Boden und Umwelt

Die Abteilung Boden und Umwelt befasst sich in Forschung und Beratung mit den boden- und ernährungskundlichen Grundlagen der Forst- und Waldwirtschaft. Waldböden sind Schnittstellen zahlreicher Stoffkreisläufe im Ökosystem Wald. Ihre chemischen und physikalischen Eigenschaften sind maßgeblich dafür verantwortlich, wie gut Waldbestände mit Nährstoffen und Wasser versorgt werden. Außerdem sind sie ein besonders effektiver Speicherraum für Wasser und halten Schadstoffe wie Schwermetalle, Säuren oder Stickstoff im Boden zurück und/oder bauen sie ab.

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Aktuelles aus der Abteilung

Auszeichnung für Forschung zu Wasserrückhalt im Wald

FVA-Projekt gewinnt den Undine Award in der Kategorie Lebensquelle

Längere Trockenphasen und Starkregen im Sommer – zunehmend keine Seltenheit mehr. Umso wichtiger wird es, Niederschlagswasser gezielt vor Ort zurückzuhalten und zu speichern. Wie genau das im Wald funktioniert und umgesetzt werden kann, hat ein Projekt der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) untersucht und darüber hinaus die Umsetzung vor Ort begleitet und unterstützt. Für diese Arbeit verleiht die Josef Wund Stiftung dem Projekt nun den Undine Award. 

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Das Projektteam bei der Verleihung des Awards der Josef-Wund-Stiftung.

Alles im Fluss?

15. Fachtagung "Wald und Wasser" findet derzeit in Freiburg statt
Nur wenn wir Veränderungen durch den Klimawandel verstehen, können wir rechtzeitig auf sie reagieren – das gilt auch für den Wasserhaushalt im Wald. Darum kommen in Freiburg aktuell Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen, die sich mit Wald und Wasser beschäftigen: Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) hat zur 15. Fachtagung "Wald und Wasser" in ihre Räumlichkeiten eingeladen.  

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Waldbach

Totholz beeinflusst Kohlenstoffflüsse im Wald

Das Projekt „Steigerung der Kohlenstoffsequestrierung in Waldböden durch gezieltes Totholzmanagement (TotC)“ zeigt: Totholz ist nicht nur Lebensraum für zahlreiche Arten, sondern prägt auch die Kohlenstoffdynamik im Wald.

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Waldforschungsstation im Wald. Zwischen den Bäumen sind mehrere wissenschaftliche Messgeräte installiert: weiße zylindrische Sensoren auf Metallstangen, eine transparente Box mit elektronischen Komponenten, sowie eine Metalplatte mit Kabeln und einem Stein zur Fixierung.

Tagung zur Kohlenstoffbindung: 13 gemeinsame Schlussfolgerungen für den ­Klimaschutz

Wie können Wälder und Holzprodukte zum Klimaschutz beitragen – und wo liegen die Grenzen?
Diese Frage stand im Mittelpunkt der Tagung „Kohlenstoffbindung in Waldökosystemen und Holzprodukten“, die 2025 in Göttingen stattfand. Die Leiterinnen und Leiter deutschsprachiger forstlicher Forschungsanstalten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben dort 13 gemeinsame Schlussfolgerungen formuliert – ein starkes Signal für die forstliche Forschung und die Klimapolitik.

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Dunkle Waldbild mit Sonne im Hintergrund, die durch die Bäume durchdringt

Holzernte und Waldboden

Traditionell wird im Herbst und Winter im Wald Holz geerntet. Die FVA-Abteilungen Waldnutzung sowie Boden und Umwelt forschen dabei gemeinsam an innovativen Ansätzen für eine möglichst bodenschonende Holzernte.

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Bodenschutz im Wald: Symposium diskutiert Herausforderungen und Lösungen

Welchen Beitrag kann die Waldwirtschaft für gesunde Waldböden und ihre Funktionen leisten? Wie können diese im Klimawandel erhalten bleiben? Und welche politischen Weichen braucht es dafür? Mit diesen und weiteren Fragen setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bodensymposiums 2024 in Stuttgart auseinander.

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FVA-Direktor Prof. Dr. Ulrich Schraml mit Dr. Heike Puhlmann und Dr. Peter Hartmann aus der Abteilung Boden und Umwelt
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