Gesellschaft

Wald hat große gesellschaftliche Bedeutung: als Erholungsort, Wirtschaftsfaktor und Naturraum. Er ist in diesem Sinne nicht nur Lebensraum von Pflanzen, Pilzen und Tieren, sondern auch von Menschen. Als Gesellschaft bauen wir auf seine „Ökosystemleistungen“ und wir gestalten sein Wachsen und Gedeihen mit. Die FVA beschäftigt sich deshalb nicht allein mit naturwissenschaftlichen Analysen unserer Wälder. Durch Information, Beratung und sozialwissenschaftliche Forschung kümmern wir uns auch um die menschlichen Belange zum Wald. Denn unser Waldwissen steht nicht für sich, es ist eingebettet in gesellschaftliche Prozesse und Debatten, zu denen es einen Beitrag liefern kann.

Themenfelder

  • Erholung, Gesundheit und Sport
  • Gesellschaftlicher Dialog
  • Naturbeziehungen im Wandel

Zu diesen und anderen gesellschaftlichen Fragen und Themen forschen, kooperieren und informieren verschiedene Fachabteilungen der FVA, insbesondere die Stabsstelle Gesellschaftlicher Wandel, aber zum Beispiel auch das FVA-Wildtierinstitut und die Abteilungen Waldschutz und Waldnaturschutz.

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Aktuelles zum Thema

Der Wald in Gesundheitsförderung und Therapie: Neues Handbuch für Kur- und Heilwälder veröffentlicht

Wälder sind Klimaschützer, Lebensräume, Rohstoffproduzenten – und wertvolle Gesundheitsressource. Mit dem neuen “Handbuch für Kur- und Heilwälder in Baden-Württemberg” liegt nun ein Rahmenwerk vor, das zeigt, wie die Wälder im Land gezielt für Gesundheitsförderung, -vorsorge und Therapie genutzt werden können.

Im Gespräch erklärt uns Dominik Menton-Enderlin, Hauptautor des Handbuchs, was hinter dem Konzept der Kur- und Heilwälder steckt, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse dem Handbuch zugrunde liegen und warum es sich lohnt, einen genaueren Blick hineinzuwerfen.

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Liegestuhl aus Holz im Wald

Mensch-Wald-Monitor: Wie blicken die Menschen in Baden-Württemberg auf den Wald?

Was verbindet die Menschen mit dem Wald? Welche Veränderungen und Entwicklungen nehmen sie dort wahr? Ein Team der Stabsstelle Gesellschaftlicher Wandel (SGW) untersucht im Rahmen des “Mensch-Wald-Monitors” (MWM), diese umfassende Beziehung zwischen Menschen und Wald. Der Mensch-Wald-Monitor schafft damit eine wichtige Grundlage, um gesellschaftliche Perspektiven in Forschung, Forstpraxis und Politik einzubeziehen. Durch die regelmäßige Wiederholung der Befragung können Veränderungen in der Wahrnehmung des Waldes sowie neue gesellschaftliche Trends frühzeitig erkannt werden. 

Die aktuellen Ergebnisse zeigen eine hohe Bedeutung des Waldes für die Bevölkerung – sowie den Wunsch nach mehr Informationen.

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Frau mit Hund an der Leine geht auf einem Waldweg, während ein Radfahrer in Fahrradausrüstung den Weg in entgegengesetzter Richtung befährt

FVA auf dem IUFRO-Weltkongress in Stockholm

Ende Juni traf sich die Internationale Union der Forstlichen Forschungsorganisationen (IUFRO) zu ihrem Kongress in Stockholm. Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) berichtete vor Ort über ihre aktuelle Forschung.

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Die Teilnehmenden der FVA vor dem Hauptsaal des Weltkongresses der IUFRO

Weitere Medien und Veröffentlichungen

4. astrein Podcast „Mein Wald, dein Wald, unser Wald!?“ – Juristisches und psychologisches Eigentum. Ein Gespräch zwischen FVA-Direktor Prof. Dr. Ulrich Schraml und Dominik Menton-Enderlin

Warum setzen Sie sich für den Wald ein? – Das Projekt "Bürgerschaftliches und unternehmerisches ­Engagement in der aktiven Wiederbewaldung".

 „Trägt Früchte im Kampf gegen den Klimawandel: Die Waldforschung“ Aufzeichnung der Veranstaltung vom 12. April 2022, bei der die Ergebnisse des Projektes „Warum setzen Sie sich für den Wald ein?“ präsentiert und diskutiert wurden. Außerdem berichten die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) und zwei Revierleiter von ihren Erfahrungen zu Mitmachaktionen im Wald.

Das Blatt wenden – gemeinsam für die Zukunft unserer Wälder. Mehrere Videos mit Beteiligung von FVA-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern sind im Rahmen dieser Kampagne entstanden und zeigen, wie wichtig und vielfältig unsere Forschung ist.

Verdacht auf Wolf oder andere Wildtiere melden. Sie haben einen Riss mit Verdacht auf große Beutegreifer bzw. Sichtungen, Fährten oder Losungen, die auf Luchs oder Wolf hindeuten könnten? Sie haben eine tote Wildkatze gefunden oder einen Hinweis auf ein anderes seltenes Wildtier?

Wildtierfreundliches Freizeitverhalten

Gut gereift: 150 Jahre alt und mit jedem Tag fitter – zur FVA-Jubiläumsseite der FVA.

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