Boden und Umwelt
Die Abteilung Boden und Umwelt befasst sich in Forschung und Beratung mit den boden- und ernährungskundlichen Grundlagen der Forst- und Waldwirtschaft. Waldböden sind Schnittstellen zahlreicher Stoffkreisläufe im Ökosystem Wald. Ihre chemischen und physikalischen Eigenschaften sind maßgeblich dafür verantwortlich, wie gut Waldbestände mit Nährstoffen und Wasser versorgt werden. Außerdem sind sie ein besonders effektiver Speicherraum für Wasser und halten Schadstoffe wie Schwermetalle, Säuren oder Stickstoff im Boden zurück und/oder bauen sie ab.
Forschungsprojekte der Abteilung im Rahmen des Notfallplans des Landes für den Wald:
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Aktuelles aus der Abteilung
Mit #teamwaldforschung die FVA kennenlernen
Etwa 350 Personen sind Teil der FVA und haben eines gemeinsam: eine große Leidenschaft für den Wald. Die Reihe #teamwaldforschung nimmt genau diese Menschen, die die FVA ausmachen, unter die Lupe und gewährt einen Blick hinter die Kulissen.
Totholz beeinflusst Kohlenstoffflüsse im Wald
Das Projekt „Steigerung der Kohlenstoffsequestrierung in Waldböden durch gezieltes Totholzmanagement (TotC)“ zeigt: Totholz ist nicht nur Lebensraum für zahlreiche Arten, sondern prägt auch die Kohlenstoffdynamik im Wald.
Kleine Lebewesen, große Bedeutung
Am 5. Dezember war Weltbodentag / Wer lebt eigentlich im Waldboden?
Das Insektensterben ist in aller Munde. Nur selten denken wir aber an Regenwurm, Hornmilbe, Springschwanz und Co. Sie leben im Waldboden und werden von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) erforscht. Zum Weltbodentag gibt Bodenkundlerin Carla Ott einen Einblick in die Welt der kleinen Waldbewohner.
Zwei neue Steckbriefe zum Wasserrückhalt im Wald erscheinen
Die Abteilung Boden und Umwelt hat zwei weitere Steckbriefe der Reihe "FVA-Info-Faltblätter: Dezentraler Wasserrückhalt im Wald" veröffentlicht: Versickerungsmulden und Verdunstungsmulden. Beide neuen Steckbriefe zeigen praxisnah, wie durch Muldensysteme Wasser im Wald zurückgehalten, Abflussspitzen verzögert und wertvolle Feuchtlebensräume geschaffen werden können.
Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2025
Zu Beginn der Vegetationsperiode 2025 waren die Wälder zunächst ausreichend mit Wasser versorgt, was zu einem vitalen Austrieb der Bäume führte. Aufgrund geringer Niederschläge im Frühjahr zeigten sich in den Wäldern aber bereits im Juni, während der ersten Hitzewelle des Jahres, Anzeichen von Trockenstress.
Tagung zur Kohlenstoffbindung: 13 gemeinsame Schlussfolgerungen für den Klimaschutz
Wie können Wälder und Holzprodukte zum Klimaschutz beitragen – und wo liegen die Grenzen?
Diese Frage stand im Mittelpunkt der Tagung „Kohlenstoffbindung in Waldökosystemen und Holzprodukten“, die 2025 in Göttingen stattfand. Die Leiterinnen und Leiter deutschsprachiger forstlicher Forschungsanstalten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben dort 13 gemeinsame Schlussfolgerungen formuliert – ein starkes Signal für die forstliche Forschung und die Klimapolitik.








