 21.09.2021

Exkursion und Vortrag zum Thema Herdenschutz im Südschwarzwald, organisiert von WWF und FVA, ReferentInnen von AGRIDEA aus der Schweiz

Wann: 21.09.2021 ab 13:00 Uhr 

Wo: Oberried (Raum Freiburg), der genaue Treffpunkt wird den angemeldeten Teilnehmenden rechtzeitig bekannt gegeben.

Details zur Veranstaltung (PDF)

Was steckt im Holz?

"Fingerabdruck" der chemischen Zusammensetzung von klimaangepassten Holzarten

Klebstoffe, Dämm- und Schaumstoff, sogar wertvolle Chemikalien für die Pharma- und Lebensmittelindustrie – das alles lässt sich aus im Holz enthaltenen chemischen Verbindungen herstellen. Aber welche wertvollen Inhaltsstoffe befinden sich im Holz klimaresistenter Baumarten? Dieser Frage geht ein Projekt an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) nach.

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Rußige Rinde und fliegende Sporen

FVA-Projekt erforscht die neuartige Ahorn-Rußrindenkrankheit

Lange, trockene Sommer in Verbindung mit großer Hitze begünstigen die Entwicklung der Ahorn-Rußrindenkrankheit. Sie wird durch einen pilzlichen Erreger ausgelöst, der besonders bereits geschwächte Ahorne befällt. Durch die langanhaltenden Trocken- und Dürreperioden der letzten Jahre häufen sich die Nachweise für den Pilz in Südwestdeutschland. Da die Krankheit noch nicht gründlich erforscht ist, beschäftigt sich die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) mit ihrer Ausbreitung und Dynamik sowie mit ihren Auswirkungen auf den Menschen.

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 19.08.2021 (KW 33)

Spätsommer-Blues bei den Borkenkäfern?

Beobachtungszeitraum von 30.07. bis 19.08.2021: Die Buchdrucker fliegen seit Anfang August nurmehr verhalten aus, lediglich in der vergangenen Woche stiegen die Fangzahlen aufgrund der optimalen Witterung desöfteren nochmal über die 1.000-er Marke, lokal kamen z.T. sogar über 2.500 Käfer in die Pufferstreifen-Fallen. Aller Voraussicht nach neigt sich die Schwärmsaison nun so langsam dem Ende zu. Befallskontrollen sind aber weiterhin noch wichtig, um die oft nur verzögert auftretenden Befallsmerkmale zu erkennen.

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Von Schadflächen im Wald profitieren?

FVA-Notfallplan-Projekt erforscht die Auswirkung klimawandelbedingter Schadflächen auf die Biodiversität

Tagfalter, Totholzkäfer, Vögel und Fledermäuse – sie alle könnten sich auf den Versuchsflächen, die über den gesamten Schwarzwald verteilt sind, wohlfühlen. Hier sind in den Trockenjahren 2018 bis 2020 viele Bäume abgestorben. Dadurch kommt viel Licht auf den Waldboden und es gibt gleichzeitig große Mengen Totholz. Was für die Forstwirtschaft eine große Herausforderung darstellt – sollen die Flächen geräumt werden oder das Totholz im Wald stehen bleiben? – kann für viele Tierarten eine Chance sein. Ein Projekt an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) untersucht, welche Auswirkungen der neue Lebensraum auf seltene Arten hat.

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Wildkatzennachwuchs im Stadtwald Freiburg

Im Stadtwald bei Opfingen wurden drei Katzenjungen gefunden, bei denen es sich nach genetischen Untersuchungen um Wildkatzen handelt.

Die Wildkätzchen wurden in der Annahme es handele sich um Hauskatzen in Not mitgenommen und werden bald in einer Aufzuchtstation auf ihre Auswilderung vorbereitet.

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Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner 7/2021

09.08.2021: Der Falterflug hat begonnen: letzter Hinweis 2021

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Eigelege

Forschung zeigt Dialogbereitschaft

FVA bei Podiumsdiskussion auf Peter Wohllebens ­Waldgipfel 2021 in der Eifel

Ein Spaziergang im Wald beruhigt und entschleunigt, ist gut für die Gesundheit – das ist wissenschaftlich bewiesen. Aber oft mischt sich bei Waldbesuchenden inzwischen auch die Sorge um sein Wohlergehen mit hinein. Besuchende, Forstleute, Wissenschaft und Politik – alle wollen nur das Beste für den Wald. Doch was "das Beste" ist, darauf fällt die Einigung schwer. Schließlich blicken alle aus einer anderen Perspektiven und mit verschiedenen Hintergründen auf den Wald.

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Artensteckbriefe 2.0 – Alternative Baumarten im ­Klimawandel

Neuauflage der Artensteckbriefe erschienen: Welche Baumarten könnten sich eignen, die Wälder für das zukünftige Klima fit zu machen? Die 35 Artensteckbriefe basieren auf einer umfangreichen Literaturauswertung und sollen waldbauliche Optionen aufzeigen.

 

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 29.07.2021 (KW 30)

Viele Käfer – viel Frischbefall!

Beobachtungszeitraum von 24.07. bis 29.07.2021: In der vergangenen Woche kam es im NLP-Umfeld zum erwarteten massiven Ausschwärmen der Jungkäfer, verbunden mit deutlich erhöhten Befallszahlen. Diese Situation wird sich weiter fortsetzen, sodass die kommenden Wochen unbedingt genutzt werden sollten, um den Frischbefall anhand des bei den F2-Brutanlagen ausgeworfenen Bohrmehls frühzeitig zu erkennen.

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Große Beutegreifer und der Mensch

Wie viele große Beutegreifer sind in Europa unterwegs? Geschätzt werden etwa 17.000 Wölfe, 16.000 Braunbären, 9.000 Luchse und 1.250 Vielfraße. Nach Deutschland sind bisher nur wenige Luchse aber bereits zahlreiche Wölfe zurückgekehrt und die Gefühle, die die Rückkehr und die Vermehrung dieser Tiere auslöst, sind gemischt. Wie ein gelungenes Zusammenleben zwischen Menschen und Wildtieren aussehen kann, ist daher eine wichtige Frage. Konflikte über große Beutegreifer verringern und Nutztiere effektiv schützen – das sind die Ziele des Projekts "EuroLargeCarnivores", an dem die FVA abteilungsübergreifend beteiligt ist.

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 23.07.2021 (KW 29)

Die zweite Käferwelle rollt an

Beobachtungszeitraum von 02.07. bis 23.07.2021: Die Fangzahlen in den Buchdruckerfallen steigen, die Jungkäferanteile darin ebenfalls. Nach den beginnenden Ausflügen der ersten Generation am vergangenen Wochenende wird die Schwärm- und Befallsaktivität aktuell und in den kommenden Wochen weiter zunehmen. Intensive Befallskontrollen, verbunden mit einem zeitnahen Management, sind daher je nach Witterung bis mindestens Ende August ratsam, um die überwinternde Käferpopulation wirksam zu reduzieren.

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Borkenkäfer-Newsletter SüdWest 3/2021

Erste Generation fliegt aus

In den temperaturbegünstigten Landesteilen hat der Ausflug der ersten Buchdruckergeneration bereits begonnen, in den höheren Lagen wird er in Kürze einsetzen. Das mit dem F1-Schwarm verbundene erhöhte Befallsrisiko erfordert nun (trotz Urlaubszeit!) intensive Befallskontrollen, um die voraussichtlich vorwiegend überwinternde zweite Generation frühzeitig und damit effektiv zu dezimieren.

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Zwischen Klimaschrank und Rinden-Sandwich

FVA-Projekt hilft, den Borkenkäferflug besser zu prognostizieren

Am Rande eines Waldweges nahe Freiburg duftet es ganz köstlich – doch Spaziergehende merken davon nichts, denn der Duft ist nur für Borkenkäfer wahrnehmbar. Hier hat die FVA eine Lockfalle aufgestellt, um Borkenkäfer besser zu verstehen und dadurch Wälder besser zu schützen.

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InnoForEST: Waldökosystemleistungen erhalten

Ein Wald erfüllt viele Aufgaben: Er sorgt für sauberes Wasser, bietet Raum für Pflanzen und Tiere, er bremst den Klimawandel, wir sammeln dort Beeren und Pilze, er ist für ein Ort für Sport und Erholung, und vieles mehr. Das alles sind Waldökosystemleistungen.

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Tetrao urogallus!? Das Auerhuhn! – Theaterstück von Barbara Geiger stellt den Urvogel vor und bleibt in Erinnerung

Zu Regenwurm, Wildkatze, Luchs und Wolf gesellt sich nun auch das Auerhuhn – "Fräulein Brehms Tierleben" ist das weltweit einzige Theater für gefährdete Tierarten und zeigt im Zusammenklang von Theater und Biologie auf leicht verständliche, lockere und teilweise auch lustige Art die wilden Tiere Europas. Ganz neu ist das Theaterstück "Tetrao urogallus – Das Auerhuhn".

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Neue WALDSCHUTZ-INFO: Borkenkäfer-Management unter Berücksichtigung des Vollernter-Einsatzes

Die Aufarbeitung von Käferholz durch Vollernter nimmt immer mehr zu: Reduziert die Krafteinwirkung des Fällkopfs die Bruttauglichkeit der Borke und vernichtet vorhandene Käferbrut? Letztlich war unklar, ob die Stämme anschließend weiter behandelt werden müssen. Im Schwarzwald wurden dazu mehrere Untersuchungen durchgeführt.

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Broschüre für ein effektives Herdenschutzmanagement erschienen

Die FVA hat eine Broschüre für den Herdenschutz – insbesondere im Alpenraum – mitherausgegeben. Der Inhalt befasst sich mit dem Spannungsfeld Weidetierhaltung und Wolf und einem effektiven Herdenschutz-Management.

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 01.07.2021 (KW 26)

Saison-Halbzeit

Beobachtungszeitraum von 11.06. bis 01.07.2021: Nach etwa 3-wöchigen intensiven Schwarm der Buchdrucker gehen die Fangzahlen zurück. Die 1. Generation entwickelt sich unter der Rinde und befindet sich derzeit im Larven- und Puppenstadium. Zum Teil werden noch Geschwisterbruten angelegt. Für das Management der bisher erkannten Befallsbäume bleiben noch etwa 2-3 Wochen Zeit – dann rollt die zweite Schwärmwelle an.

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Neues dWMS-Info 1/2021: Quarantäne-Schadorganismen

Im neuen dWMS-Info (digitales Waldschutzmeldesystem) werden Infos zu folgenden Quarantäne-Schadorganismen bereitgestellt: 

  • Asiatischer Laubholzbockkäfer
  • Citrusbockkäfer
  • Asiatischer Moschusbockkäfer
  • Asiatischer Eschenprachtkäfer
  • Bronzefarbener Birken-Bohrer
  • Sibirische Seidenmotte
  • Kiefernholznematode
  • Dothistroma-Nadelbräune
  • Feuerbakterium
  • Phytophthora ramorum
  • Thousand Cankers Disease

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Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner 6/2021

22.06.2021: Die Raupen haben sich verpuppt. Der Zeitpunkt für eine mechanische Regulierung ist günstig.

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Borkenkäfer-Newsletter SüdWest 2/2021

Auf zur Bohrmehlsuche!

Der Frühjahrsschwarm der Buchdrucker erfolgte in diesem Jahr ungewöhnlich spät – vielerorts kamen die Käfer aufgrund des kühlen Frühjahres erst im Juni aus ihren Überwinterungs-quartieren. Nun gilt es aber umso mehr, den Fokus in allen Höhenlagen auf intensive Frischbefallskontrollen zu legen, um die Populationsdynamik in dieser Saison effizient zu unterbinden.

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Möglichkeiten für die Zukunft des Waldes erweitern

Standardwerk der FVA zu alternativen Baumarten im Klimawandel erlebt Neuauflage – inklusive zehn neuer Arten.

Kahlflächen und lückige Bestände – viele Waldbesitzende und Forstleute im Land stehen vor der Frage: Welche Baumarten kann man anpflanzen, um die gewohnten Leistungen der Wälder für Natur, Betriebe und Gesellschaft auch morgen noch erleben zu können? Fachleute und interessierte Laien finden auf rund 240 Seiten das Wichtigste über Anbau, Klimaeignung und Risiken von 35 Baumarten im Klimawandel, von der Atlaszeder bis zur Zerreiche.

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Vielfalt im Wald

Sonderprogramm zur Stärkung der ­biologischen Vielfalt

Am 21. Mai 2021 hat ein Online-Symposium zu den Projekten der FVA innerhalb des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt stattgefunden. Mitschnitte und die Präsentationen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind jetzt online.

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Kalkung für die Waldgesundheit

Evaluierung der Umsetzung und der Wirksamkeit des Kalkungsprogramms in den Jahren 2010 bis 2019

Die Bodenschutzkalkung im Wald ist ein etabliertes Instrument

  • zur Kompensation von externen Säureeinträgen,
  • zur Regeneration von Bodenfunktionen und
  • zum Erhalt beziehungsweise zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit.

Der Boden und der Bodenzustand sind zentrale Grundlagen für das Ökosystem Wald. Aus diesem Grund ist der "Erhalt der Bodenfruchtbarkeit" ein gesetzlich verankerter Auftrag (Bundesbodenschutzgesetz § 1 und § 2, Bundeswaldgesetz § 1 und 8, Landeswaldgesetz § 1 und § 14).

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 10.06.2021 (KW 23)

Massiver Käferflug

Beobachtungszeitraum von 28.05 bis 10.06.2021: Nach Wochen des Wartens sind die überwinterten Buchdrucker nun auch im Nordschwarzwald unterwegs zur Anlage der ersten Käfergeneration. Hohe vierstellige Fangzahlen in den Monitoringfallen weisen auf einen sehr konzentrierten Frühjahrschwarm im NLP-Umfeld hin, welcher das Befallsrisiko sprunghaft deutlich ansteigen lässt. In der Konsequenz sind deshalb unbedingt intensive Frischbefallskontrollen durchzuführen, um die Entwicklung der ersten Käfergeneration rechtzeitig zu unterbinden.

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Aktives Risikomanagement statt Warten auf höhere Gewalt

Kooperationsprojekt integriert Risikomanagement in forstliche Planung

Die Arbeit im Wald ist immer mehr von Unsicherheiten geprägt – natürliche Ursachen wie Sturm, Dürre und Borkenkäfer spielen dabei eine große Rolle; aber auch eine veränderte Einstellung zur Holzernte oder eine stärkere Freizeitnutzung des Waldes wirken sich auf die Arbeit von Waldbesitzenden und Forstpersonal aus. Für die forstliche Planung wird es daher immer wichtiger, die Risiken zu analysieren und im größtmöglichen Umfang in die Planungen zu integrieren. Existierende Ansätze des forstlichen Risikomanagements sind bisher nur in Ansätzen in die Planungen eingeflossen, für viele Betriebsziele fehlen praxistaugliche Lösungen. Das Projekt PRIMA (Planung und Risikomanagement) unter Leitung der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) wird das ändern.

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Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner 5/2021

07.06.2021: Die Raupen haben das vierte Larvenstadium vollendet. Die Gefahr für die menschliche Gesundheit steigt.

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Was schätzen Sie am Wald?

Die Umfrage "Meine Waldzeit" will herausfinden, welche Ansprüche Bürgerinnen und Bürger an ihren Waldbesuch haben

Wo fehlt eine Bank für die Rast? Wo liegt auffällig viel Müll? Wo kommt es regelmäßig zu Konflikten zwischen Radfahrenden und Spazierenden? Das möchten die Forstliche Ver-suchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) und ForstBW herausfinden. In den Forstbezirken Hardtwald und Odenwald im Großraum Heidelberg und Mannheim läuft aktuell eine anonyme Online-Umfrage mit Kartierung, an der sich Bürgerinnen und Bürger aus umliegenden Städten und Gemeinden bis zum 12. Juli beteiligen können.

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Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner 4/2021

31.05.2021: Die Raupen haben das dritte Larvenstadium vollendet. Eine präventive Regulierung ist nicht mehr effektiv.

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astrein – das Jahresmagazin der FVA

Wie blickt die Gesellschaft auf Waldschäden? Welche Rolle spielen Hackschnitzel für den Waldschutz? Was macht das Fernerkundungszentrum an der FVA? Und wie grün ist eigentlich die Wohnung eines Gartenbauingenieurs?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen finden Sie im aktuellen Jahresmagazin der FVA. Gemeinsam werfen wir einen Blick zurück auf ein Jahr, in dem die FVA einen neuen Höchststand an Forschungsvorhaben erreichte.

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 27.05.2021 (KW 21)

Hauptschwarm kündigt sich an

Beobachtungszeitraum bis 27.05.2021: Nach einem kühlen regnerischen April folgte ein ebensolcher Mai. Ab dem Wochenende stellt sich nun aber wohl erstmals in dieser Saison eine längere Schönwetterperiode im Nordschwarzwald ein. Folglich wird der Hauptschwarm der Buchdrucker für volle Fallen und bis in die Hochlagen für ein stark erhöhtes
Befallsrisiko sorgen. Daher sind ab kommender Woche intensive, wöchentliche Frischbefalls-Kontrollen in den gefährdeten Beständen durchzuführen!

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Vielfalt im Wald

FVA-Projekte im Sonderprogramm zur Stärkung der ­biologischen Vielfalt

Unterschiedliche Arten (Tiere, Pflanzen, Pilze, Bakterien), die genetische Vielfalt innerhalb dieser Arten, vielfältige Lebensgemeinschaften in Wald oder Wasser, auf Wiesen oder in Mooren: das ist Biodiversität. Sie ist überlebenswichtig und deshalb macht sich die Landesregierung stark für ihren Erhalt.

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Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner 3/2021

05.05.2021: Die Raupen befinden sich im 3. Larvenstadium. Ab diesem Stadium bilden die Raupen erstmals Gifthaare aus und stellen somit eine Gefahr für die menschliche Gesundheit dar. Eine präventive Regulierung ist noch möglich.

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 06.05.2021 (KW 18)

Kalter April sorgt für verspäteten Schwärmbeginn

Beobachtungszeitraum bis 06.05.2021: Ein selbst im langjährigen Mittel sehr unterkühlter April sorgt in diesem Jahr für einen deutlich verspäteten Schwärm- und Befallsbeginn der Buchdrucker im Nordschwarzwald. Die Entwicklung einer dritten Käfergeneration wird damit äußerst unwahrscheinlich. Die erwarteten warmen Temperaturen zum Wochenwechsel werden nun wohl in den tieferen und besonnten mittleren Lagen erstmals zu nennenswerter Schwärmaktivität führen und damit dort die Saison eröffnen.

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Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner 2/2021

05.05.2021: Die Raupen befinden sich im zweiten Larvenstadium. Wenn die Blätter aller zu behandelnden Eichen mindestens die Größe eines 2 Euro-Stücks erreicht haben, können präventive Behandlungen mit zugelassenen Pflanzenschutzmitteln oder Biozidprodukten durchgeführt werden. Diese Präparate werden über den Blattfraß der Raupen aufgenommen.

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Webtalk des BLHV: Fragen und Antworten zum Wolf

Wie läuft eine Herdenschutzbeartung ab? Für wen kommt ein Herdenschutzhund in Frage? Wie sieht der Alltag im Wolfsmonitoring aus und woran kann man an einem verendeten Tier eigentlich erkennen, dass es von einem Wolf gerissen wurde?

Rund um den Wolf gibt es viele Fragen und Unsicherheiten. Der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband (BLHV) hat die Fragen seiner Mitglieder gesammelt und in einem Webtalk an Expertinnen und Experten gestellt. Mit dabei: Laura Huber-Eustachi und Hannah Weber vom FVA-Wildtierinstitut. Sie beantworteten Fragen rund um Wolfsmonitoring und Herdenschutz.

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Landeswettbewerb RegioWIN 2030: Erfolg für die FVA

Kreativität, Innovation und Nachhaltigkeit suchte der Landeswettbewerb RegioWIN 2030. In 24 Leuchtturmprojekten hat die Landesregierung genau das gefunden – darunter ist das Zentrum Holzbau Schwarzwald (ZHS), an dem sich die FVA unter anderem mit der CT-basierten Rohholzcharakterisierung beteiligen soll.

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Wald und Wasser – Projekt untersucht Entwicklungen im Klimawandel

Wie es einem Baum geht und wie gut er wachsen kann, verrät unter anderem der Wasserhaushalt am Standort. Dabei spielt der Waldboden eine wichtige Rolle: Wie durchlässig ist er? Wie viel Wasser kann er speichern? Wie hoch ist das Risiko für Grund- oder Staunässe? Ein Projekt an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) will den Wasserhaushalt eines Standorts unter Berücksichtigung des Klimawandels abschätzen.

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Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner 1/2021

19.04.2021: Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sind geschlüpft, der Eichenaustrieb hat begonnen.

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Wildtierforschung im Südwesten: fünf Einrichtungen ­schließen sich zusammen

Forschungscluster „ForWild“ beim 8. Denzlinger Wildtierforum vorgestellt

Forstminister Peter Hauk MdL: „Das neue Wildtierökologie- Forschungscluster ‚ForWild‘ wird mehr sein, als nur die Summe der einzelnen Einrichtungen – ein großer Fortschritt in Sachen Wildtierforschung.“

Ein Spaziergang durch den Wald, Mountainbiker oder Schneeschuhläufer: Menschliche Aktivitäten und eine sich schnell verändernde Umwelt stellen große Herausforderungen für unseren Umgang mit Wildtieren dar. Fünf Forschungseinrichtungen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz schließen sich daher zu einem Forschungsverbund zusammen, um einen Beitrag zu zukunftsfähigen Lösungen für ein erfolgreiches Miteinander von Menschen und Wildtieren zu leisten.

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8. DENZLINGER WILDTIERFORUM (online)

Das 8. Denzlinger Wildtierforum fand am 16. April 2021 online statt. Es präsentierte aktuelle Erkenntnisse aus Forschung und Praxis zum Thema Gemeinsam wild. Wie gelingt das Zusammenleben von Mensch und Wildtier? Gemeinsam wurden konkrete Empfehlungen für Wildtiermanagement und -forschung herausgearbeitet.

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Was Sie über Wildunfälle wissen sollten

Rund 300.000 Wildtiere werden jährlich an- oder überfahren. Das entspricht einem Wildunfall alle 90 Sekunden und ist Grund für Tierleid und lebensgefährlichen Situationen für Autofahrerinnen und -fahrer. Aber wann und wo passieren Wildunfälle besonders häufig und was können Verkehrsteilnehmende tun, um Unfälle möglichst zu vermeiden? Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen.

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Warnschild an einer Landstraße: Wildwechsel auf dem kommenden Kilometer

Neue WALDSCHUTZ-INFO: Integriertes Borkenkäfermanagement: Hacken von befallenem Stammholz

Die Käferholzmengen waren auch 2020 so hoch, dass eine rechtzeitige Holzabfuhr vor Ausflug der Borkenkäfer nicht immer möglich war. So wurde befallenes Stammholz zur Borkenkäfertherapie gehackt, auch ohne die sonst übliche thermische Verwertung. Um die Wirksamkeit zu prüfen, wurde im Spätsommer 2020 ein Versuch im Südschwarzwald durchgeführt.

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Welcher Baum braucht wie viel Wasser?

Der Wasserhaushalt ist in der Forstwissenschaft einer der entscheidenden Standortsfaktoren für Baumvitalität und -wachstum. Der Begriff umfasst neben den meteorologischen Komponenten Niederschlagsmenge und potenzieller Verdunstung auch bodenkundliche Betrachtungen wie die Durchlässigkeit und Speicherkapazität der Böden, sowie eventuelle Grund- und Staunässe. Die Wasserhaushaltsansprache beruht in der Forstwirtschaft auf statischen Karten, in denen der Wasserhaushalt vor Ort von Standortskartierern abgeschätzt wird. Durch den Klimawandel kann jedoch mit einer deutlichen Änderung der Verhältnisse gerechnet werden. Die Erfahrungen der Trockenjahre 2015, 2018 und 2019 sind bereits Anzeichen dafür, dass die bisherigen statischen Verfahren der Standortskunde an ihre Grenzen kommen, wenn es darum geht, die zunehmende Dynamik von akutem Trockenstress, sowie langfristige Änderungen des im Mittel pflanzenverfügbaren Wasserangebots wirklichkeitsnah abzubilden.

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Bäume zählen? Viel mehr! – Bundeswaldinventur 2022: die Datenerhebung hat begonnen

Wie entwickelt sich der Wald, seine Baumartenzusammensetzung und der Holzvorrat? Wie viel Holz wird geerntet und kann im Rahmen einer nachhaltigen Waldwirtschaft genutzt werden? Antworten auf diese Fragen liefert die Bundeswaldinventur (BWI)! Ihr Ziel ist es, die großräumigen Waldverhältnisse in Deutschland zu erfassen. Sie ist somit ein wesentliches Kontroll- und Monitoring-Instrument und liefert die Datenbasis für Entscheidungen von Politik und Wirtschaft sowie für wissenschaftliche Untersuchungen. Auch ökologische Größen wie Naturnähe und Totholzvorräte werden dabei erfasst. Neu bei der BWI 2022 ist die zusätzliche Entnahme von DNA-Proben an den wichtigsten Baumarten, um Erkenntnisse über die genetische Vielfalt und zu Anpassungsprozessen der Wälder im Klimawandel zu gewinnen.

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Vorsicht bei der Autofahrt! Vermehrt Wildunfälle rund um die Zeitumstellung

Forschungsprojekte an der FVA belegen keine Wirksamkeit der eingesetzten Wildwarnreflektoren

Die Zeitumstellung hat Folgen für Wildtiere – das zeigen jährlich steigende Wildunfälle, wenn die Uhren vor- oder zurückgestellt werden. Auch in den kommenden Tagen sollten Autofahrerinnen und -fahrer daher besonders achtsam unterwegs sein. Um Wildunfälle zu vermeiden, kommen seit rund 60 Jahren vor allem Wildwarnreflektoren zum Einsatz. Ob diese Reflektoren am Straßenrand – zum Beispiel als blaue Halbkreisreflektoren – tatsächlich dazu beitragen, dass Wild sein Verhalten ändert und es zu weniger Wildunfällen kommt, hat die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) in zwei Pilotprojekten untersucht.

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Wie klingen Buchdrucker-Bruten?

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes von FVA (Abteilung Waldschutz) und der Professur für Forstentomologie und Waldschutz der Universität Freiburg wurde eine Methode zur akustischen Beobachtung der Entwicklung von Buchdrucker-Bruten in Fichtenrinde entwickelt.

Baumrinde mit zahlreichen Brutgängen des Borkenkäfers, gefüllt mit weißen Puppen

Am 21. März war Internationaler Tag des Waldes

Fast ein Drittel der Erdoberfläche ist  mit Wald bedeckt. Deutschland zählt mit rund 11 Millionen Hektar Wald zu den waldreichsten Ländern Europas. Die Wälder Baden-Württembergs bedecken hier eine Fläche von rund 1,4 Millionen Hektar – das sind rund 38 Prozent der Landesfläche.

Der Wald dient nicht nur als Lebensraum für Flora und Fauna und ist wichtig für unsere Gesundheit, Wirtschaft, Kultur und Erholung. Er trägt auch maßgeblich zur Sauerstofferzeugung und Kohlenstoffspeicherung bei und ist daher ein entscheidender Faktor für die Stabilisierung des Klimas. Allein in Deutschland entlasten Wälder die Atmosphäre jährlich um über 50 Millionen Tonnen CO2.

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Wir suchen nach Waldschnepfen – helfen Sie mit!

Waldschnepfenkartierung 2021 steht bevor

Die Waldschnepfen kehren zurück: Seit Februar sind sie auf dem Rückweg aus Westfrankreich oder von der iberischen Halbinsel und brüten in unseren heimischen Wäldern. Bloß: Zu sehen bekommt man den Vogel nur selten. Darum ist über das Vorkommen und die Populationsentwicklung nur wenig bekannt. Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) untersucht seit 2018, wie die Tierart erfasst und ein Monitoring aufgebaut werden kann. Dabei ist die FVA auf Mithilfe aus der Bevölkerung angewiesen.

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IUFRO 2021: Internationaler Austausch digital

Die jährliche wissenschaftliche Konferenz der IUFRO-Gruppe 3.08 Small-scale Forestry (Klein-Privatwald) fand in diesem Jahr digital statt. Die Abteilung Forstökonomie und Management organisierte die Konferenz unter dem Titel "Keeping in Touch: Exchange of Findings on Small-scale Forestry Research in Challenging Times". Neben dem intensiven fachlichen Austausch im Rahmen von fast 40 fachlich hochwertigen Vorträgen wurde auch die Möglichkeit geboten, sich in diesen besonderen Rahmenbedingungen zumindest virtuell-persönlich zu sehen. Dieses Bedürfnis war in der Gruppe, die in der Regel einen jährlichen Austausch pflegt, sehr ausgeprägt. In den drei Tagen der Konferenz wurde eine der größten Beteiligungen in der nun über 25-jährigen Geschichte dieser Gruppe erreicht – mit fast 100 Teilnehmenden aus etwa 40 Ländern.

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Aktuelle Forschung für die Praxis – erfolgreicher Austausch digital

Die FVA ist auch in der Pandemie weiterhin für Sie da! Am Amtstag des Forstbezirks Südschwarzwald am 25. Februar waren Mitarbeiter unserer Abteilung Waldschutz per Videokonferenz zugeschaltet.

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Waldbränden vorbeugen, an den Klimawandel ­anpassen: Helfen Sie mit!

Bilder von Waldbränden in Griechenland oder Kalifornien sind uns mittlerweile vertraut. Aber auch in Deutschland wachsten die Zahl der Waldbrände und die Größe der betroffenen Flächen aufgrund der Klimaänderungen in den letzten Jahren stetig. Welche Maßnahmen werden derzeit durch Waldbesitzende und Revierleitende in Landes-, Kommunal- und Privatwäldern ergriffen, um Waldbränden vorzubeugen? Welches Bewusstsein für die Anpassung an den Klimawandel besteht und welche Herausforderungen bringt das für die naturnahe forstliche Bewirtschaftung mit?
Zwei Projekte an der FVA befassen sich aktuell mit diesen Fragen und haben dafür zwei Online-Umfragen erstellt. Die Umfragen richten sich an Waldbesitzende, forstliches Landespersonal und Personen in forstlicher Ausbildung.

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Neue WALDSCHUTZ-INFO: Holzbrüterbefall an gelagertem Eichenholz – Wissenswertes zur Risikominderung

Bei den heimischen Eichenarten begünstigen immer wieder auftretende Vitalitätsverluste und Mortalitäten die Ausgangsvoraussetzungen für einen Befall durch Holzbrüter. Das steht in Zusammenhang mit klimatischen Veränderungen, Trockenperioden und Fraßschäden durch Eichenprozessionsspinner-, Schwammspinner-, Frostspanner- oder Eichenwickler-Raupen. Aber auch neue Konzepte in der Waldbewirtschaftung, zum Beispiel mit dem Bestreben der Alt- und Totholzanreicherung, spielen diesbezüglich eine besondere Rolle. Ein Holzbrüterbefall steht oft in Zusammenhang mit physiologischen Schäden durch Rindenbrüter, allen voran den Zweipunktigen Eichenprachtkäfer (Agrilus biguttatus F.).
Eine Entwertung der zur Vermarktung aufgearbeiteten wertvollen Eichen-Sortimente ist soweit wie möglich zu vermeiden. Deshalb werden nachfolgend die wirtschaftlich bedeutendsten Holzbrüter kurz vorgestellt und mögliche Maßnahmen zur Risikominderung der technischen Entwertung des Kernholzes aufgezeigt.

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Der Gang des Eichenkernkäfers ist in einer Baumscheibe deutlich sichtbar

Klein, aber oho: Der Regenwurm ist unverzichtbar

Am 15. Februar ist Tag des Regenwurms

Vor knapp 150 Jahren galt er noch als Schädling, heute ist er ein Sinnbild der Bodenfruchtbarkeit: der Regenwurm. Abgestorbene Pflanzenreste verwandelt er in Dünger und verbessert durch seine Grabtätigkeit die Belüftung und Drainage des Bodens. Das Projekt „Biodiversität von Waldböden: Bodenfauna“ an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA), soll die Verbreitung von Bodentieren weiträumig erfassen und ein dauerhaftes, landesweites Monitoring etablieren.

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Projekt zum Erhalt der Esche gestartet: FVA beteiligt sich an Projekt zum Erhalt der Esche als heimische Wirtschaftsbaumart

Das Falsche Weiße Stängelbecherchen ist verantwortlich für das Eschentriebsterben. In Deutschland wie auch in weiten Teilen Europas geht das Vorkommen dieser heimischen Baumart dramatisch zurück. Um die Esche und damit auch die auf die Esche spezialisierten Arten und Lebensgemeinschaften zu erhalten, wurde das nationale Demonstrationsprojekt FraxForFuture entwickelt.

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Forschung aus der Fernerkundung: Verwendung von Drohnen und Waldstrukturkarten

Zwei Erklärvideos aus dem Arbeitsbereich Fernerkundung zeigen Ihnen, wie aus Drohnenaufnahmen Waldgebiete analysiert werden können und wie Waldstrukturkarten zum Biodiversitätsmonitoring, für das Naturschutzmanagement und die Artenförderung aufbereitet werden.

Zu den Videos

Gemeinsam wild. Wie gelingt das Zusammenleben von Mensch und Wildtier? – 8. Denzlinger Wildtierforum

Das 8. Denzlinger Wildtierforum fand am 16. April 2021 online statt. Es präsentierte aktuelle Erkenntnisse aus Forschung und Praxis zum Thema Gemeinsam wild. Wie gelingt das Zusammenleben von Mensch und Wildtier? Gemeinsam wurden konkrete Empfehlungen für Wildtiermanagement und -forschung herausgearbeitet.

 

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Gehört die Walnuss in den Wald?

Alle kennen wohl die schmackhaften Früchte des Walnussbaums. Aber nicht nur die Nüsse sind interessant. Auch das Holz ist qualitativ und finanziell wertvoll und deshalb sehr begehrt.
Seit langer Zeit wird die Walnuss hauptsächlich als Fruchtbaum kultiviert. Erfahrungen zur Walnuss im Wald gibt es nur wenig. Forstliche Versuchsanbauten in der Schweiz und in Baden-Württemberg mit einheimischen Walnuss-Herkünften aus Feldflur und Obstbau lieferten bestenfalls befriedigende Ergebnisse. Ursache ist unter anderem, dass der Walnussbaum eine konkurrenzschwache frostempfindliche Lichtbaumart ist und auf Waldboden stark durch den Hallimaschpilz gefährdet wird.

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Wie bewältigen wir die Herausforderungen durch den Klimawandel? 18 Antworten aus der Wald­forschung

Wie sehen die Wälder der Zukunft aus? Wie verändern sich die Standorte, die Baumarten und die Herkünfte? Wie können wir mit Schäden umgehen, das Risikomanagement verbessern und die Biodiversität fördern? Wie die Gesellschaft mitnehmen und Bewusstsein für die Situation im Wald schaffen?
Und: Wie können wir die nötigen Maßnahmen umsetzen, um den aktuellen Herausforderungen im Wald zu begegnen?

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Goldschakal in Baden-Württemberg

Der Goldschakal zeigt sich in Deutschland selten – umso ungewöhnlicher war der erste Nachweis in Baden-Württemberg, aufgenommen von einer Wildtierkamera im Allgäu.

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Hilfe für Waldbesitzende: WaldExpert informiert über den eigenen Wald

Neue App schafft einen leichteren Zugang zum eigenen Waldeigentum in Baden-Württemberg

Wie hoch ist das Holzvolumen im eigenen Wald? Wie viel CO2 speichert er und welche Fördermöglichkeiten gibt es? Wer sich intensiv mit dem eigenen Waldbesitz befasst, hat auf diese Fragen eine Antwort. Allen anderen hilft nun eine App.

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Waldwachstum im Klimawandel: Anbauversuche mit Alternativbaumarten

Der Klimawandel stellt die einheimische Forstwirtschaft vor große Herausforderungen. Aufgrund der Langlebigkeit von Bäumen muss bereits heute die Frage nach der Baumartenwahl für zukünftige Waldbestände beantwortet werden. Mögliche Alternativbaumarten, die durch bestimmte Eigenschaften wie zum Beispiel Trockenstresstoleranz, Anspruchslosigkeit an den Boden und hohe Widerstandsfähigkeit gegen biotische und abiotische Schäden besser an die zu erwartenden Klimaverhältnisse angepasst sind, gelten als sinnvolle Ergänzung zu den heimischen Baumarten.

Die FVA hat in einer Versuchsreihe insgesamt sechs Versuchsanlagen in Baden-Württemberg eingerichtet, zwei davon im Landkreis Rastatt. Die Flächen werden über das gesamte Baumleben hinweg wissenschaftlich betreut.

PDF-Download der Infotafel (1,3 MB)

 

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Suche nach heimlicher Waldbewohnerin: Ergebnisse der Waldschnepfenkartierung 2020 / Einsatzerprobung autonomer Audiorekorder

Über das Vorkommen der Waldschnepfe und ihre Populationsentwicklung in Baden-Württemberg ist nur wenig bekannt. Während der Balzzeit sind die Balzrufe der männlichen Tiere aber deutlich zu hören und einfach zu erkennen. Ein Projekt der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) erprobt Methoden zur Erfassung der Art während der Balzzeit im Frühjahr. Bürgerinnen und Bürger in ganz Baden-Württemberg waren dieses Jahr dazu aufgerufen, die FVA bei der Erprobung des Monitorings zu unterstützen.

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Frostspanner-Monitoring wieder aufgenommen

In den vergangenen Tagen fielen die Temperaturen in der Nacht vielerorts leicht unter null Grad Celsius – höchste Zeit, das Frostspanner-Monitoring wieder aufzunehmen.

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Waldschutz und Hackschnitzel – eine gute Kombination?

Aktuell fällt aufgrund von Sturm, Dürre und Borkenkäfer regional ein Vielfaches an Holzmengen des sonst üblichen Jahreseinschlages an. Deshalb kann das vom Borkenkäfer befallene Nadelholz oft nicht mehr rechtzeitig aus dem Wald gebracht werden. Ist Hacken von befallenem Holz die Lösung?

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Überlebenswahrscheinlichkeiten von ­Douglasie, ­­­­Fichte, ­Weißtanne, Buche und Eiche modelliert

Wie beeinflussen Klimawandel, Waldbau und weitere Faktoren die Überlebenszeit von Waldbäumen? Expertinnen und Experten der FVA haben gemeinsam mit der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) sowie der Universität Göttingen Modelle auf Daten von langfristigen waldwachstumskundlichen Versuchsflächen für fünf Baumarten angepasst und den Einfluss verschiedener Faktoren überprüft. Die Ergebnisse im Paper können Sie hier herunterladen.

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Totes Holz, neues Leben – Erster Totholzgarten Baden-Württembergs eröffnet / Forstminister Hauk sieht Projekt als Gewinn

Fledermäuse, Insekten, Pilze – für einige Arten unter ihnen ist Totholz überlebenswichtig. Um diesen Lebensraum zu erhalten und Artenvielfalt zu fördern, haben die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA), die Stadt Walldorf und die Forstreviere vor Ort im Staatswald der Schwetzinger Hardt den ersten Totholzgarten im Land eröffnet.

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Online-Vortragsreihe: forstliches Risiko- und ­Krisenmanagement

Krisenmanagement erfordert es oft, neue und kreative Wege zu gehen. Mit unserer Online-Vortragsreihe zum forstlichen Risiko- und Krisenmanagement wollen wir genau dies tun. Forstliches Fachwissen – direkt auf Ihren Bildschirm im Büro oder Home-Office.
An vier Tagen vermitteln wir kompakt die Grundlagen zu den Themen

  • Bewusstseinsbildung in Klimawandel und Krise
  • forstliches Krisenmanagement in Theorie und Praxis
  • waldbauliche Möglichkeiten der Nadelholzbewirtschaftung im Klimawandel

Die Teilnahme ist kostenlos. Alle Webinare können einzeln gebucht werden, jedoch bauen sie teilweise aufeinander auf.
Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel.: 0761 4018-486 oder per E-Mail: yvonne.hengst-ehrhartnoSp@m@forst.bwl.de.

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Leben in totem Holz: Totholzgarten – ­eine ­Win-Win-Situation

Fledermäuse, Insekten, Pilze –  für einige Arten unter ihnen ist Totholz überlebenswichtig. Gemeinsam mit der Stadt Walldorf und den Forstrevieren vor Ort hat die FVA im Staatswald der Schwetzinger Hardt nun einen Totholzgarten angelegt.

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Ein Wald, ein Streit, zwei Perspektiven: ­­Waldbezogene Konflikte

Der Streit um den Wald eine neue Broschüre unterstützt den Dialog zwischen Forstleuten und anderen für den Wald engagierten Menschen.

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Durchführung der Datenerhebung für die vierte Bundeswaldinventur (BWI 2022) im Zuständigkeitsbereich der Landesforstverwaltung Baden-Württemberg

Auftragsgegenstand (Art und Umfang): Durchführung der Datenerhebung für die vierte Bundeswaldinventur (BWI 2022) im Zuständigkeitsbereich der Landesforstverwaltung Baden-Württemberg

Die Vergabe findet im Wege eines Offenen Verfahrens nach § 15 VgV statt.

Aufteilung des Auftrags in Lose: Der Auftrag ist in 11 Lose aufgeteilt. Angebote können für ein oder mehrere Lose  abgegeben werden.
Loslimitierung: Einem Bieter wird maximal ein Los zugeschlagen.

Durchführung der Datenerhebung für die vierte Bundeswaldinventur (BWI 2022)
Ausführungszeitraum der Lose 1 bis 10:  01.04.2021 - 31.10.2022.
Ausführungszeitraum des Loses 11 (QS): 01.04.2021 - 31.01.2023.
 

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Sie haben abgestimmt - Auswertung der Umfrage zum neuen Webauftritt der FVA

Die Umfrage zum FVA-Relaunch ist beendet. Wie unsere Leserinnen und Leser unsere Webseite bewertet haben, lesen Sie im Beitrag.

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Waldzustandsbericht 2020: So steht es um den Wald in Baden-Württemberg

In unserem jährlichen Waldzustandsbericht können Sie nachlesen, wie es um die Gesundheit der einzelnen Baumarten in Baden-Württemberg und den Regionen gestellt ist. Die Daten werden anhand eines landesweiten Rasterstichprobennetzes erhoben. Das Ergebnis ist wie letztes Jahr: Trockenstress und Borkenkäfer haben unsere heimischen Wälder massiv belastet und geschädigt.

Waldzustandsbericht 2020 (PDF, 9MB)

Informationsveranstaltungen zum Wolf im Schwarzwald

Anlässlich der Zuwanderung des zweiten Wolfs im Schwarzwald und der Ausweisung eines neuen Fördergebiets Wolfsprävention veranstaltet das Umweltministerium in Kooperation mit dem FVA-Wildtierinstitut im November 2020 mehrere Informationsveranstaltungen. Expertinnen und Experten bieten Information und die Möglichkeit zum Austausch über die Themenfelder Wolf und Mensch, Biologie, Monitoring, Herdenschutz, Förderung und Jagd an.

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15 Jahre Waldwissen.net – und kein bisschen älter!

Eine der meistbesuchten Online-Informationsquellen über den Wald im deutschsprachigen Raum – das ist die Seite www.waldwissen.net. Sie ist eine Erfolgsgeschichte: Vier Institutionen haben sich vor 15 Jahren zusammengeschlossen, um umfangreich und fundiert über alle Themen zum Wald zu informieren. Neben den Schweizer, österreichischen und bayrischen Kollegen ist die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) in Freiburg eine der Herausgeberinnen des Portals. Dank mittlerweile fast 3.000 Artikeln in vier Sprachen hat sich die Anzahl der Leserinnen und Leser seit dem Start auf 280.000 Besuchende pro Monat vervielfacht.

Anlässlich ihres fünfzehnjährigen Bestehens erscheint die Plattform nun in neuem Layout und mit modernen Funktionen.

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Toter Luchs geborgen

Am Freitag (02.10.2020) wurde auf der B28 zwischen Schelklingen und Blaubeuren ein männlicher Luchs überfahren. Das Tier wurde vom Wildtierbeauftragten des Alb-Donau-Kreises geborgen. Gemeinsam mit den Zuständigen aus anderen Bundesländern sowie den Fachstellen im Ausland versuchen die Expertinnen und Experten vor Ort nun, die Herkunft des Tieres zu ermitteln. Das Tier wird für weitere Untersuchungen an das Leibniz Institut für Zoo- und Wildtierforschung nach Berlin gebracht.

In Baden-Württemberg sind momentan zwei männliche Luchse besendert – "Lias" (B600) im Donautal sowie "Toni" (B3001) im Nordschwarzwald.

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Was, wenn der Wald brennt!?

Mit einem Verbundprojekt und einer Modellregion geht Baden-Württemberg das Waldbrandmanagement an

Bilder von Waldbränden in Kalifornien sind uns mittlerweile vertraut. Doch auch in Deutschland wachsen sowohl die Anzahl an Vegetationsbränden als auch die Größe der betroffenen Flächen in den letzten Jahren stetig. Ungewöhnlich heiße und trockene Sommer, Sturmschäden und Käferbefall lassen auch hierzulande das Waldbrandrisiko steigen und stellen damit Waldbesitzende, Forstverwaltung und Feuerwehren vor neue Herausforderungen. Mit dem Verbundprojekt Waldbrand – Klima – Resilienz (WKR) sowie einer Modellregion, die im Wesentlichen den Rhein-Neckar-Kreis und den Landkreis Karlsruhe umfasst, werden Handlungsempfehlungen für Waldbrandprävention und -bekämpfung entwickelt.

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Arte: Der Schwarzwald rund ums Jahr

Wie beeinflusst zunehmender Tourismus im Schwarzwald das Rotwild? Das FVA-Wildtierinstitut möchte das in einem Projekt herausfinden. Die Arte-Reportage "Der Schwarzwald rund ums Jahr" hat unter anderem Stefanie Thoma und Max Kröschel begleitet.

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 24.09.2020 (KW 39)

Ende der Borkenkäfer-Saison

Beobachtungszeitraum 18.09.-24.09.2020: Ab sofort kann man im Nordschwarzwald wohl vom Ende der diesjährigen Aktivitätsperiode der Borkenkäfer sprechen. Einstellige Tageshöchsttemperaturen und reichlich Niederschlag werden in den kommenden Tagen auch den letzten Käfern nun die wohlverdiente Winterruhe signalisieren. Einige Managementmaßnahmen sollten aber unbedingt noch weitergeführt werden, um für das kommende Borkenkäfer-Jahr gut gerüstet zu sein.

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Maschinelles Entrinden für den Waldschutz gegen Borkenkäfer?

Holzvollernter, sogenannte Harvester, werden seit vielen Jahren in ganz Deutschland für die Ernte von Bäumen eingesetzt. Auch wenn der erste Eindruck eher furchteinflößend sein mag, bietet der Einsatz dieser Maschine zahlreiche Vorteile. So übernimmt der Harvester mit dem Fällen und Entasten der Bäume Arbeiten, die für uns Menschen körperlich sehr anstrengend sind und gerade in der Aufarbeitung von Schadhölzern ein hohes Gefährdungspotential aufweisen.
Eine neue Technik bietet hier unter bestimmten Voraussetzungen auch Vorteile für den Waldschutz: Wird der Stamm beim üblichen Entasten und Einteilen in unterschiedliche Sortimente zusätzlich durch sogenannte "Debarking-Heads" entrindet, kann das im Rahmen des Borkenkäfer-Managements eine wirkungsvolle Maßnahme darstellen.

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Feldahorn – eigentlich ein Heckengehölz und Baum zweiter Ordnung – wird 30 Meter hoch

An der Grenze zwischen dem Main-Tauber-Kreis und Schwäbisch Hall steht nördlich von Blaufelden dieser außergewöhnliche Feldahorn in einem Privatwald. Der Baum misst 30 Meter Höhe und einen Brusthöhendurchmesser von 61 Zentimetern. Der Schaft ist auf zehn Meter astfrei. Der Feldahorn steht inmitten eines lichten Eichen-Eschenbestandes und ist mit diesen Abmessungen eine Besonderheit.

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Natura 2000 - aber wie?

Beratungskonzept des Landes unterstützt Waldbesitzende in Natura 2000-​Gebieten

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) entwickelt ein Beratungskonzept, um Forstbetriebe in der anspruchsvollen Aufgabe einer Natura 2000-konformen Waldbewirtschaftung zu unterstützen.  Dabei werden Handlungsschwerpunkte der einzelnen Betriebe identifiziert, um das Management der Arten und Lebensräume im jeweiligen Natura 2000-Gebiet effizient umzusetzen. Auf einem Workshop im Natura 2000-Gebiet "Stromberg" sind 17 Vertreterinnen und Vertreter örtlicher Forstbetriebe zusammengekommen und haben der FVA und der sie unterstützenden Firma ö:konzept wertvolle Hinweise zur praxisnahen Ausgestaltung der Beratung gegeben.

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Gemeinsam! Für den Wald – Im Rahmen der Deutschen Waldtage 2020 gewährte die FVA Einblick in ihre Waldforschung und die drängendsten Themen

Der Klimawandel stellt uns alle vor große Herausforderungen – auch den Wald. Welche Auswirkungen haben weniger Niederschläge? Welche Bäume kommen mit dem zukünftigen Klima zurecht? Anlässlich der Deutschen Waldtage stellte die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) am Freitag an sechs Stationen verschiedene Aspekte ihrer Forschung vor. Expertinnen und Experten präsentierten, welche Themen in nächster Zeit relevant werden und wie sie gemeinsam an ihnen arbeiten.

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 17.09.2020 (KW 38)

Fliegen sie noch?

Beobachtungszeitraum 11.09.-17.09.2020: Ja, einige Buchdrucker fliegen zwar aktuell noch, aber zu frischem Stehendbefall werden sie aufgrund ihrer reduzierten Angriffsmenge wohl nicht mehr führen. Nichtsdestotrotz sind Maßnahmen zur Eindämmung des Ausfluges jetzt noch wirksam, wie z.B. das Auffinden und Sanieren von im späten Juli / August befallenen Fichten bzw. die Abfuhr von derartigen Befallspoltern aus gefährdeten Beständen.

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Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner (Nr. 8 vom 16.09.2020)

Letzter Hinweis 2020: Der Falterflug ist abgeschlossen
Im Gegensatz zu den Raupen besitzen die Falter und Eigelege keine Brennhaare. Die Verpuppungsnester und Häutungsreste stellen jedoch weiterhin eine Gefährdung für die menschliche Gesundheit dar, da die Brennhaare auch über mehrere Jahre ihre Wirkung nicht verlieren. Direkter Kontakt mit den Gespinstnestern ist unbedingt zu vermeiden.

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Was denkt Freiburg über den Stadtwald? Studie untersucht die Wahrnehmung von Baumarten

Der Freiburger Wald leistet Vieles – er ist von großer Bedeutung für den Erhalt der Biodiversität, für den Klimaschutz und natürlich für den nachwachsenden Rohstoff Holz. In Stadtnähe spielt der Wald als Erholungsort und für sportliche Aktivitäten eine sehr große Rolle. Das gilt insbesondere in einer Zeit, in der der Alltag noch immer durch das Corona-Virus geprägt ist. Doch wie werden der Wald und insbesondere einzelne Baumarten von Waldbesuchenden wahrgenommen? Wo gefällt es ihnen besonders gut und warum?

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Was denkt Freiburg über den Stadtwald?

Erhalt der Biodiversität, Klimaschutz, Rohstoff Holz – der Freiburger Wald leistet Vieles und gerade in Stadtnähe ist er zudem ein Ort für Sport und Erholung. Aber wie werden er und seine Baumarten von den Besucherinnen und Besuchern wahrgenommen? Wo gefällt es ihnen und warum? Das will eine aktuelle Forschungsarbeit der FVA in Zusammenarbeit mit dem Forstamt Freiburg herausfinden.

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Seltenes Wildtier siedelt sich an: Wissenschaft, Politik, Artenschutz, Landnutzende und Verwaltung unterstützen die Wildkatze im Kreis Emmendingen

"Ich freue mich, dass die Wildkatze in Baden-Württemberg weiter auf dem Vormarsch ist. Sie gilt als Leitart für eine gute Vernetzung von verschiedenen Biotopen, wie beispielsweise naturnah bewirtschafteter Wälder. Die weitere Ausbreitung der Wildkatze im Land ist ein Beleg dafür, dass wir gemeinsam mit den Landwirten und Waldbesitzern sowie mit unserem Konzept der naturnahen Waldwirtschaft und unserem Generalwildwegeplan auf einem guten Weg sind. Die notwendige Sicherung von Lebensräumen und deren Verbund kommt der seltenen Wildkatze, aber auch zahlreichen anderen Wildtieren, zugute. Zum Schutz der Wildkatze wurden deshalb auch Mittel aus dem Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt des Landes erfolgreich eingesetzt", sagte Peter Hauk MdL, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, über die Ansiedlung der getigerten Waldbewohnerin im Landkreis Emmendingen.

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Deutsche Waldtage 2020 am 18. September

Kommen Sie mit auf Erkundungstour durch die Arbeit der FVA! Wir beteiligen uns an den Deutschen Waldtagen und zeigen Ihnen am Freitag, 18. September, die Vielfältigkeit unserer Forschung an verschiedenen Stationen zum Anfassen und Selbermessen. Eine Tour startet jeweils um 9.30 Uhr, 10.30 Uhr und 11.30 Uhr. Anmeldung unter redaktion.FVA-BWnoSp@m@forst.bwl.de. Wir freuen uns auf Sie!

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 02.09.2020 (KW 36)

Wärmer und trockener trotz Regen

Beobachtungszeitraum 27.08.-02.09.2020: Wie zu erwarten: Aufgrund des Regens und der kühleren Temperaturen bewegen sich die Fangzahlen aktuell auf sehr niedrigem Niveau. In den Monitoringfallen der FVA gehen die Zahlen gegen Null. Die Fangzahlen im Pufferstreifen zeigen für die letzten Tage keine Werte. In Höhen zwischen 800 und 1000m ü. NN konnte in den letzten Tagen nochmal merklich Kupferstecherflug beobachtet werden.

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 27.08.2020 (KW 35)

Geringe Fangzahlen – hohe Schadholzmenge

Beobachtungszeitraum 20.08.-26.08.2020: Die seit dem Wochenende sinkenden Temperaturen machen sich in geringen, bis sehr geringen Fangzahlen bemerkbar. Verbunden mit der abnehmenden Tageslänge geht es "allmählich" in Richtung Diapause (Überwinterungsbereitschaft). Da befallene Bäume erst Tage bis Wochen später erkannt werden, bewegt sich die Schadholzmenge weiter auf hohem Niveau. Intensives Borkenkäfer-Monitoring und -Management bleiben daher bis in den September das Gebot der Stunde.

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FVA-Einblick 3/2020: Neues aus der Waldforschung

Die dritte Ausgabe des FVA-Einblicks befasst sich mit dem Thema Waldbrand: für weite Teile Deutschlands ein neues, aber immer drängenderes Phänomen. Die FVA will international vorhandenes Wissen für die deutsche Praxis bereitstellen: Welche Präventionsmaßnahmen helfen? Wie ist mit Feuer im Wald umzugehen?

Außerdem: Wie passen wir Wälder an den Klimawandel an? Wo im Land besteht am meisten Handlungsbedarf? Im Rahmen der vielfältigen Maßnahmen des Landes für den Wald in BW liefert die FVA wissenschaftliche Grundlagen für den Aufbau klimastabiler Wälder.

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Deutsche Waldtage am 18. September 2020 an der FVA – GEMEINSAM! FÜR DEN WALD

Waldforschung. Gemeinsam. Erleben.

Was hat eine Drohne im Wald verloren? Welche Baumarten eignen sich im Klimawandel? Worum geht es beim Wolfsmanagement?

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 13.08.2020 (KW 33)

Heißer August

Beobachtungszeitraum: 06.08.-13.08.2020: Wir erleben auch im Nordschwarzwald gerade einen ziemlich heißen August – und das in doppelter Hinsicht: Die Temperaturen liegen bei hochsommerlichen Werten und die Buchdrucker starten in den unteren Lagen der Nationalparkregion nun bereits ihre dritte Generation! Das Befallsrisiko wird also aufgrund der weiterhin warmen Wetterprognosen auf hohem Niveau bleiben. Intensives Borkenkäfer-Monitoring und -Management bleiben daher bis auf Weiteres das Gebot der Stunde.

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Neue Entwicklungen: Totholz aus der Ferne kartieren

Totholz aus der Luft erkennen? Das geht!
Dank neuer Entwicklungen in der fernerkundungsbasierten Totholzkartierung kann stehendes Totholz ab fünf Metern Höhe nun für große Waldflächen automatisiert aus digitalen Luftbildern kartiert werden.

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Borkenkäfer-Newsletter SüdWest 24.06.2020 Nr. 3/2020

Witterung begünstigt Anlage der dritten Buchdrucker-Generation

Buchdrucker-Bruten der 3. Generation werden nun je nach Höhenlage und Exposition bereits seit Anfang August angelegt. Nur die höchsten Höhen des Schwarzwaldes (>900-1.000 m ü.NN) werden voraussichtlich von diesem Szenario verschont bleiben. Aufgrund der aktuellen Witterung und des unverändert hohen Befallsdruckes sollten intensive Befallskontrollen unbedingt bis Mitte/Ende September fortgesetzt werden.

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astrein: das Jahresmagazin der FVA

Welche Bäume stehen künftig in unseren Wäldern? Welche Rolle spielen Artenspürhunde im Wildtiermonitoring? Wie war das Jahr 2019 aus Sicht einer Hydrologin? Das neue Jahresmagazin "astrein" löst den bisherigen Jahresbericht ab und wirft einen Blick auf die Arbeit der FVA im vergangenen Jahr.

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Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner (Nr. 7 vom 03.08.2020)

Der EPS-Falterflug hat am Ende der 30. Kalenderwoche begonnen. Während des Falterflugs werden an den  Monitoringstandorten der FVA am südlichen Oberrhein männliche Falter mittels Pheromonfallen gefangen. Eine gezielte Regulierung der Populationsdichte ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht mehr möglich.

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 29.07.2020 (KW 31)

Zweite Käfer-Generation entwickelt sich rasch

Beobachtungszeitraum 24.07.-29.07.2020: Die sommerlich-warmen Temperaturen bis hinauf in die Schwarzwald-Hochlagen bewirken eine schnelle Entwicklung der angelegten Buchdrucker-Bruten der zweiten Generation. Daher ist ab Anfang August mit dem zunehmenden Ausflug fertig entwickelter F2-Käfer zu rechnen. Trotz Urlaubszeit sollte das intensive Borkenkäfer-Management bis mindestens Mitte September, bei warmer Witterung und anhaltend erhöhter Schwärm- und Befallsaktivität auch noch länger, fortgeführt werden.

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Wir machen unsere Wälder fit – Waldforschung ­liefert Antworten auf Zukunftsfragen

Wie passen wir unsere Wälder an den Klimawandel an und wo im Land besteht am meisten Handlungsbedarf? Wie entwickeln wir die Forstwirtschaft und Naturschutzkonzepte sinnvoll weiter? Und vor allem: Was können Bürgerinnen und Bürger tun?

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Themen von morgen heute angehen – Waldbrand als reale Gefahr

Vor mehr als zwei Jahrzehnten wurden Löschwasserbehälter für den Lufteinsatz in Baden-Württemberg mit der damals zutreffenden Begründung fehlenden Bedarfs abgeschafft. Die geringe durchschnittliche Schadfläche rechtfertigte diese Entscheidung im Nachgang. Aber die zunehmende Häufigkeit und Länge von Dürreperioden und erste Brände auch im Schwarzwald, machen eine Neubewertung erforderlich.

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Forschungsprojekt "Risiken, Auswirkungen und Verwendungsmöglichkeiten nicht heimischer Baumarten im Alpenraum"

Trotz der derzeitigen Ausnahmesituation auf der ganzen Welt gehen die intensiven Forschungsarbeiten zur Anpassung der Wälder und Städte an die sich verändernden klimatischen Bedingungen auf Hochtouren weiter.

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 17.07.2020 (KW 29)

Hohe Befallsintensität im NLP-Pufferstreifen

Beobachtungszeitraum: 10.07.-17.07.2020: Das Management im NLP-Pufferstreifen hat alle Hände (und Maschinen) voll zu tun: Rund 75 frische Befallsbäume werden derzeit täglich neu entdeckt – und müssen rechtzeitig aufgearbeitet werden! Das Ausmaß des anfallenden Befallsholzes übersteigt damit nochmal deutlich die beiden ebenfalls befallsintensiven Vorjahre. Nun heißt´s dran bleiben und auch in der jetzt anstehenden Urlaubszeit konsequent kontrollieren.

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Bekanntmachung UVgO: Kartenerstellung und Geodatenpflege bei der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA)

Auftragsgegenstand (Art und Umfang):  Kartenerstellung und Geodatenpflege bei der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA)

 

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Bekanntmachung UVgO: Elementaranalysator mit Makroeinwaage

Auftragsgegenstand (Art und Umfang): Elementaranalysator mit Makroeinwaage

Die Vergabe findet im Wege einer öffentlichen Ausschreibung nach § 9 UVgO statt.

 

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ABGESAGT - FVA vor Ort-Kolloquium in Königsbronn

FVA vor Ort-Kolloquium, ein Querschnitt aus der FVA-Kolloquienreihe 2019/2020

Die Teilnehmenden werden über aktuelle Forschungsschwerpunkte der FVA informiert. Die Veranstaltung beinhaltet praxisrelevante wissenschaftliche Vorträge und bietet die Gelegenheit zur anschließenden Diskussion.

Detailprogramm und Möglichkeit zur Anmeldung folgen.

Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner (Nr. 6 vom 06.07.2020)

Die Raupen des EPS haben das letzte Larvenstadium vollendet und sich in Gespinstnestern verpuppt. Die Gespinstnester befinden sich am Stamm und an der Unterseite von Ästen und Astgabeln. Der Zeitpunkt für eine mechanische Regulierung ist jetzt günstig.

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 02.07.2020 (KW 27)

Käferflut

Beobachtungszeitraum: 26.06.-02.07.2020: Der Hauptschwarm der ersten Generation ist nun in weiten Teilen der NLP-Region unterwegs; lediglich die Gipfellagen > 1.000 m ü.NN haben diesbezüglich derzeit noch eine Gnadenfrist. Diese hohe Schwärmaktivität führt folglich zu einem stark ansteigenden Befallsrisiko. Setzt man durchschnittliche Sommertemperaturen voraus, können ab Mitte August Bruten der dritten Generation angelegt werden.

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ABGESAGT - FVA vor Ort-Kolloquium in Bad Waldsee

FVA vor Ort-Kolloquium, ein Querschnitt aus der FVA-Kolloquienreihe 2019/2020

Die Teilnehmenden werden über aktuelle Forschungsschwerpunkte der FVA informiert. Die Veranstaltung beinhaltet praxisrelevante wissenschaftliche Vorträge und bietet die Gelegenheit zur anschließenden Diskussion.

Detailprogramm und Möglichkeit zur Anmeldung folgen.

Wie können verschiedene Akteure fachlich zusammenarbeiten? – Abschluss des Gemeinschaftsprojekts "Wildtiermonitoring am Hochrhein"

Wo kommen welche Wildtiere vor und wie können seltene und großräumig wandernde Arten wie der Luchs dokumentiert werden? Wie können verschiedene Akteure fachlich zusammenarbeiten und wodurch wird die Bereitschaft der Öffentlichkeit erhöht, Wildtierbeobachtungen zu melden? Das sind nur wenige der Fragen, die ein Gemeinschaftsprojekt der FVA, des Landesjagdverbandes BW (LJV) und des World Wide Fund for Nature Deutschland (WWF) beantworten soll.

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Projektabschluss: Arbeitssicherheit bei der Waldarbeit

Die Unfallzahlen im Staatswald Baden-Württemberg sind seit 2005 auf ein untragbar hohes Niveau gestiegen. In den vergangenen Jahren lag die Zahl der meldepflichtigen Unfälle bei für den Landesbetrieb ForstBW beschäftigten Forstwirt/-innen pro Jahr bei etwa 150. Um den Ursachen auf den Grund zu gehen und weiteren Unfällen entgegenzuwirken, haben Forscherinnen und Forscher an der FVA mit dem Projekt "Arbeitssicherheit bei der Waldarbeit" das Unfallgeschehen sowie das Sicherheitsmanagement von ForstBW von verschiedenen Blickwinkeln aus analysiert. 

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Bekanntmachung einer Verhandlungsvergabe: Isotopenmessungen an Holzproben von Laubbäumen

Auftragsgegenstand: Isotopenmessungen an Holzproben von Laubbäumen

Auftraggeberin:
Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt
Baden-Württemberg
Wonnhaldestr. 4
79100 Freiburg

E-Mail: Vergabestelle

Tatyana.SotirovanoSp@m@Forst.bwl.de

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 25.06.2020 (KW26)

Befallsrisiko durch erste Generation steigt an

Beobachtungszeitraum 19.06.-25.06.2020: Die erste Buchdrucker-Generation beginnt zu schwärmen und wird ab jetzt und dann im Juli zunehmend für Stehendbefall sorgen. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Zeitpunkt der F2-Anlage damit deutlich früher, die Wahrscheinlichkeit für eine F3-Anlage ab Mitte August ist bis in mittlere Höhenlagen relativ hoch.

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Neues WALDSCHUTZ-INFO: Die Ahorn-Rußrindenkrankheit in Südwestdeutschland: Gefahren, Prognose und Empfehlungen

Der Erreger der Ahorn-Rußrindenkrankheit, Cryptostroma corticale, wurde 2005 erstmals auch in den Wäldern Südwestdeutschlands nachgewiesen. Er stammt ursprünglich aus Nordamerika und stellt ein neues, eingeschlepptes Schadpathogen an Ahorn-Arten dar. Neben der Gefahr für Bäume besteht hier auch ein Potenzial für gesundheitliche Beeinträchtigungen bei Menschen.

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Borkenkäfer-Newsletter SüdWest 24.06.2020 Nr. 2/2020

In Erwartung der "zweiten Welle"

Nach sehr zeitigem Schwärmbeginn in diesem Frühjahr verzögerte sich die Entwicklung der ersten Generation witterungsbedingt im Mai und Juni zum Glück etwas. Vielerorts steht der Ausflug der F1-Käfer nun jedoch unmittelbar bevor. Bemerkenswert ist die aktuell zu beobachtende zum Teil extrem hohe Besiedlungsdichte durch Buchdrucker.

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 18.06.2020 (KW25)

Schwärmdelle

Beobachtungszeitraum 11.06.-18.06.2020: Zunächst einmal etwas Positives: Die vergangenen relativ kühl-feuchten Wochen haben die Entwicklung der F1-Bruten glücklicherweise etwas gebremst, gleichzeitig haben sich die Bodenwasserspeicher in der NLP-Region wieder gut aufgefüllt. Doch nun steht der Ausflug der ersten Buchdrucker-Generation wohl definitiv bevor – die kommende Woche bringt sonnig-warme Temperaturen, die Käfer werden vermehrt schwärmen und damit zu frischem Stehendbefall führen.

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Depositionsmessnetz ergänzt: Die Daten von 2019 sind jetzt verfügbar

Im Depositionsmessnetz der FVA werden die Stoffeinträge in Wälder Baden-Württembergs gemessen. Mit seiner gut 20-jährigen Zeitreihe liefert das Depositionsmessnetz neben den jeweils aktuellen Säure- und Stoffeinträgen Informationen über die Entwicklungstendenzen der Einträge.

Zum Depositionsmessnetz der FVA

Beweidebeginn auf dem Versuchsgelände Liliental

Sie kommen, um zu bleiben – zumindest den Sommer über: Jedes Jahr zieht eine Schafsherde auf das FVA-Versuchsgelände Liliental und verbringt dort grasend die warmen Monate. Die Beweidung beginnt in der Regel Ende Mai.

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Online-Umfrage zur Forsteinrichtung

Über 10.000 verschickte Postkarten, 2000 Flyer, rund 500 Poster, dazu Mitteilungen über Gemeindeblätter, soziale Medien und Mails an Vereine – mit diesen Werbekanälen haben FVA und ForstBW Waldbesuchende zur Online-Umfrage mit Kartierung eingeladen und wollten herausfinden: Wo sind die beliebtesten Plätze, Wege, Sport- oder Wellnessbereiche im Staatswald in der Region Schönbuch, rund um Stuttgart, Tübingen, Böblingen und Renningen?

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 05.06.2020 (KW23)

Jungkäfer in den Startlöchern

Beobachtungszeitraum 29.05.-05.06.2020: Aktuell werden weiterhin Geschwisterbruten der ersten Generation angelegt. Die ersten F1-Käfer sind nun fast fertig entwickelt und, sobald die Witterung wieder passt, ausflugbereit. Noch wird die Schafskälte in der kommenden Woche für etwas Ruhe sorgen, doch spätestens ab Mitte Juni ist wohl mit erhöhter Schwärm- und Befallsaktivität durch die erste Buchdrucker-Generation zu rechnen.

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Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner (Nr. 5 vom 29.05.2020)

Die Raupen haben das vierte Larvenstadium vollendet, die Gefahr für die menschliche Gesundheit steigt.

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ABGESAGT - FVA Kolloquium "Große Beutegreifer"

Kolloquium im großen Veranstaltungssaal der FVA (HUMS Raum 064) am 28.05.2020 von 14:00 bis 17:00 Uhr.

  • Die Rückkehr von Luchs und Wolf nach Baden-Württemberg – Hintergründe und Herausforderungen (Micha Herdtfelder)
  • Was machen Friedl, Lias und Co? Erkenntnisse aus dem Luchsmonitoring Baden-Württemberg (Johannes Erretkamps, Linda Kopaniak)
  • Kann man Wölfe zählen? – Wissenschaftliche Begleitung des Wolfsvorkommens in Baden-Württemberg (Felix Böcker und Hannah Weber)
  • Der springt ja eh?! Wolfsverhalten und Schutz von Nutztieren. Angewandte Herdenschutzberatung an der FVA (Laura Huber-Eustachi)
  • Dialog über den Wolf - gelungene Kommunikation in Stuttgart, Frieden im Ländle? (Johanna Fritz, Julia Bouwer)
  • Entwicklung von Strategien zum Umgang mit Wolf-bezogenen Konflikten. Hilft der Blick ins europäische Ausland? (Carol Großmann)

Hier können Sie das Programm der Kolloquienreihe herunterladen.

Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 28.05.2020 (KW22)

Erste Jungkäfer im Brutbild

Beobachtungszeitraum 21.05.-28.05.2020: Die Borkenkäferentwicklung im Nordschwarzwald vollzieht sich aufgrund des warmen Wetters rasch: In den Brutbildern der Buchdrucker sind nun in den temperaturbegünstigten Lagen auf 600-800 m ü.NN bereits erste hellbraune Jungkäfer zu beobachten, welche nach weiteren ca. 2 Wochen Reifefraß ausflugsbereit sein werden. Wenn noch nicht geschehen, sollte die Sturmholzaufarbeitung in diesen Bereichen priorisiert und rechtzeitig vor dem F1-Ausflug abgeschlossen werden.

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Kronenzustandserhebung ergänzt: Die Daten von 2019 sind jetzt verfügbar

Die Kronenzustandserhebung ist das zentrale Instrument, um den Vitalitätszustand der Wälder zu untersuchen. Ziel ist es, frühzeitig Veränderungen der Waldökosysteme zu erkennen und die Ursachen dafür zu erfassen. Daraus werden schließlich Handlungsempfehlungen für die Praxis abgeleitet.

Zur Kronenzustandserhebung

FVA-Einblick 1/2020: Neues aus der Waldforschung

Vielleicht kennen Sie den FVA-Einblick bereits als mehrfach im Jahr erscheinendes Printprodukt. Wir möchten Sie auch künftig mit aktuellen Artikeln rund um die Waldforschung sowie mit Neuigkeiten aus der FVA versorgen – von nun an im digitalen Newsletter.

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 20.05.2020 (KW21)

Geschwisterbruten

Beobachtungszeitraum 14.05. bis 20.05.2020: Die Schwärmaktivität ging in der vergangenen Woche sowohl witterungs- als auch phänologiebedingt etwas zurück. Die Anlagen zur F1-Generation sind größtenteils vollzogen. Nun und in den kommenden Wochen fliegt ein Teil der Elternkäfer erneut aus, um F1-Geschwisterbruten anzulegen. Trotz kurzfristig rückläufiger Fangzahlen bleibt beim Monitoring und Management alles beim Alten: volle Kraft voraus!

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Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner (Nr. 4 vom 15.05.2020)

Die Raupen haben das dritte Larvenstadium vollendet. Eine präventive Regulierung ist nicht mehr effektiv. Ein direkter Kontakt mit den Raupen ist unbedingt zu vermeiden!

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 14.05.2020 (KW20)

Höhepunkt des Frühjahrsschwarms

Beobachtungszeitraum 07.05. bis 14.05.2020: Die enormen Fangzahlen demonstrieren die hohen Populationsdichten der überwinterten Buchdrucker-Generation. Die Stehendbefälle nehmen zu und werden durch vermehrten Bohrmehlauswurf nun auch besser erkennbar. Wöchentliche Befallskontrollen und eine sich anschließende rasche Befallsaufarbeitung sind oberstes Gebot, um die F1-Bruten vor dem Ausflug im Juni unschädlich zu machen.

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Wo kommen all' die Wölfe her? – Aktueller Stand im Wolfsmonitoring Baden-Württemberg

Seit im Jahr 2015 erstmals wieder Wölfe in Baden-Württemberg nachgewiesen wurden, mehren sich die Ereignisse rund um Canis lupus und zwischenzeitlich sind bereits sieben zugewanderte Wölfe in Baden-Württemberg genetisch individuell nachgewiesen worden. Ein achter Wolf, der im Hohenlohekreis überfahren wurde, konnte als entkommener Gehegewolf identifiziert werden.

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Bild eines Wolfes durch Fotofalle

Welche Bedeutung hat der Wald während der Corona-Krise?

Kontaktsperren, häusliche Isolation, Versammlungs- und Reiseverbote: In den Städten ist es ruhiger geworden. Hat sich die Bedeutung von Wald für Freiburger Bürgerinnen und Bürger geändert? Die FVA und das Forstamt Freiburg möchten das in einer Online-Umfrage herausfinden und verlosen unter den Teilnehmenden Preise.

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Welche Waldthemen sind aktuell? Die FVA gibt Einblick!

Wie geht es dem Wald? Wie weit ist der Eichenprozessionsspinner in seiner Entwicklung? Was gibt es Neues aus dem Wildtiermonitoring? Und welche Tipps sind für Forstleute jetzt besonders relevant? Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) informiert ab sofort regelmäßig über aktuelle Fragen rund um den Wald in ihrem Newsletter.

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ABGESAGT!! - FVA Kolloquium "Fernerkundung & Waldbiodiversität"

Aufgrund der Vorschriften bezüglich der Durchführung von Veranstaltungen wird das FVA Kolloquium abgesagt.

Kolloquium im großen Veranstaltungssaal der FVA (HUMS Raum 064) am 07.05.2020 von 14:00 bis 17:00 Uhr.

Die Vorträge des Kolloquiums sind:

  • MoBiTools – ein Instrument des Biodiversitäts-Monitorings mit Fernerkundungsdaten: Konzept, erste Ergebnisse (Selina Ganz, Miguel Kohling)
  • Management und Prozessierung von UAV-Daten – Herausforderungen und Lösungsansätze (Andreas Uhl)
  • Automatisierte Totholzerkennung aus Stereo-Luftbildern (Katarzyna Zielewska-Büttner)
  • Kahlschlag - naturnahe Waldwirtschaft - oder Prozessschutz? Waldbiodiversität entlang eines Nutzungsgradienten (Dr. Veronika Braunisch, Sarah Niekrenz, Fidel Hauck)

Hier können Sie das Programm der Kolloquienreihe herunterladen.

Zedern-​Versuchsflächen erfolgreich angelegt

Der Klimawandel stellt die Forstwirtschaft vor große Herausforderungen. Aufgrund der Langlebigkeit von Bäumen muss bereits heute die Frage beantwortet werden: Welche Baumarten sind für künftige Waldbestände geeignet?

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Libanon-Zedern

Spürhunde für den Naturschutz

Sie flitzen durch den Wald und suchen nach Federn, Haaren, oder Kot anderer Tierarten: Artenspürhunde. Ihr Einsatz trägt dazu bei, dass diese Spuren besser gefunden werden und dadurch ein Beitrag zum Artenschutz geleistet werden kann.

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Beteiligung an der Waldplanung: Teilnahme noch möglich!

Noch bis Ende Mai können sich Bürgerinnen und Bürger unter www.meinewaldzeit.de an der forstlichen Planung für den Staatswald im Großraum Stuttgart beteiligen. Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) und ForstBW laden die Teilnehmenden ein, auf Online-Karten einzuzeichnen, welche Orte im Wald ihnen wichtig sind und warum.

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 30.04.2020 (KW18)

"Sommer" im April

Beobachtungszeitraum 24.04. bis 30.04.2020: Ein Großteil der Buchdrucker ist bereits aus den Überwinterungsquartieren ausgeflogen. Brutanlagen an liegendem und vereinzelt auch an stehendem Holz sind aktuell in vollem Gang. Daher ist in den kommenden Wochen die rasche Aufarbeitung des (zumeist bereits befallenen) Sturmholzes sowie die Intensivierung der Stehendbefallskontrollen unerlässlich.

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Im Gespräch mit dem SWR2: Bäume im Klima-Stress – Was ist uns der Wald wert?

Direktor Prof. Dr. Ulrich Schraml diskutiert zusammen mit weiteren Wald-Experten über den Wald im Klimawandel.

Unter anderem versuchen sie folgende Fragen zu beantworten: Bewirtschaften oder Nichtstun? Welche Baumarten leiden unter dem Klimawandel und welche Bäume bieten sich als Alternativen an? Erholung im Wald: Steuermittel für Waldbesitzer? Auch Peter Wohllebens populäre Aussagen kommen auf den Prüfstand.

Borkenkäfer-Newsletter SüdWest 28.04.2020 Nr. 1/2020

Sturmholz, hohe Käferdichte, warmer April: Die Zeit drängt!

Aktuell lässt das Zusammenspiel der Faktoren, die eine Borkenkäfer-Massenvermehrung begünstigen, für das Jahr 2020 wieder nichts Gutes erwarten: Eine aus dem vergangenen Jahr resultierende hohe Populationsdichte trifft auf reichlich liegendes Brutmaterial (Sturm "Sabine"), zudem startet die Saison außerordentlich früh! Vielerorts ist der Hauptschwarm bereits in vollem Gang, die ersten Bruten befinden sich im Larvenstadium. Viele Waldbesitzer und -manager stehen nun vor dem Dilemma: Sturmholzaufarbeitung oder Befallskontrollen.

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Mit Duftstoff gegen Borkenkäfer

Hohe Käferpopulationen aus den Vorjahren, Sturm "Sabine" und jetzt das trockene Frühjahr: Auch dieses Jahr sind massive Schäden durch Borkenkäfer in den Wäldern Baden-Württembergs zu befürchten. Die Abteilung Waldschutz der FVA setzt auf ungewöhnliche Methoden, um die drohende Borkenkäferinvasion zu verhindern.

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Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner (Nr. 3 vom 27.04.2020)

Die Raupen befinden sich jetzt im dritten Larvenstadium. Ab diesem Stadium bilden sie erstmals Gifthaare aus und stellen somit eine Gefahr für die menschliche Gesundheit dar. Eine präventive Regulierung ist jetzt noch möglich.

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 23.04.2020 (KW17)

Hauptschwarm ist bereits unterwegs

Beobachtungszeitraum 16.04. bis 23.04.2020: In der NLP-Region ist der Hauptschwarm rekordverdächtig früh in der Saison und bis in die Hochlagen zu beobachten. Die seit Mitte April angelegten Bruten entwickeln sich rasch und befinden sich z.T. bereits im Larvenstadium. Folglich sind Befallskontrollen ab sofort überall sinnvoll und ratsam. Dort wo noch Sturmholz in den Beständen liegt, hat eine zeitnahe Aufarbeitung dieses Sturmholzes zunächst Priorität.

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Vorab-Bekanntmachung: Isotopenmessungen an Holzproben von Laubbäumen

Auftragsgegenstand (Art und Umfang): Isotopenmessungen an Holzproben von Laubbäumen

Art des Vergabeverfahrens: Verhandlungsvergabe nach UVgO

Zeitraum der Ausführung: 01.08.2020–31.12.2020

Teilnahmefrist (Interessenbekundung): 07.05.2020

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Artenspürhunde: neuer Wind im Wildtiermonitoring

Federn, Haare und Kot geben Aufschluss über die Wildtiere, die sie zurückgelassen haben. Der Einsatz von Artenspürhunden könnte künftig dazu beitragen, dass diese Spuren besser gefunden werden. Die Pilotstudie "Artenspürhunde im Wildtiermonitoring" der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) hat die Einsatzmöglichkeiten untersucht.  

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Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner (Nr. 2 vom 17.04.2020)

Raupen des EPS haben Ende der Woche die erste Häutung durchlaufen und sind im 2. Larvenstadium. Gleichzeitig ist der Blattaustrieb der Eichen im vollen Gange. Die Raupen besitzen noch keine Brennhaare, daher besteht noch keine Gefährdung für die Gesundheit.

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Borkenkäfer-Newsletter Nordschwarzwald 15.04.2020 (KW16)

Schwärmbeginn!

Beobachtungszeitraum bis 15.04.2020: Die Borkenkäfer beginnen früh zu schwärmen, bis hinauf in die Hochlagen des Nordschwarzwaldes. Somit muss bereits mit flächigem Befall an liegenden und stehenden Bäumen gerechnet werden. Die Zeit drängt für die Aufarbeitung und Abfuhr der letzten Überwinterungsbäume sowie des im Winter angefallenen Sturmholzes – eine zeitliche und räumliche Priorisierung der Maßnahmen ist ratsam!

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Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner (Nr. 1 vom 08.04.2020)

Raupen des EPS sind geschlüpft und befinden sich im ersten Larvenstadium. Wegen ihrer geringen Körpergröße werden sie leicht übersehen. Die ersten beiden Larvenstadien besitzen keine Brennhaare. Daher geht von ihnen noch keine Gefährdung für die menschliche Gesundheit aus.

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Die Städte sind leer, der Wald ist voll: Wald als perfekter Rückzugsraum in der Corona-Krise?

Welche Bedeutung haben die heimischen Wälder in Zeiten der Corona-Pandemie für die Freiburger Bevölkerung? Das möchte die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) von den Freiburgerinnen und Freiburgern erfahren.

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Waldschnepfen-Kartierung 2020: Bürgerinnen und Bürger schaffen Wissen

Wo in Baden-Württemberg lebt die Waldschnepfe? Wie entwickelt sich die Population? Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) versucht diese Fragen in einem Citizen Science-Monitoring zu klären. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die FVA im Mai und Juni 2020 aktiv beim Waldschnepfen-Monitoring unterstützen. 

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ABGESAGT!! -- FVA Kolloquium "Genetik & Waldnaturschutz"

Aufgrund der neuen Vorschriften bezüglich der Durchführung von Veranstaltungen wird das FVA Kolloquium abgesagt.

Kolloquium im großen Veranstaltungssaal der FVA (HUMS Raum 064) am 02.04.2020 von 14:00 bis 17:00 Uhr.

Die Vorträge des Kolloquiums sind:

  • Austausch und genetische Diversität des Auerhuhns im Schwarzwald (Dr. Annette Kohnen, Sandra Würstlin, Joy Coppes)
  • Genpool der Eichen auf Reliktstandorten: autochthon und angepasst an die lokalen Umweltbedingungen? (Dr. Charalambos Neophytou, Devrim Semizer-Cuming, Alexander Braun)
  • Evaluation des Alt- und Totholzkonzepts Baden-Württemberg (Lena Carlson)
  • Waldzielarten als Baustein des integrierten Waldnaturschutzes (Fidel Hauck und Mark Hoschek)

Hier können Sie das Programm der Kolloquienreihe herunterladen.

Neues WALDSCHUTZ-INFO: Borkenkäfer-Management bei hohen Käferdichten und Sturmschäden 2020

Das Sturmtief "Sabine" hat die Wälder in Südwestdeutschland hart getroffen. Zusätzlich lauern hohe Käferpopulationen aus den Vorjahren. Es gilt, die Zeit bis zum Ausflug der Käfer sinnvoll zu nutzen und Folgeschäden an den verbliebenen, noch intakten Waldbeständen zu vermeiden.

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ABGESAGT!! -- GirlsDay an der FVA

Aufgrund der neuen Vorschriften bezüglich der Durchführung von Veranstaltungen wurde der GirlsDay am 26.03.2020 abgesagt.

Bürgerbeteiligung bei Waldplanung großgeschrieben

Wo ist für mich der erholsamste Platz im Wald? Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt und ForstBW beteiligen Bürgerinnen und Bürger aktiv an Waldplanung. Bis Ende Mai stehen die Online-Portale von www.meinewaldzeit.de für alle Interessierten offen. 

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ABGESAGT!! -- Externe Veranstaltung mit FVA Beteiligung "Wildtierforum Baden-Württemberg"

Wildtierforum Baden-Württemberg
Schloßberghalle, Dettingen unter Teck, 18. und 19. März 2020
Rotwild, Wolf und ganzheitliches Wildtiermanagement

Veranstaltende Institutionen: Landesjagdverband BW und Akademie für Wild, Jagd und Natur BW

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Externe Veranstaltung mit FVA Beteiligung "SDW-Waldpädagogiktagung"

SDW-Waldpädagogiktagung 2020
Freiburg, 12./13. März 2020
Wald ist mehr als Eins und Null – Digitalisierung  und Urbanisierung trifft auf Waldpädagogik 

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Dr. FOREST: Welche Auswirkungen hat Biodiversität auf unsere Gesundheit?

Er soll unsere Immunaktivität verbessern und das Herz-Kreislaufsystem stärken, Stress abbauen und das Durchatmen erleichtern – kurz: unserer Gesundheit richtig gut tun. Die Rede ist von einem Spaziergang durch den Wald. Längst sind die positiven Auswirkungen eines Waldaufenthalts  bekannt. Nun soll in dem europaweiten Projekt "Dr. FOREST" untersucht werden, inwieweit die Biodiversität und der Artenreichtum des Waldes dabei eine Rolle spielen.

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FVA Kolloquium "Baumarten & Waldbewirtschaftung"

Kolloquium im großen Veranstaltungssaal der FVA (HUMS Raum 064) am 05.03.2020 von 14:00 bis 17:00 Uhr.

Die Vorträge des Kolloquiums sind:

  • Schwarznuss und Hybridnuss in Süddeutschland (Andreas Ehring)
  • Lichtwuchs-Durchforstung: Hilfreich oder Sackgasse auf dem Weg der Dauerwald-Überführung? (Dr. Joachim Klädtke)
  • Dynamisch dem Klimawandel angepasst: die Baumarteneignungskarten 2.0 (Dr. Axel Albrecht)

 Hier können Sie das Programm der Kolloquienreihe herunterladen.

Windenergieanlagen beeinflussen Lebensraumnutzung – Forschungsprojekt zeigt den Einfluss von Windenergieanlagen auf Auerhühner

Ob Windenergieanlagen Auerhühner beeinflussen, haben Forscherinnen und Forscher der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) sowie der Universität für Bodenkultur Wien zwischen 2014 und 2019 im Schwarzwald, in Österreich und in Schweden untersucht.

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Vergabeverfahren"Betreuung des Webportals fva-bw.de" (AZ.: 446-1385-1-2020)

Verzögerung des Vergabeverfahrens "Betreuung des Webportals fva-bw.de"

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Bekanntmachung: Aktualisierung des Waldbiotopbestandes im Vorlauf zur Forsteinrichtungserneuerung im öffentlichen Wald nach dem Verfahren der Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg (WBK)

Auftragsgegenstand (Art und Umfang): Aktualisierung des Waldbiotopbestandes im Vorlauf zur Forsteinrichtungserneuerung im öffentlichen Wald nach dem Verfahren der Waldbiotopkartierung Baden-Württemberg (WBK)

Art des Vergabeverfahrens: Die Vergabe findet im Wege eines Offenen Verfahrens nach § 15 VgV statt.

Zeitraum der Ausführung: Zeitrahmen zur Ausführung der Leistung ist der 01.05.2020 bis 31.08.2021 (16 Monate). Es besteht die Option auf zweimalige Verlängerung von jeweils 12 Monaten vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Finanzmittel und zufriedenstellender Leistungen des Auftragnehmers.

Bereitstellung der Vergabeunterlagen: Vergabemarktplatz Baden-Württemberg

URL zu den Ausschreibungsunterlagen:

https://ausschreibungen.landbw.de/Center/company/welcome.do

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Vorab-Bekanntmachung: Beschreibung der Habitattradition über die Erfassung von xylobionten Käfern im Rahmen von Aquarel auf dreißig Auswahlflächen in BW und im Elsass

Auftragsgegenstand (Art und Umfang): Beschreibung der Habitattradition über die Erfassung von xylobionten Käfern im Rahmen von Aquarel auf dreißig Auswahlflächen in BW und im Elsass

Art des Vergabeverfahrens: Verhandlungsvergabe nach UVgO

Zeitraum der Ausführung: 01.04.2020-31.12.2020

Teilnahmefrist (Interessenbekundung): 02.03.2020-09:00 Uhr

 

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Bekanntmachung: Fertigstellung und Umsetzung der Konzeption zu einem besitzartenübergreifenden Management von Wäldern in Natura 2000-Gebieten

Auftragsgegenstand (Art und Umfang): Fertigstellung und Umsetzung der Konzeption zu einem besitzartenübergreifenden Management von Wäldern in Natura 2000-Gebieten

Art des Vergabeverfahrens: Öffentliche Ausschreibung nach UVgO

Zeitraum der Ausführung: 01.04.2020 bis 30.11.2021

Bereitstellung der Vergabeunterlagen: Vergabemarktplatz Baden-Württemberg

URL zu den Ausschreibungsunterlagen:

https://ausschreibungen.landbw.de/Center/company/welcome.do

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Wildtiere und ihre Zukunft: Zusammenarbeit verschiedener Akteure unerlässlich – Erkenntnisse aus Wildtiermonitoring im Hochrhein-Gebiet

Über 100.000 Bilder mit 9.388 Tiersequenzen, die Einblicke in das heimliche Leben unserer heimischen Wildtiere geben: Ein Gemeinschaftsprojekt der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA), des Landesjagdverbands, des WWF und engagierten Jägerinnen und Jägern ist am vergangenen Freitag in Waldshut vorgestellt worden.

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Bekanntmachung: Kartenerstellung und Geodatenpflege bei der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA)

Auftragsgegenstand (Art und Umfang): Kartenerstellung und Geodatenpflege bei der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA)

Art des Vergabeverfahrens: Öffentliche Ausschreibung nach UVgO

Zeitraum der Ausführung: 01.04.2020 bis 31.03.2022

Bereitstellung der Vergabeunterlagen: Vergabemarktplatz Baden-Württemberg

URL zu den Ausschreibungsunterlagen:

 

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FVA Kolloquium "Waldboden & Holzernte"

Kolloquium im großen Veranstaltungssaal der FVA (HUMS Raum 064) am 06.02.2020 von 14:00 bis 17:00 Uhr.

Die Vorträge des Kolloquiums sind:

  • Wald ist, was Wald isst – Ernährungsstress in den Wäldern Baden-Württembergs? (Dr. Peter Hartmann)
  • Alter Hut mit neuen Federn? - Der Wert von Langzeitmonitoring für aktuelle Umweltfragen (Dr. Heike Puhlmann)
  • Vollständige Holzerntebilanzen – Erweiterungen des Kalkulationsprogramms Holzernte (Christian Vonderach)

 Hier können Sie das Programm der Kolloquienreihe herunterladen.

Sind Luchs und Wildkatze unsere neuen Nachbarn? – Wildtierkameras liefern Porträtaufnahmen

Luchs und Wildkatze leben häufig verborgen und unentdeckt vor unserer Haustür. Diese Wildtiere sind möglicherweise unsere Nachbarn, ohne dass wir sie je zu Gesicht bekommen. Auch wenn sie weite Strecken zurücklegen, machen sie dies gut versteckt in Wald- oder Gehölzstrukturen. Daher können wir sie meist nicht sehen – aber Wildtierkameras können einen Einblick in ihr heimliches Leben geben.

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Der Schwarzwald im Wandel

Ist der Schwarzwald, wie wir ihn heute kennen, bald Geschichte? Wie könnte der Wald der Zukunft aussehen?
Prof. Dr. Ulrich Schraml sprach auf dem VS-Forum des Südkuriers. Welche Schwierigkeiten den Wald künftig erwarten und welche Lösungen denkbar wären, lesen Sie im Bericht zur Veranstaltung.

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Klimawandel: Wie der Borkenkäfer vom Temperaturanstieg profitiert

Ein kurzes Video erklärt, wie sich der Klimawandel auf den Borkenkäfer und sein Schadpotential auswirkt.

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Bekanntmachung einer Verhandlungsvergabe: Genomsequenzierung von Eichenpopulationen

Auftragsgegenstand (Art und Umfang): Genomsequenzierung von Eichenpopulationen zur Untersuchung adaptiver Variationen

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FVA Kolloquium "Wald & Medien"

Kolloquium im großen Veranstaltungssaal der FVA (HUMS Raum 064) am 16.01.2020 von 14:00 bis 17:00 Uhr.

Die Vorträge des Kolloquiums sind:

  • #imWald: Was Waldbilder auf Instagram über die Mensch-Wald-Beziehung aussagen (Jasmin Breithut)
  • Der Streit um den Wald – von regionalen Initiativen bis hin zu massenmedialen Diskursen (Eva Blaise)

Hier können Sie die Zusammenfassung der Vorträge herunterladen.

Hier können Sie das Programm der Kolloquienreihe herunterladen.

Bekanntmachung einer Verhandlungsvergabe: Base-Rover-System Geomax Zenith 35 Pro

Auftragsgegenstand (Art und Umfang): Lieferung von 2 vollständigen Roversystemen bzw. einem Base-Rover System des Geomax Zenith 35 Pro

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Gemeinsam für eine blühende Vielfalt in Baden-Württemberg

Auf der Tagung der AG Naturparke Baden-Württemberg in Bühlertal am 20.11.2019 präsentierte die FVA Poster zu aktuellen Biodiversitäts-Forschungsprojekten aus den Abteilungen Waldnaturschutz sowie Wald und Gesellschaft.

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Vorab-Bekanntmachung über die Vergabe öffentlicher Aufträge: Online-Panel-Befragung

Vorab-Bekanntmachung gemäß 12.2.3 der Verwaltungsvorschrift der Landesregierung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VwV Beschaffung) vom 24. Juli 2018

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg beabsichtigt, die Leistung "Sozialwissenschaftliche Datenerhebung als Online-Panel-Befragung Verhältnis und Einstellungen der Baden-Württemberger*innen zum Thema Wald" zu beschaffen.

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Wildunfälle – Risiko für Mensch und Tier

Alle 20 Minuten wird in Baden-Württemberg ein größeres Säugetier wie Reh, Wildschwein oder Hirsch durch den Straßenverkehr getötet, bundesweit sogar alle 2 Minuten. Die Wildunfallzahlen sind in Deutschland seit Jahren kontinuierlich ansteigend.

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Bekanntmachung einer Verhandlungsvergabe: Überarbeitung der Wildtiermonitoring-Datenbank (www.wimo.wildtiermonitoring.de)

Auftragsgegenstand (Art und Umfang): Überarbeitung der Wildtiermonitoring-Datenbank (www.wimo.wildtiermonitoring.de)

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Vorab-Bekanntmachung über die Vergabe öffentlicher Aufträge: Beratung und Unterstützung des bDSB

Vorab-Bekanntmachung gemäß 12.2.3 der Verwaltungsvorschrift der Landesregierung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VwV Beschaffung) vom 24. Juli 2018

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg beabsichtigt die Leistung "Beratung und Unterstützung des behördlichen Datenschutzbeauftragten (bDSB) der FVA" zu beschaffen.

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FVA öffnet ihre Türen für den Tüftler- und Forscherinnentag

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) hat am 12. November ihre Türen für die Forscherinnen und Forscher von morgen geöffnet. Im Rahmen des Tüftler- und Forscherinnentags haben Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren den Wald in ganz verschiedenen Facetten kennen gelernt. Auf einen spielerischen Einstieg in der Natur, folgten Mitmachstationen in den Laboren, Gewächshäusern und Werkstätten der FVA. Mit großer Begeisterung wurde vom Blick durch das Mikroskop über das Pflanzen von Setzlingen bis hin zur Verarbeitung des Werkstoffs Holz der Wald erlebt.

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Bekanntmachung: 446-1430-1-2019 Beschaffung eines landwirtschaftlichen Kompakt-Schleppers

Öffentliche Ausschreibung nach UVgO

Zur Bekanntmachung (PDF-Download)

Vorab-Bekanntmachung gemäß 12.2.3 der Verwaltungsvorschrift der Landesregierung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VwV Beschaffung) vom 24. Juli 2018: Erfassung von xylobionten Käfern im Schwarzwald

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg beabsichtigt die Leistung "Bestimmung von xylobionten Käfern und Ausführung von Handfängen zur Erfassung von xylobionten Käfern im Schwarzwald im Mai, Juni und Juli 2020" zu beschaffen.

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Vorab-Bekanntmachung gemäß 12.2.3 der Verwaltungsvorschrift der Landesregierung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VwV Beschaffung) vom 24. Juli 2018: Roversysteme

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg beabsichtigt die Leistung "Zwei vollständige Roversysteme inklusive der variablen Verwendung als Base-Rover-System" zu beschaffen.

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Bekanntmachung einer Verhandlungsvergabe: Beratung von Tierhalterinnen und Tierhaltern zum Schutz von Nutztieren gegen Wolfsangriffe

Auftragsgegenstand (Art und Umfang): Beratung von Tierhalterinnen und Tierhaltern zum Schutz von Nutztieren gegen Wolfsangriffe ("Herdenschutzberatung") in Baden-Württemberg, räumlicher Schwerpunkt Nordschwarzwald, Informationsveranstaltungen für Tierhalterinnen und Tierhalter, Vernetzungstreffen sowie Erstellung von Informationsmaterial zum Herdenschutz

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